<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081</id><updated>2012-02-16T11:32:14.213-08:00</updated><category term='Kinderbuchkorrekturen'/><category term='Uni'/><category term='Taxifahrt'/><category term='Altern'/><category term='Musterbewerbungen'/><category term='Zensus 2011'/><category term='Interrail'/><category term='Reportagen'/><category term='Verliebt in Radeland'/><category term='Pavement'/><title type='text'>Stephan Serin</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Dan Richter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14128761097161007138</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='28' src='http://www.danrichter.de/bilder/dan-richter.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>47</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-6027137126154169491</id><published>2012-02-13T05:52:00.000-08:00</published><updated>2012-02-13T05:53:48.114-08:00</updated><title type='text'>Erklärung der Berliner Lesebühnen zum Schokoladen</title><content type='html'>Berliner Lesebühnen fordern:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schokoladen schließen!&lt;br /&gt;Klappt die Bürgersteige hoch!&lt;br /&gt;Der Letzte macht das Licht aus!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit 1989 sind in Berlin Dutzende von Lesebühnen entstanden: Ensembles von Autorinnen und Autoren, die in Kneipen und Clubs ihre neuen Geschichten vorlesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Berlin schmückt sich gern mit diesen Veranstaltungen, die jedes Jahr von Tausenden von Berlinern und Touristen besucht werden und die inzwischen etliche namhafte Kabarettisten und Schriftsteller hervorgebracht haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider interessiert sich die Berliner Politik nicht dafür, was für die Entstehung einer solchen lebendigen Szene notwendig ist: Cafés, in denen die Getränkepreise so niedrig sein können wie der Eintritt. Kneipen, in denen Künstlerinnen und Künstler einfach etwas ausprobieren können, ohne dass es Geld abwerfen muss. Clubs, deren Betreiber sich nicht ständig sorgen müssen, wie sie die grotesken Renditen für die Hausbesitzer erwirtschaften können.&lt;br /&gt;Nun soll auch der Schokoladen schließen und von der Polizei geräumt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ohne Orte wie den Schokoladen wären die Berliner Lesebühnen nie entstanden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis vor wenigen Jahren konnten wir uns leicht trösten, wenn wieder einer dieser Orte schließen musste. Es gab ja noch andere. Das war einmal. Heute gibt es praktisch keine Orte mehr, an denen noch etwas entstehen könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die östliche Innenstadt nähert sich einem Zustand der Stagnation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir können an dieser Stelle nicht ausführlich auf den Prozess der Gentrifizierung eingehen, den wir ohne es zu wollen selbst mit angestoßen haben. Dazu haben sich andere bereits fundierter geäußert, als wir es könnten. Doch wir sehen mit Wut, wie das allgemeine und für alle Bevölkerungsschichten geltende “Recht auf Stadt” immer mehr zum Privileg der Gut- und Besser- und Bestverdiener zu werden droht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Berliner Lesebühnen und ihre Freunde beteiligen sich an den Aktionen zur Rettung des Schokoladens. Und wir bitten alle, die uns kennen, uns dabei zu unterstützen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;-&gt; Kommt zur Demo gegen die Räumung des Schokoladens:&lt;br /&gt;Dienstag 21. Februar, 17.30 Uhr&lt;br /&gt;Klub der Republik, Pappelallee 81&lt;br /&gt;(U-Bhf. Eberswalder Str.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;-&gt; Stellt euch der Räumung in den Weg:&lt;br /&gt;Mittwoch 22. Februar, 8 Uhr&lt;br /&gt;Schokoladen, Ackerstrasse 169&lt;br /&gt;(U-Bhf. Rosenthaler Platz)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unterzeichner/innen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einzelpersonen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ahne&lt;br /&gt;Andreas “Spider” Krenzke&lt;br /&gt;Andreas Gläser&lt;br /&gt;Andreas Jeromin&lt;br /&gt;Andreas Kampa&lt;br /&gt;Andreas Scheffler&lt;br /&gt;Anselm Neft&lt;br /&gt;Bov Bjerg&lt;br /&gt;Clint Lukas&lt;br /&gt;Dan Richter&lt;br /&gt;Daniela Böhle&lt;br /&gt;Elis&lt;br /&gt;Falko Hennig&lt;br /&gt;Felix Jentsch&lt;br /&gt;Frank Sorge&lt;br /&gt;Frédéric Valin&lt;br /&gt;Hans Duschke&lt;br /&gt;Heiko Werning&lt;br /&gt;Hinark Husen&lt;br /&gt;Horst Evers&lt;br /&gt;Ingolf Penderak&lt;br /&gt;Ivo Smolak aka Ivo Lotion&lt;br /&gt;Jacinta Nandi&lt;br /&gt;Jakob Hein&lt;br /&gt;Jochen Schmidt&lt;br /&gt;Judith Hermann&lt;br /&gt;Jürgen Witte&lt;br /&gt;Karsten Krampitz&lt;br /&gt;Kirsten Fuchs&lt;br /&gt;Konrad Endler&lt;br /&gt;Lea Streisand&lt;br /&gt;Lt. Surf&lt;br /&gt;Manfred Maurenbrecher&lt;br /&gt;Martin “Gotti” Gottschild&lt;br /&gt;Micha Ebeling&lt;br /&gt;Paul Bokowski&lt;br /&gt;Robert Naumann&lt;br /&gt;Robert Rescue&lt;br /&gt;Robert Weber&lt;br /&gt;Sarah Bosetti&lt;br /&gt;Sarah Schmidt&lt;br /&gt;Sebastian Krämer&lt;br /&gt;Stephan Serin&lt;br /&gt;Sven van Thom&lt;br /&gt;Thilo Bock&lt;br /&gt;Tilman Birr&lt;br /&gt;Tobias “Tube” Herre&lt;br /&gt;Udo Tiffert&lt;br /&gt;Uli Hannemann&lt;br /&gt;Volker Strübing&lt;br /&gt;Volker Surmann&lt;br /&gt;Wladimir Kaminer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lesebühnen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Brauseboys&lt;br /&gt;Chaussee der Enthusiasten&lt;br /&gt;Der Frühschoppen&lt;br /&gt;Kantinenlesen&lt;br /&gt;Liebe statt Drogen&lt;br /&gt;Lokalrunde – die Show mit Weltniveau&lt;br /&gt;Radio Hochsee&lt;br /&gt;Rakete2000&lt;br /&gt;Reformbühne Heim &amp; Welt&lt;br /&gt;Surfpoeten&lt;br /&gt;Texte im Untergrund&lt;br /&gt;Tiere streicheln Menschen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lesebühne Vision &amp; Wahn&lt;br /&gt;Periplaneta Verlag&lt;br /&gt;Marion Alexa Müller&lt;br /&gt;Thomas Mangold&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-6027137126154169491?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/6027137126154169491/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2012/02/erklarung-der-berliner-lesebuhnen-zum.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/6027137126154169491'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/6027137126154169491'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2012/02/erklarung-der-berliner-lesebuhnen-zum.html' title='Erklärung der Berliner Lesebühnen zum Schokoladen'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-3942670840353505977</id><published>2012-01-30T05:20:00.000-08:00</published><updated>2012-01-30T05:30:22.642-08:00</updated><title type='text'>Anzeigen</title><content type='html'>Als ich noch jung war und Zeit hatte, schrieb ich hin und wieder Anzeigen. Es hat nie einer auf sie geantwortet. Vielleicht habe ich sie deswegen aufgehoben. Hier sind einige von ihnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Adoption&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir, ein junges, beruflich erfolgreiches und liebevolles Ehepaar, möchten gerne ein Kind adoptieren. Wir haben schon Erfahrung mit der Erziehung von Kindern gemacht und würden unseren achtjährigen Sohn, der seit seinem Unfall im Rollstuhl sitzt, am liebsten gegen einen gesunden Jungen in seinem Alter eintauschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Kartoffelsalat&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben noch eine Menge Kartoffelsalat mit Mayonnaise von unserer Geburtstagsparty am Sonnabend übrig. Wer daran Interesse hat, der melde sich bitte am Freitag unter ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Fahrrad&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verkaufe nagelneues Mountainbike, 21 Gänge, Shimano-Schaltung, superleichter silberner Carbon-Rahmen, Federgabel + Kettenschloss ohne Schlüssel für 500 Euro. Der ehemalige Besitzer bekommt 50 Euro Rabatt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Portemonnaie &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer hat mir letzten Dienstag im 150er Bus mein Portemonnaie gestohlen? Wenn er es mir bis Sonnabend wiederbringt und nichts fehlt, dann drücke ich noch mal beide Augen zu! Ansonsten macht er sich strafbar. Tel ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Wohnungssuche&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;a) Tausche Wohnung im ersten bis dritten Stock gegen meine im fünfzehnten. Der Fahrstuhl funktioniert zwar nicht, aber die Wohnungsbaugesellschaft hat angekündigt, ihn sofort zu reparieren, sobald Berlin seine Schulden abgebaut hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;b) Mehrfach wegen Vergewaltigung verurteilter, aber nichtsdestotrotz sympathischer und unkomplizierter Skinhead sucht für sich und seinen Kampfhund Adolf ein Zimmer in einer türkischen Frauen-WG. Möglichst in Marzahn. (Reintegrationsmaßnahme vom Jugendamt)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Lonely Hearts&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;a) Ich (40/m), verstehe selbst am wenigstens, wieso ich keine Freundin habe. Dabei sehe ich topp aus und habe viele spannende Interessen, zum Beispiel Musik hören und was mit Freunden unternehmen. Außerdem kann man mit mir Pferde stehlen. Melde dich bei mir, wenn ich dich überzeugt habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;b) Jahre hast Du auf mich warten müssen und ich auf Dich. Endlich ist mein Alter tot. Wann wollen wir uns treffen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;c) Sah Dich letzten Donnerstag in der S1 zwischen Friedrichstraße und Unter den Linden. Ich unterbrach mein Dienstgespräch für Dich und kaufte Dir einen Straßenfeger ab. Ich würde Dich gerne wiedersehen. Anzeige in der Financial Times Deutschland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;d) Sah Dich letzten Dienstag in der U5 zwischen Frankfurter Tor und Weberwiese und hab mich sofort in Dich verliebt. Du warst die, die sich mit angewidertem Gesicht von mir weggesetzt hat, wozu Du mir aber zunächst einen Schlag versetzen musstest, weil ich Dich schon in meinen Armen hielt. Würde Dir gerne meine blauen Flecke zeigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;e) Bisher haben alle vor mir Reißaus genommen. Willst Du die erste sein, bei der das anders ist?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;f) Ich (35/m) sehe scheiße aus, rieche unangenehm, schwitze viel, habe keinen Humor, keine Interessen, bin dumm und schlage Frauen. Dafür bin ich ehrlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;g) Du musst akzeptieren, dass du in meinem Leben nur an dritter Stelle hinter meinem Job und Fußball kommst und sich Dein Territorium auf Herd und Bett beschränkt. Sollte das der Fall sein, dann bist Du genau die richtige für mich. Ich geh auch nur sehr selten fremd.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Stellenmarkt&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;a) Ich (25/w), Kunststudentin, habe mich auf das Zeichnen extrem hässlicher Menschen spezialisiert. Möchtest Du mein Modell sein, dann ruf mich an unter 0170 ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;b) Aldi-Filiale in Berlin sucht junge motivierte Frau (höchstens 30 J.), die ihren Horizont erweitern und ehrenamtlich ganztags als Kassiererin arbeiten möchte. Sollte mindestens drei Fremdsprachen fließend beherrschen, promoviert haben und sexy sein (BH-Größe Doppel-D ohne Silikon). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;c) Ich, 45, hab bisher keine Lust zum Arbeiten gehabt. Würde es jetzt aber mal versuchen. 6 Stunden am Tag und 3000 Netto würden mir reichen. Wer nimmt mich?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-3942670840353505977?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/3942670840353505977/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2012/01/anzeigen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/3942670840353505977'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/3942670840353505977'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2012/01/anzeigen.html' title='Anzeigen'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-7505804282579251442</id><published>2011-10-04T13:04:00.000-07:00</published><updated>2011-10-04T13:14:37.580-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reportagen'/><title type='text'>Der schreit so!</title><content type='html'>Liebe Hörer, willkommen zu einer weiteren Reportage aus der Reihe Berlin bei Nacht oder bei Tag. Diesmal begleiten Sie uns ins Ringcenter 2, genauer: in den Shopping-Tempel Real, der seine Kundschaft mit dem verheißungsvollen Slogan lockt: &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Einmal hin, alles drin!&lt;/span&gt; Entsprechend bunt gemischt ist das Publikum: Arbeitslose, Rentner, PDS-Wähler, NPD-Sympathisanten, Studenten, Eltern, Arbeitnehmer, Freiberufler, Unternehmer, eine Multikulturgesellschaft, die nur eins eint, der positive Hartz-IV-Bescheid. Doch stellt nicht dieses heterogene Publikum ein hochexplosives Gebräu dar, das jederzeit in die Luft gehen müsste?&lt;br /&gt;Diese Frage beschäftigt mich, als ich mich durch die links von den Kassen befindliche Schleuse bewege. Damit mich die Realkunden für einen der Ihren halten und sich mir gegenüber ganz natürlich benehmen, kaschiere ich meine Journalistenidentität, indem ich einen Einkaufswagen vor mir herschiebe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstaunliche Ruhe und Gelassenheit empfängt mein geschultes Reporterauge und -ohr auf den ersten Metern dieses Megadiscounters. Die Lichtenberger Mischpoke ist überraschend ruhig angesichts der zahlreichen Cleavages, die sich hier wie unter einem Brennglas manifestieren. Arm vs. noch ärmer, rechts vs. rechtsextrem, Plattenbau vs. Halbaltbau. Ruhig schiebt ein Alkoholiker seine Flaschen eine nach der anderen in den Pfandautomaten. Eine junge, wasserstoffperoxidblondierte Frau mit I love Justin-Elias-Tattoo auf dem linken Oberarm wartet geduldig, ohne zu mosern oder körperlich zu werden, darauf, dass sie an der Reihe ist. Auf dem Laufband, das mich ins Untergeschoss befördert, bietet mir eine Rentnerin an, an ihr vorbei zu fahren. Ich muss ablehnen, denn das Band ist zu schmal und hat obendrein Rillen, in denen sich die Räder meines Wagens verhaken. Unten angelangt, verabschiedet sich die postrüstige Dame im klassisch schwarzen Kleid und grüner Strickjacke von mir und zieht ihrer Wege. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rechts von mir liegt nun die Textilabteilung, in der eine Frau im besten Alter verschiedene Jacken begutachtet. Ich spreche sie an: „Schauen Sie für sich?“ Freundlich, wie man es östlich von der Ringbahn nicht erwartet, gibt sie bereitwillig Auskunft. „Nein! Ich suche nach Jacken für meine drei Söhne. Ah, hier ist es!“ Zielsicher zieht sie drei graue Fleecejacken von der Stange, zu 9 Euro das Stück. „Ich hab Drillinge“, erklärt sie, um sich dann noch mal zu besinnen: „Ach! Ick nehm gleich noch eine Jacke für meinen Mann. Der hat morgen Geburtstag.“ Und ein viertes Exemplar aus grauem Fleece verschwindet in ihrem Wagen. Erst jetzt fällt mir auf, dass sie das gleiche Modell trägt. „So wissen wir immer, dass wir eine zusammengehören“, erklärt sie fast entschuldigend und ich habe Mühe, meine Tränen der Rührung zu unterdrücken. Nie im Leben hätte ich hier, wo doch das soziale Elend grassiert, mit solch intakten Familien gerechnet. Ist Lichtenberg vielleicht doch nicht die Banlieue Berlins, das flammende London Deutschlands? Regieren hier vielleicht doch nicht pure Gewalt und das Recht des Stärkeren, sondern Mitmenschlichkeit und Rücksichtnahme? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während ich noch darüber nachsinne, erreiche ich das DVDs-Regal. Das Sortiment erstaunt. Von How I met you mother über eine Arthouse-Serie wie Two and A Half Men bis hin zu Sex – der Porno für Paare Volume 3 ist hier wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Ein so breites Angebot hätte ich nicht erwartet. Schräg gegenüber prüft ein Mann in blauer Jogging-Hose und bunter Trainingsjacke gerade ein Mountenbike zu 25 Euro. Es ist beeindruckend, wie gelassen die anderen Kunden mit dieser Situation umgehen. Niemand, der versucht, dem Herrn dieses Schnäppchen streitig zu machen, obwohl sicherlich so manche Geldbörse in diesem Haus nicht mehr als diesen Betrag hergibt. Selbst vor den Waagen im Gemüsebereich verläuft alles ausgesprochen zivilisiert. Es geradezu bewegend, wie harmonisch dieses kleine Ostberliner Völkchen von nur 30.000 Einwohnern seine Einkäufe tätigt und dabei all den Vorurteilen zuwiderhandelt, die ich heute mitbrachte in diesen riesigen Supermarkt. Wer hier Skandal, Sensationen und niedere Instinkte sucht, wie es das Blatt mit den vier großen Buchstaben heischt, das draußen in der Frankfurter Allee auf Plakaten Prominente für sich den Kopf hinhalten lässt, der ist hier fehl am Platz. Hier in Lichtenberg leben auch ganz normale Menschen, das sind keine Barbaren. Das habe ich heute gelernt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um diese Lektion reicher, schicke ich mich an, meine Reportage vorzeitig abzubrechen und mich wieder auf den Heimweg zu machen, als von der Fleischtheke her Lärm zu mir dringt. „Mika!! Bleib stehen!! Sonst kommst du in den Wagen. Mika, komm sofort her! Ich hab gesagt, komm her. Bitte, komm her!“ Es ist ein Mann im grauen Vans-Kapuzen-Pulli, dunkelgrauer Jeans und schwarzumrandeter Brille auf der Jagd nach seinem etwa zweijährigen Sohn. Dieser will allem Anschein nach nicht verstehen, dass er sich nicht von seinem Erzeuger entfernen darf. Das Szenario wirkt ein bisschen surreal. Ein Vater, der nicht nur selbst Lebensmittel einkauft, sondern sich obendrein noch um seinen Sohn kümmert. Nur eine Erklärung für diese abwegige Konstellation erscheint mir logisch. Er kommt aus dem Friedrichshain und kauft hier ein, weil im Ringcenter 2 billiger ist als im Ringcenter 1, in dem edlen Boutiquen wie Kaiser's und Tchibo ihre teuren Produkte feilbieten. Für seine Friedrichshainer Herkunft sprechen auch die effeminierte Motorik und der Versuch, seinen Nachwuchs mit Worten zu erreichen. 30 Monate Elternzeit und 500 Latte Macchiatos haben ihn weich werden lassen. Weshalb es ihm auch große Mühe bereitet, seinen frechen Spross, der an der Brotauslage vorbei in Richtung Kühlwaren stürmt, zu erhaschen. Für die Autochthonen muss die Jagd ein noch seltsameres Bild abgeben als für mich, denn die bittere perspektivlose Realität ihres Daseins hat früh gelehrt, dass man Kinder nicht mit einem bitte erzieht. Kindern, die im Supermarkt wegrennen, setzt man nicht nach. Ist doch ihr Problem, wenn sie sich verlaufen. Oder man nimmt sie gar nicht erst mit zum Einkaufen, sondern schließt sie stattdessen in der Wohnung ein. Da kann ihnen nichts passieren. Und zur Not tut’s auch immer eine kräftige Backpfeife. Alles Optionen, die für jungen Vater nicht infrage zu kommen scheinen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er hat Mika nun erwischt und in den Einkaufswagen gesetzt. Der Kleine schreit, als brate er am Spieß. Es ist wirklich ungeheuerlich laut. Handelt es sich hier etwa um die erste Belastungsprobe für die Lichtenberge Société? Wie werden die Einheimischen auf diesen Stoßtrupp der Gentrifizierung reagieren, der sich so gar nicht freiwillig den hiesigen Bräuchen, Sitten und Geflogenheiten anzupassen gedenkt? Werden sie ihn an seine Integrationsbringschuld erinnern oder nach Friedrichshain zurückschicken? Oder doch etwa wegschauen, weil sie vor der Immigration längst die Waffen gestreckt haben? Letzteres erweist sich schnell als unbegründete Befürchtung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die alte Dame, die mir vorhin schon auf dem Laufband begegnete, taucht unvermittelt hinter den Milchpaletten auf. Sie ist nicht gewillt, die mittägliche Ruhestörung so einfach hinzunehmen. Als sie den Vater und den plärrenden Jungen keuchend erreicht, nimmt sie ihr altersschwaches Herz in ihre zittrigen Hände und manifestiert einen Akt der Zivilcourage, den ich ihr gar nicht mehr zugetraut hätte: „Also, das ist echt unmöglich dieser Lärm! Unmöglich! Einfach nur anstrengend!“, schüttelt dabei engagiert den Kopf und humpelt, ohne eine Antwort des Mannes abzuwarten, mutig weiter zur Wurstauslage. So beherzt hat sie wahrscheinlich schon Hitler und dem DDR-Regime getrotzt. Doch wie zu erwarten schenkt der Gast aus dem Friedrichshain der Mutter Courage kein Gehör. Er hat keinen Sinn für die Verdienste dieser Trümmerfrau um unser Land und lässt seine Brut zu dieser christlichen Stunde, es ist Donnerstag um 14 Uhr, ungerührt weiter schreien. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch nun zeigt sich, wie intakt die Lichtenberger Zivilgesellschaft tatsächlich ist. Wo man in Prenzlauer Berg oder Kreuzberg die alte Frau allein gelassen hatte, springt ihr hier umgehend ein blaubekittelter, schnauzbärtiger Real-Mitarbeiter mit Zopf und Halbglatze zur Seite. „Machen Sie nicht so einen Lärm! Sie sind nicht der Einzige hier. Ihr Sohn soll ruhig sein!“  Doch noch immer zeigt der Mann kein Unrechtsbewusstsein. Schnippisch entgegnet er: „Und wie bitte schön, soll ich meinen Sohn dazu bringen, ruhig zu sein?“ Die Flegelhaftigkeit dieser Replik verschlägt einem fast die Sprache. Doch der Realangestellte ist nicht auf den Mund gefallen. „Vielleicht bräuchte er mal eine Tracht Prügel. Das ist ja nicht normal, wie der sich aufführt. Hier sind noch andere Menschen, die wollen in Ruhe einkaufen.“ Mit einer Arroganz, wie man es nur von der Friedrichshainer Coffee-to-Go-Boheme kennt, winkt der Vater ab: „Ich schlage mein Kind nicht.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Unverfrorenheit hätte in jedem beliebigen Mikrokosmos wohl dazu geführt, dass die Situation eskaliert, irgendjemand die Beherrschung verloren hätte. Doch nicht hier, wie ich, ich bin erneut verblüfft, feststellen muss. Ein stiernackiger Bodybuilder mit tief liegenden Augen und hervorstehenden Augenbrauen interveniert: „Dann schlag ich ihn.“ Und ehe der Vater reagieren kann, scheuert er dem kleinen Mika eine. So viel subtilen Humor hätte man diesem äußerlich so rohen Kerl gar nicht zugetraut. Mehrere Schaulustige klatschen. Der kleine Junge unterbricht sein Schreien zwar nicht. Aber dafür bricht der Vater seinen Einkauf ab und macht sich, früher als geplant, auf den Heimweg, zurück in den Friedrichshain. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Hörer, auch meine Zeit endet nun. Was bleibt von diesem Ausflug zu Real im Ringcenter. Vielleicht zwei Erkenntnisse, zum einen, dass Lichtenberg ganz anders ist als gemeinhin angenommen und zum anderen, dass nichts stärker ist als eine Gemeinschaft, die zusammenhält. Mit diesen nachdenklichen Worten gebe ich zurück ins Studio.&lt;br /&gt;S.S.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-7505804282579251442?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/7505804282579251442/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2011/10/der-schreit-so.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/7505804282579251442'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/7505804282579251442'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2011/10/der-schreit-so.html' title='Der schreit so!'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-8291538746253264200</id><published>2011-05-16T01:40:00.000-07:00</published><updated>2011-05-16T01:44:18.795-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zensus 2011'/><title type='text'>Zensus 2011</title><content type='html'>&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable  {mso-style-name:"Normale Tabelle";  mso-tstyle-rowband-size:0;  mso-tstyle-colband-size:0;  mso-style-noshow:yes;  mso-style-parent:"";  mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;  mso-para-margin:0cm;  mso-para-margin-bottom:.0001pt;  mso-pagination:widow-orphan;  font-size:10.0pt;  font-family:"Times New Roman";} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;Verweigern darf man sich den Fragen nicht, aber meines Wissens ist nirgendwo vorgeschrieben, wie man antworten soll. Hier der Beginn einer Reihe an Strategien, um das Interview ein bisschen interessanter zu gestalten.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal"&gt;1) Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;Interviewer: Guten Tag, Schlegel mein Name. Und das ist Frau Böhm, meine Kollegin. Wir kommen wegen der Zensusbefragung. Hier sind unsere Interviewerausweise. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal"&gt;Döbel: Was?! Sie wollen mich befragen?!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;I: Ja, Sie und alle weiteren Haushaltsmitglieder.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal"&gt;D: Mich??!!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;I: Ja.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal"&gt;D: Geilgeilgeil!! Yeahyeahyeah! Ich werd befragt, jah! Jah! Geil! Geil! …&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;I: Ich fang mal an. Nennen Sie uns bitte zuerst Ihren Vor- und Ihren Nachnamen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal"&gt;D: Puh. Hu&lt;/b&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight:normal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:EN-GB" lang="EN-GB"&gt;h. … Geil. Wow. &lt;/span&gt;Ich kann’s kaum fassen. Puh. Fantastisch. &lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;I: Nennen Sie uns bitte zuerst Ihren Vor- und Ihren Nachnamen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal"&gt;D: Wahnsinn!!! Sie können sich gar nicht vorstellen, wie glücklich ich bin, dass gerade ich, der nie irgendwo mitmachen darf, ausgewählt wurde. Nie, wissen Sie, nie klappt was bei mir. Nie will jemand wissen, was mit mir ist. Und jetzt Sie. Als ich die Karte im Briefkasten gefunden habe, hatte ich es noch für einen Streich gehalten.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;I: Vielleicht könnten wir trotzdem schon mal anfangen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal"&gt;D: Einfach nur Wahnsinn! Wow! Wissen Sie, normalerweise interessiert sich ja nicht mal meine Freundin für mich und jetzt gleich ganz Deutschland. Das ist einfach nur mega! Hammer!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;I: Wir freuen uns, dass Sie so voller Enthusiasmus sind. Es wäre aber gut, wenn wir anfangen könnten, denn wir müssen auch noch andere befragen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal"&gt;D: Gleich! Ich will nur noch mal kurz meine Mutti anrufen, um ihr davon zu berichten … Hallo, Mutti! Du glaubst gar nicht, wer hier vor meiner Tür steht … Die Leute von der Zensusbefragung … Doch, wirklich!! … Nein, keine Verarschung … Moment. Könnten Sie mal kurz ins Handy sprechen. Meine Mama glaubt mir nicht …&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;I: … Äh …&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal"&gt;D: Hier!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;I: Hallo, Schlegel mein Name. Erhebungsberechtigter. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal"&gt;D: Und Sie auch.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;Interviewerin2: Böhm mein Name.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal"&gt;D. Siehst, Du, Mutti, ich hatte Recht. Das ist doch Wahnsinn, Mama. Oder? Wie ein Sechser im Lotto. … Ja. … Ja… Genau … Traumhaft! … Ja. … Einfach nur Wahnsinn!! … Echt!&lt;span style="mso-spacerun:yes"&gt;  &lt;/span&gt;…&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;I: Entschuldigen Sie! Könnten Sie das Telefonat verschieben?&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal"&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="text-decoration:none"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal"&gt;&lt;u&gt;Zwanzig Minuten später. &lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal"&gt;D: So, da bin ich wieder, wo waren wir stehen geblieben?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;I: Sagen Sie uns bitte zunächst Ihren vollen Namen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal"&gt;D: Peter Döbel.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;I: Und Ihre Adresse.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal"&gt;D: Scharnweber Straße 33. 10245 Berlin.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;I: Wie lautet Ihre Telefonnumer?&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal"&gt;D: Also, 32 … nee. 23 … Scheiße. Jetzt fällt die mir nicht ein. …&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;I: Haben Sie die vielleicht irgendwo notiert….&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal"&gt;D: Die liegt mir auf der Zunge. 321 … neee. Ich schwöre Ihnen, ich habe die Extra für dieses Interview gelernt.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;I: Oder wollen Sie uns kurz von Ihrem Telefon aus anrufen, damit …&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal"&gt;D: Fuck! Fuckfuckfuckfuck! &lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;I: …. wir sie auf unserem …&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal"&gt;D: Scheiße! Fuck! Kacke! Pisse!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language: EN-GB" lang="EN-GB"&gt;I: …Display haben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:EN-GB" lang="EN-GB"&gt;D: Nein. &lt;/span&gt;Ich will alleine drauf kommen. Ohne zu betrügen. …Mensch! Vielleicht doch eher 532 …. Nee, Kacke, Kacke, Kacke …Vielleicht können Sie mir eine Eselsbrücke geben. Nennen Sie mir mal ein paar Ziffern zwischen 0 und 9. Mal sehen, vielleicht fällt dann der Groschen, mit welcher Ziffer meine Telefonnummer anfängt.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;I. 0 … 1 … 2… 3… 4…5…6…7…8…9.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal"&gt;D: Nee. Ist nicht dabei. Kacke!! Ich könnte kotzen. Das kann doch nicht sein. Immer ich. Warum passiert denn immer mir so was. Scheißescheißescheiße!!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;I: Herr Döbel. Wir können auch erst mal weitermachen und am Ende noch mal auf die Frage zurückkommen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;S&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal"&gt;: Ok. … &lt;span style="mso-spacerun:yes"&gt; &lt;/span&gt;Huhh! Erstmal wieder beruhigen. Huhh. Phhh. Phhh. … So, weiter geht’s. Nicht verrückt machen lassen. Also, was ist die nächste Frage?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;I:&lt;span style="mso-spacerun:yes"&gt;  &lt;/span&gt;Welches Geschlecht haben Sie? Weiblich oder Männlich?&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal"&gt;D: Huhh. Konzentrieren. … Männlich! Ja, genau! Männlich! …Puh. Geht doch.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;I: Wann wurden Sie geboren?&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal"&gt;D: … Am … na, hah, … das gibt’s doch nicht. … das wusste ich doch eben noch. Das hatte ich doch auch gelernt. Scheiße! Jetzt bin ich total aus dem Konzept. Fuck! Und alles nur wegen dieser scheiß Telefonnummer. Fuck. Pisse. … Da krieg ich einmal die Chance, und dann verkack ich’s. Ich bin so ein Versager. So ein Looser. So ein Opfer. So ein Hurensohn! So ein Toy. … Ich hasse mich. Kein Wunder, dass sich keiner für mich interessiert.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;I: Soll ich Ihnen einfach mal ein paar Geburtsdaten nennen. Vielleicht ist ja Ihres dabei. Was ist mit 23.06.1957? &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;D: Nein.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;I: 07.9.1989?&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;Auch nichts. Alles nur wegen dieser scheiß Telefonnummer. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;I: Was ist mit dem 15.02.1911?&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal"&gt;D: Das hat doch keinen Sinn. Wenn ich jetzt schon die Antworten nicht weiß, dann bestehe ich&lt;span style="mso-spacerun:yes"&gt;  &lt;/span&gt;die Befragung doch nie im Leben. Da falle ich doch glatt durch. Ich ruf jetzt erstmal meine Mutti an. Und dann schneide ich mir die Pulsadern auf. Das hat doch alles keinen Sinn. Ich bin einfach nur ein Opfersohn. &lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height:150%"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;S.S.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-8291538746253264200?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/8291538746253264200/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2011/05/zensus-2011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/8291538746253264200'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/8291538746253264200'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2011/05/zensus-2011.html' title='Zensus 2011'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-8011089483227559462</id><published>2011-05-04T14:36:00.000-07:00</published><updated>2011-05-09T09:29:47.748-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Verliebt in Radeland'/><title type='text'>Verliebt in Radeland: Folge 400</title><content type='html'>Die Story tritt auf der Stelle. Da sie so nicht Ulfs Herz gewinnen kann und obendrein noch immer seine Assistentin ist, beschließt sie, den Weiler vom verstorbenen Horst Krause zu kaufen und daraus die Radeländer Arkaden zu machen. Dort entdeckt sie den sehr mittlerweile nicht mehr so gepflegten, aber immer noch sehr attraktiven Richy del Zampano (gespielt von George Clooney). Der hält um ihre Hand an. Sie sagt sich: Warum nicht? Besser Einer als Keiner! Das ganze Dorf ist eingeladen. Um sich den Autochthonen gegenüber integrationswillig zu zeigen, beschließt Lara-Lea-Anastasia, sich gemäß dörflichen Traditionen zu kleiden, so wie alle Frauen dort rumlaufen: also mit einem fleckigen hellbraunen Kleid, Lockenwicklern in den Haaren, einer Brille, wie man sie in den 70ern von den Politikern der DDR-Volkskammer gewohnt war und einer Zahnspange, die über einen Drähten mit den Ohren verbunden ist. Durch die Spange, die man auch nicht zum Zähneputzen rausnehmen kann, bekam sie sogleich Mundgeruch. Jetzt fällt Lara-Lea-Anastasia auch Bäckermeister Ulf das erste Mal auf. Sie war ja in Wirklichkeit eine richtig schön hässliche Frau, noch hässlicher als die ganze Dorfbagage. Er verliebte sich augenblicklich in sie und bat sie, noch bevor sie Richy del Zampano das Ja-Wort geben kann, doch lieber ihn zu ehelichen. Sie schlägt ein und gibt Richy del Zampano noch am Traualtar den Laufpass, der sich darauf aus Verzweiflung das Leben nimmt. So geht die Telenovela gerade noch mal gut aus.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-8011089483227559462?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/8011089483227559462/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2011/05/verliebt-in-radeland-folge-400.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/8011089483227559462'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/8011089483227559462'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2011/05/verliebt-in-radeland-folge-400.html' title='Verliebt in Radeland: Folge 400'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-2796742514670910144</id><published>2011-03-27T13:06:00.000-07:00</published><updated>2011-05-04T14:36:54.838-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Verliebt in Radeland'/><title type='text'>Verliebt in Radeland: Folge 399</title><content type='html'>Die bildhübsche Sexbombe Lara-Lea-Anastasia ist weiterhin unglücklich in Dorfbäcker Ulf verliebt, der auch nach so vielen Folgen immer noch widerlich aussieht und ist wie zu Beginn der Telenovela. Der weiß nichts von seinem Glück und schnackselt lieber weiter die ganzen Dorftröten durch. Lara-Lea-Anastasia tritt bei dem Bemühen, Ulfs Aufmerksamkeit zu gewinnen, von einem Fettnäpfchen ins nächste. Zum Beispiel schüttet sie sich eine Tasse Kaffee über die Unterarme und bekommt davon richtige Verbrennungen. Das macht sie zum Gespött der ganzen Weiber von Radeland, die natürlich in Wirklichkeit nur neidisch sind, weil sie nicht die Assistentin vom Ulf sein dürfen. Das ist fies, weil Verbrennungen wehtun. Lustig ist es trotzdem für Zuschauer am Bildschirm. Lara-Lea-Anastasia weiß allerdings nicht, dass ihr bester Freund Richy del Zampano immer noch in sie unsterblich verliebt ist. Das liegt auch daran, dass dieser es seit seiner Ankunft vor über einem Jahr noch nicht geschafft hat, mit ihr mal ein Wort zu wechseln. Er ist nämlich im Weiler des mittlerweile verschiedenen Dorfmüllers Krause eingesperrt, der vor seinem Tod dort abgeschlossenen hatte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-2796742514670910144?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/2796742514670910144/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2011/03/verliebt-in-radeland-folge-399.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/2796742514670910144'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/2796742514670910144'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2011/03/verliebt-in-radeland-folge-399.html' title='Verliebt in Radeland: Folge 399'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-5484956499807643859</id><published>2011-03-27T12:59:00.000-07:00</published><updated>2011-03-27T13:05:25.902-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Verliebt in Radeland'/><title type='text'>Verliebt in Radeland: Folge 3- Folge 398</title><content type='html'>So ähnlich, aber mit verschiedenen lustigen Fettnäpfchen, in die Lara-Lea-Anastasia tritt, so dass dem Zuschauer nicht langweilig wird.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-5484956499807643859?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/5484956499807643859/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2011/03/verliebt-in-radeland-folge-3-folge-398.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/5484956499807643859'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/5484956499807643859'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2011/03/verliebt-in-radeland-folge-3-folge-398.html' title='Verliebt in Radeland: Folge 3- Folge 398'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-6413846854747722882</id><published>2011-02-25T02:59:00.001-08:00</published><updated>2011-02-25T03:07:45.616-08:00</updated><title type='text'>Meine Rede zu den Vorwürfen, ich hätte gestohlen</title><content type='html'>Auch ich sehe mich veranlasst, nun doch zu den Vorwürfen, ich hätte wiederholt in der Kaiser's-Filiale in der Warschauer Straße gestohlen, Stellung zu beziehen, da diese Vorwürfe in den letzten Tagen immer lauter geworden sind. Ich habe das gestern vor meinen Eltern getan. Und ich stelle diese Rede hier ins Netzt, um sie der gesamten Journaille zugänglich zu machen. Zitate sind allerdings nicht gekennzeichnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Mama, lieber Papa, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;es hat ja so ein bisschen gemunkelt an der einen oder anderen Ecke: Kommt er überhaupt? Drückt er sich? So weit kommt's noch, Mama und Papa, dass man sich nach einem solchen Sturm drücken würde, so weit kommt's noch. Und hier sitzt, und hier auf Eurer Couch sitzt zu all Eurer Versicherung auch das Original, Euer Sohn, Euer Erstgeborener, kein Plagiat, nicht Euer Zweitgeborener. Und ich darf ... aber ich werde auch mit dem gebotenen und dem notwendigen Ernst auf diesen Themenkomplex noch eingehen, weil ich glaube, dass das wichtig und geboten ist, auch dieser Tage. Alle, die nicht zur Familie gehören, die sowieso nur wegen Eures Geburtstags gekommen sind, können jetzt ja gerne gehen. Dann können wir uns entsprechend dieses Themas annehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde das mit Sicherheit machen. Aber mir ist es in diesen Tagen auch einfach noch einmal wichtig, zu sagen, daß ich hier nicht als Jammerlappen gekommen bin, Mama und Papa, sondern als Sohn, hier darf das man ja auch sagen, als gebürtiger Berliner, insbesondere als einer, der in diesen Tagen auch deutlich macht, daß eine Berliner Wettertanne solche Stürme nicht umhauen, Mama und Papa, trotz meiner Klumpfüße nicht&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mama und Papa, ich habe ... ich möchte das Thema gerne aufgreifen, weil es dieser Tage doch sehr, sehr interessiert. Und ich weiß, dass man den Anspruch auch hat, dass jemand, der Euer Sohn ist und in derselben Kaiser’s-Filiale Kunde ist, dann als Euer Sohn auch zu gewissen Dingen Stellung nimmt. Und ich mache das mit großer Freude und von Herzen vor Euch, und nicht alleine vor irgendwelchen Leuten, die ich nicht kenne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe an diesem, wie ich schon sagte, besonders gemütlichen Wochenende mir auch die Zeit nehmen dürfen, mich noch mal mit all meinen Einkäufen zu beschäftigen, die ich in den letzten zehn Jahren bei Kaiser’s in der Warschauer getätigt habe. Ich sage das ganz bewusst, weil ich am Wochenende - auch, nachdem ich noch mal alle Kassenbons durchgesehen habe - feststellen musste, dass ich gravierende Fehler gemacht habe; gravierende Fehler, die den Shoppingkodex, den man so ansetzt, nicht erfüllen: Ich habe regelmäßig gestohlen. Ich habe nicht bewusst gestohlen. Auch nicht absichtlich. Natürlich muss ich mich auch selbst fragen, Mama und Papa, wie konnte das geschehen, wie konnte das passieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so ist es, dass man nach ... man den Blick dann zurückwirft und feststellt, man hat zehn Jahre bei Kaiser’s jede Woche mehrmals intensiv eingekauft, dass mir in diesen zehn Jahren möglicherweise der ein oder andere Artikel versehentlich in die Jackentasche, unter den Pullover oder in die Unterhose gerutscht ist. Möglicherweise habe ich bei all den Artikel auch einfach den Überblick verloren. Aber selbst wenn das tausend Produkte gewesen sein sollen, so sind das natürlich immer noch deutlich weniger als die, die ich bezahlt habe. Umso entschiedener möchte ich jedoch den Vorwurf zurückweisen, ich habe nicht mal das, was ich gestohlen habe, selbst gestohlen. Dieser Vorwurf ist abstrus. Ich habe das in mühevoller Kleinarbeit neben meiner Tätigkeit als Student alles selbst getan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das sind selbstverständlich Fehler. Und ich bin selbst auch ein Mensch mit Fehlern und Schwächen. Und deshalb stehe ich auch zu diesen Fehlern. Und zwar vor Euch, Mama und Papa. Ich stehe dazu, dass ich diese Fehler gemacht habe und dass ich sie vermutlich jederzeit wieder tun würde. Und ich sage ebenso, und das sage ich mit der notwendigen und die mir in diesen Tagen gerne abgesprochenen Demut - auch die gehört zu mir - ich sage ebenso, dass ich mich von Herzen bei allen jenen entschuldige, denen ich den letzten Joghurt, die letzte Milch oder den letzten Sack Kartoffeln vor der Nase weggeklaut habe, falls ich ihre Gefühle verletzt habe. Ich bin bereit, dafür zu büßen, indem ich all meine Treueherzen zurückgebe. Alle, die ich noch nicht eingelöst habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für maßlos halte ich jedoch die Forderung, ich solle auch meinen Job aufgeben. Der hat nichts mit meinen Fehlern zu tun. All meine Diebstähle in der Kaiser’sifiliale habe ich zu einer Zeit begangen, als ich dort noch nicht als Kassierer gearbeitet habe. Ich glaube gerade jetzt, wo in Afghanistan Menschen sterben, gibt es sich doch Wichtigeres als darüber zu philosophieren, ob meine kriminelle Vergangenheit mich für den Job des Kassierers disqualifiziert.&lt;br /&gt;S.S.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-6413846854747722882?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/6413846854747722882/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2011/02/meine-rede-zu-den-vorwurfen-ich-hatte.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/6413846854747722882'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/6413846854747722882'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2011/02/meine-rede-zu-den-vorwurfen-ich-hatte.html' title='Meine Rede zu den Vorwürfen, ich hätte gestohlen'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-1407650473217654465</id><published>2011-02-04T01:36:00.000-08:00</published><updated>2011-03-27T13:04:00.038-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Verliebt in Radeland'/><title type='text'>Verliebt in Radeland: Folge 2</title><content type='html'>Die bildhübsche Sexbombe Lara-Lea-Anastasia ist unglücklich in den hässlichen und einfältigen Dorfbäcker Ulf verliebt, der zudem noch aus dem Mund stinkt und säuft, weil sein Leben in der 200-Seelen-Gemeinde Radeland so öde ist. Der weiß nichts von seinem Glück und schnackselt lieber die ganzen Dorftröten durch, weil die nicht so scheiße gut aussehen. Lara-Lea-Anastasia tritt bei dem Bemühen, Ulfs Aufmerksamkeit zu gewinnen, in ein Fettnäpfchen nach dem andern. Zum Beispiel stolpert sie, landet dabei voll im Schlamm und ist dann richtig dreckig. Das macht sie zum Gespött der ganzen alteingesessenen Weiber des Ortes, die natürlich in Wirklichkeit nur neidisch sind, weil sie nicht die Assistentin vom Ulf sind. Lustig ist es trotzdem für Zuschauer am Bildschirm. Lara-Lea-Anastasia weiß allerdings nicht, dass ihr bester Freund Richy del Zampano, der im Speicher schlafen muss, in sie unsterblich verliebt ist und sie gerne über einsame Stunden hinwegtrösten würde. &lt;br /&gt;S.S.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-1407650473217654465?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/1407650473217654465/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2011/02/folge-2.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/1407650473217654465'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/1407650473217654465'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2011/02/folge-2.html' title='Verliebt in Radeland: Folge 2'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-3358680346824094840</id><published>2010-12-23T07:39:00.000-08:00</published><updated>2011-03-27T13:06:14.223-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Verliebt in Radeland'/><title type='text'>Telenovela - Verliebt in Radeland: Folge 1</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Hier die erste Folge einer etwas älteren Telenovela von mir, die später ein mittelbekannter Fernsehsender gestohlen hat, um seine Quoten aufzupimpen. Allerdings war sie dann in Wirklichkeit nicht so hochkarätig besetzt, wie von mir geplant.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verliebt in Radeland&lt;br /&gt;Eine Telenovela in 400 Folgen (das ist aber nur die erste Staffel)&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;Folge 1&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lara-Lea-Anastasia Schmidt (Monica Belluci) wächst in Berlin-Prenzelauer-Berg in der Nähe von Luckenwalde auf. Ihr Vater, welcher sie liebevoll „La Bomba Sexual“, nennt ist kein geringerer als Bill Gates (Daniel Brühl). Nach einem glänzenden Abitur auf dem französischen Gymnasium in Berlin und einem mit Auszeichnung als Jahrgangsbeste nach nur drei Jahren abgeschlossenem Studium an der Sorbonne, in Oxford, am MIT in Boston und an der Fernuni Hagen in den Fächern Volkswirtschaft, Wirtschafts-informatik, Management, Maschinenbau, Architektur, Gesundheitstechnologien und Sonderschulpädagogik zieht es Lara-Lea-Anastasia in die brandenburger 200-Seelen-Gemeinde Radeland. Als sie nach anfänglichen Schwierigkeiten bei Bäcker Weißhuber eine Praktikumsstelle erhält, ist sie froh, dass sie überhaupt etwas bekommen hat. Zunächst darf sie aber nur an der Kasse arbeiten. Aber dann geht es ganz schnell. Sie verliebt sich unglücklich in ihren Chef, Bäckermeister Ulf Weißhuber (Axel Prahl). Obwohl der nichts davon weiß und vor allen Dingen nicht, dass sie sieben Fremdsprachen fließend spricht, macht der sie nach kurzer Zeit zu seiner Assistentin. Sie darf jetzt immer den Ofen bedienen. Das stört vor allem die anderen Mitarbeiterinnen, die alle auch so hässliche und einfältige Dorftrottel sind wie Ulf und daher eigentlich das Vorrecht auf die Bedienung des Ofens gehabt hätten. In dieser Situation aus unerwiderter Liebe und allgemeiner Anfeindung findet sie Halt bei ihrem langjährigen Schulfreundfreund Richy del Zampano, 23 Jahre alt aus L.A., Kalifornien, USA, der extra für sie sein florierendes Luftfahrtunternehmen aufgibt, um zu ihr nach Radeland zu ziehen und ihr seine tröstende Schulter zu spenden. Gespielt wird der Frauenheld Richy del Zampano von George Clooney. Da in Radeland keine Datschen mehr frei sind, muss dieser vorübergehend im Speicher des Dorfmüllers Horst Krause (Horst Krause) nächtigen. Schnell verliebt er sich in Lara-Lea-Anastasia, die von ihrem Glück nichts ahnt.&lt;br /&gt;S.S.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-3358680346824094840?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/3358680346824094840/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2010/12/telenovela-verliebt-in-radeland.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/3358680346824094840'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/3358680346824094840'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2010/12/telenovela-verliebt-in-radeland.html' title='Telenovela - Verliebt in Radeland: Folge 1'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-3986371659219569171</id><published>2010-12-03T02:08:00.000-08:00</published><updated>2010-12-03T05:12:11.553-08:00</updated><title type='text'>Abstimmung zum Leserpreis – die besten Bücher 2010</title><content type='html'>Immerhin in einer Sonderkategorie habe ich es beim Leserpreis von Lovely-Books auf die Shortlist geschafft, die für den "Besten Buchtitel". Ich glaube, das reicht auch, denn wenn wir ehrlich sind, erinnern wir uns doch bei den meisten Werken bestenfalls noch daran, wie sie hießen. Mir geht es auch nicht anders. Ich weiß zwar noch, dass mich Célines "Voyage au bout de la nuit" beim Lesen regelrecht umgehauen hat, kann aber den Inhalt nur noch sehr vage rekonstruieren. Noch schlimmer ist es mit "American Pastoral" von Philip Roth, meinem anderen Lieblingsbuch. Wer also verhindern möchte, dass "Ich trinke Ouzo und was trinkst du so?" den Sieg davonträgt, der kann bis zum 10. Dezember &lt;a href="http://www.lovelybooks.de/leserpreis/2010/Bester-Buchtitel-Sonderkategorie-/"&gt;hier&lt;/a&gt; für mich abstimmen.&lt;br /&gt;S.S.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-3986371659219569171?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/3986371659219569171/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2010/12/abstimmung-zum-leserpreis-die-besten.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/3986371659219569171'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/3986371659219569171'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2010/12/abstimmung-zum-leserpreis-die-besten.html' title='Abstimmung zum Leserpreis – die besten Bücher 2010'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-6489536399896611397</id><published>2010-09-29T11:56:00.000-07:00</published><updated>2010-09-29T12:02:34.451-07:00</updated><title type='text'>24 Minuten</title><content type='html'>Hier ein Text von mir, dessen Format ziemlich revolutionär ist. Die erzählte Zeit deckt sich völlig mit der Erzählzeit. Ich wundere mich nur, warum das Fernsehen noch nicht auf die gleiche Idee gekommen ist. Das müsste doch ein veritabler Hit werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable  {mso-style-name:"Normale Tabelle";  mso-tstyle-rowband-size:0;  mso-tstyle-colband-size:0;  mso-style-noshow:yes;  mso-style-parent:"";  mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;  mso-para-margin:0cm;  mso-para-margin-bottom:.0001pt;  mso-pagination:widow-orphan;  font-size:10.0pt;  font-family:"Times New Roman";} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;24&lt;br /&gt;20.00&lt;br /&gt;Eigentlich wollte Jacky Müller nur kurz Geld holen. Hatte seiner Freundin Sophie hoch und heilig versprochen, sich zu beeilen. So oft hatte sie ihm nämlich bereits vorgeworfen, immer für alles so lange zu brauchen. Doch wieder einmal wurde er aufgehalten. Zunächst von fünf  schwer bewaffnete Polizisten, die, als er gerade abgehoben hatte, Einlass in die Santander Bank - Frankfurter, Ecke Voigtstraße - begehrten. Waren gerade keine Geschäftszeiten und darum kam man nur mit Karte rein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.04&lt;br /&gt;Jacky bemerkte, dass sich noch zwei weitere Personen im Vorraum der Filiale aufhielten. Ein Mann mittleren Alters und eine junge Frau. „Ich bin Jacky. Und wer seid ihr?“ nahm er Kontakt auf, denn schließlich brauchte er jemanden zum Reden, falls die Polente so lange blieb, dass ihm langweilig wurde. „Ich bin Ralf, der Bankräuber!“ Er war sich nicht sicher, richtig gehört zu haben, schreckte aber davor zurück, die Frage zu wiederholen. Er wandte sich lieber der Frau zu: „Und du?“ „Ich bin Sandy, die Geisel.“ Er hatte richtig gehört. Fuck Fuck Fuck! Jacky zog es vor, auf Englisch zu fluchen, um vom Bankräuber nicht verstanden zu werden. Es war besser, ihn nicht zu verstimmen. Ralf sah ziemlich gefährlich aus. Würde er sich aus dieser Situation lebend wieder befreien? Rückblickend war es ein Fehler gewesen, dass Jacky die fünf Polizisten nicht reingelassen hatten. Aber sie waren halt nun mal keine Kunden der Bank. Und dazu war der Mechanismus ja schließlich da, dass man nur mit Karte reinkam. Musste Jacky also anders vorgehen. Nun war er auf sich zurückgeworfen. „Äh, Ralf, Sandy! Ich muss dann mal. Sonst meckert meine Freundin.“ „Du bleibst hier!“ Der Lauf von Ralfs Pistole war auf Jacky Müller gerichtet. Jetzt durfte Jacky nichts Falsches tun. Er musste spontan irgendwas sagen, mit dem er Ralf aus dem Konzept brachte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.10&lt;br /&gt;„Aber Du hast doch schon Sandy. Das reicht doch.“ Sechs Minuten hatte Jacky an dieser Bemerkung gefeilt. „Nein! Zwei sind besser, falls ein Geisel draufgeht.“ Der Bankräuber hatte den Finger am Abzug. „Das heißt aber die Geisel, nicht der Geisel.“ Jacky konnte nicht anders, als ihn hier zu korrigieren. Die sprachliche Akkuratesse hatte er von seinem Freund Jochen Schmidt. „Pass auf, was du sagst! Sonst knall ich dich ab.“ „Bitte lass mich leben. Ich habe Freundin und Tochter.“ Sandy meldete sich zu Wort. „Oh, das ist ja schön. Wie heißt denn die Kleine?“ „Ich glaube, Lena-Chiara-Joy. Aber nagle mich jetzt bitte nicht auf diesen Namen fest. Sicher bin ich mir nicht. Ich habe meine Freundin verlassen, als sie noch schwanger war. Aus beruflichen Gründen. Ich arbeite nämlich in einem Copyshop. Hier gleich gegenüber. Da bleibt für Familie keine Zeit.“ Sandy traten Tränen in die Augen. Doch der Bankräuber Ralf zeigte sich ungerührt. Offensichtlich konnte ihn Jacky Müller mit Herzschmerz nicht erweichen. Es würde wohl zum Showdown zwischen beiden kommen. Er musste Ralf, ohne das dieser es merkte, dazu bringen, Informationen über sich preiszugeben. Je mehr er über seinen Gegner wusste, desto besser war er für den Fight gerüstet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.15&lt;br /&gt;Auf subtile Art und Weise hatte Jacky dem Bankräuber einige brauchbare Informationen entlockt. Ralf hieß mit Nachnamen König, war 52 Jahre alt, Single. Seine Lieblingsbands waren Karat und die Phudys, seine Lieblingsfarbe Magenta. Er mochte deutsche Küche und sammelte gerne Briefmarken. Früher hatte er als Grenzsoldat gearbeitet, hatte aber nach der Wende seine Arbeit verloren. Im neuen Deutschland war er sich schnell überflüssig vorgekommen. Er bekam keine Anerkennung mehr dafür, zahlreiche Republikflüchtlinge erfolgreich – ohne einen einzigen Fehlschuss, am Übertritt gehindert zu haben. Noch Ende der 90er war er durch den Mauerparkt marschiert, seinem ehemaligen Abschnitt, und hatte versucht, diejenigen, die am östlichen Hang saßen, am Übertritt in den Westen zu hindern Niemand hatte ihn für voll genommen. Über die Jahre war er immer mehr verbittert und hatte schließlich beschlossen, eine Bank auszurauben, um Deutschland zu zeigen, dass man mit ihm nicht einfach so umspringen durfte. Emailadresse und Telefonnummer hatte Ralf leider nicht rausgerückt. Dafür erfuhr Jacky von ihm, dass er im Rollstuhl saß. Jacky hatte sich die ganze Zeit bereits gewundert, warum Ralf nur im Sitzen mit ihm sprach. Weil der Fahrstuhl am Alex nicht in Betrieb war, hatte er bis zur Santander-Bank so lange gebraucht, dass die Filiale bei seiner Ankunft bereits geschlossen war. Nun wollte er halt hier bleiben, damit er am nächsten Morgen gleich in der Früh seinen Überfall ausführen konnte. Jacky hatte also Zeit. Im Laufe der Nacht würde sich bei Ralf das Helsinki-Syndrom bemerkbar machen. Er würde anfangen, sich emotional stark an Jacky und Sandy zu binden und mit ihren Zielen – einer erfolgreichen Flucht – sympathisieren. Jacky brauchte nur etwas Geduld.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.18&lt;br /&gt;Noch immer nicht hatte Ralf Jacky und Sandy seine Zuneigung gestanden. Offenbar hatte es Jacky hier mit einem lobotomisierten Bankräuber zu tun, einem gefühlslosen Killer. Er durfte nicht mehr länger warten, sonst hatten er und Sandy bald eine Kugel im Kopf. Wichtig war der Überraschungseffekt. Als Ralf einen Moment nicht zu seinen beiden Geiseln guckte, trat Jacky blitzschnell Sandy zunächst gegen das rechte, dann gegen das linke Bein. Dann bat er sie, das gleiche bei ihm zu tun: „Gehunfähig sind wir für ihn als Geisel nicht zu gebrauchen. Das habe ich bei der Serie 24 gesehen.“ Leider konnte Sandy seiner Bitte, ihn zurückzutreten, nicht mehr entsprechen, denn er hatte ihre beiden Beine gebrochen. FuckFuckFuck, she is fine out. And I’m still sitting in the shit!,  fluchte Jacky auf Englisch, damit ihn die beiden nicht verstanden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.21&lt;br /&gt;Auch der Bankräuber hatte offensichtlich keine Lust mehr zu warten, vielleicht, weil er auf Toilette musste, denn nun forderte er Sandys und Jackys Geldkarten, um sich den Zaster auf eine weniger spektakuläre Art und Weise zu holen. Bei Sandy sprangen gerade mal 50 Euro ab, denn sie hatte ihren Dispokredit bis auf diesen läppischen Betrag ausgeschöpft. Nun hing alles an Jackys Kontostand. „Die Geheimzahl, aber sofort!“ „Die ist aber geheim!“ Jacky verspürte wenig Lust, dem Bankräuber so einfach die Pforten zu seinen Reichtümern zu öffnen. „Die Geheimzahl, sonst schieße ich!“ Mit dem war wirklich nicht zu spaßen. „Ok, ich geb mal einen Tipp. Meine Geheimzahl hat nur Ziffern zwischen 0 und 9, und zwar genau vier.“ „Na geht doch! Wenn Du lügst, dann bist du dran.“ Er begann, verschiedene Zahlenkombinationen auszuprobieren. Jacky war erleichtert, dass Ralf so einfältig war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.22&lt;br /&gt;Ralf hatte die Kombination geknackt: 0002. Jacky fragte sich, wie er das so schnell geschafft hatte. Mit knapp zehntausend Euro rollte aus der Filiale.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.23&lt;br /&gt;Nachdem sich Jacky vergewissert hatte, dass Ralf über alle Berge war, wagte auch er es, aufzustehen. Ralf hatte ihn die ganze Zeit dazu gezwungen, auf dem Boden zu liegen, wahrscheinlich, weil er sich als Bankräuber nicht der demütigenden Erfahrung aussetzen wollte, zu seiner Geisel aufschauen zu müssen. Natürlich brauchte Sandy Hilfe, denn ihre beiden Beine waren ja gebrochen. Um sie für die Zeit bis zum Morgen mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen, verpasste er ihr noch eine kurze Mund-zu-Mund-Beatmung und eine Herzrhythmusmassage, was gar nicht so einfach war, denn er hatte sie vorher in die stabile Seitenlage gedreht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.24&lt;br /&gt;Auf dem Nachhauseweg fragte er sich, worüber sich seine Freundin wohl mehr ärgern würde: über die 500 Euro Verlust oder darüber, dass er wieder so lange gebraucht hatte? Vielleicht hätte er Ralf im Rollstuhl doch nicht noch die Treppe zum U-Bahnhof Samariterstraße runter tragen sollen. Aber es gab halt kein Fahrstuhl.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;S.S.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-6489536399896611397?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/6489536399896611397/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2010/09/24-minuten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/6489536399896611397'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/6489536399896611397'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2010/09/24-minuten.html' title='24 Minuten'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-6891690258793548492</id><published>2010-09-08T04:41:00.000-07:00</published><updated>2010-09-08T04:45:13.582-07:00</updated><title type='text'>Hinweis zur Buchpremierenfeier</title><content type='html'>Jeder, der darauf aus ist, am Freitag bei meiner &lt;a href="http://www.stephan-serin.de/"&gt;Premierenfeier&lt;/a&gt; ein Buchexemplar von "Föhn mich nicht zu" zu gewinnen, sollte einen Stift einstecken.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-6891690258793548492?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/6891690258793548492/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2010/09/hinweis-zur-buchpremierenfeier.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/6891690258793548492'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/6891690258793548492'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2010/09/hinweis-zur-buchpremierenfeier.html' title='Hinweis zur Buchpremierenfeier'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-6807479924642808456</id><published>2010-08-09T11:06:00.001-07:00</published><updated>2010-08-27T02:48:51.173-07:00</updated><title type='text'>Ein Buch, eine Party und eine neue Seite</title><content type='html'>Am 1. September erscheint mein erstes Buch "Föhn mich nicht zu. Aus den Niederungen deutscher Klassenzimmer.". Eine Leseprobe findet sich &lt;a href="http://www.rowohlt.de/fm/131/Serin_Foehn_mich.pdf"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 10. September gibt es um 20 Uhr im &lt;a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;amp;source=s_q&amp;amp;hl=de&amp;amp;geocode=&amp;amp;q=Gryphiusstra%C3%9Fe+29&amp;amp;sll=52.508,13.46309&amp;amp;sspn=0.009325,0.01929&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;hq=&amp;amp;hnear=Gryphiusstra%C3%9Fe+29,+Berlin+10245+Berlin&amp;amp;z=16&amp;amp;iwloc=A"&gt;Skandal&lt;/a&gt; die Buchpremierenfeier. Lesen werde ich mit &lt;a href="http://www.ulrichscheel.de/joomla/"&gt;Ulrich Scheel&lt;/a&gt;, der das Buch illustriert hat, aber eigentlich auch über die viel schönere Stimme von uns beiden verfügt. Für die Musik sorgt &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=INesKmuGuR4"&gt;Nikolic&lt;/a&gt; und im Anschluss an die Lesung gibt es eine Disko. Da der 10. September ein Freitag ist, wird dazu auch getanzt werden. Wer mir eine Mail schreibt, kommt umsonst rein. Die anderen wahrscheinlich auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit heute habe ich übrigens eine &lt;a href="http://www.stephan-serin.de/"&gt;Homepage&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-6807479924642808456?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/6807479924642808456/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2010/08/ein-buch-eine-party-und-eine-neue-seite_09.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/6807479924642808456'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/6807479924642808456'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2010/08/ein-buch-eine-party-und-eine-neue-seite_09.html' title='Ein Buch, eine Party und eine neue Seite'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-234950178394486821</id><published>2010-07-22T08:15:00.001-07:00</published><updated>2010-08-27T02:48:51.175-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Taxifahrt'/><title type='text'>Unter Männern</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Unter Männern&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider hatte sich das Fahrzeug bereits in Bewegung gesetzt, als ich bemerkte, wer hier steuerte: eine Frau. Das war mir noch nie passiert. Darum war ich sicherlich auch so sorglos und unachtsam ins Taxi gestiegen. Wäre ich wachsamer gewesen, hätte ich beim Öffnen der Beifahrertür die Gefahr sofort erkannt und auf dem Absatz wieder kehrtgemacht. Doch bisher hatten mich ausschließlich Männer befördert. Mir war es gar nicht in den Sinn gekommen, dass diesen Beruf Vertreter des schönen Geschlechts ausüben durften. Aber wer konnte mir schon garantieren, dass sich die Dame den Platz am Steuer nicht auf betrügerische Weise erschlichen hatte, wer, dass sie überhaupt fahrberechtigt war? Denn eine Sache war ja wohl klar, Frauen hatten sicherlich auch Stärken. Vom Lenkrad hielt man sie jedoch besser fern. Ich beschloss, ihr auf den Zahn zu fühlen: „Guten Tag. Ihren Führerschein bitte!“ Sie weigerte sich, diesen hervorzuholen, in einem Tonfall, unter dessen äußerer Aggressivität und Unnachgiebigkeit sehr viel Zerbrechlichkeit und Unsicherheit lagen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht fühlte sie sich ertappt. Wenn ich sie jetzt auffordern würde, mal irgendwo einzuparken, hätte ich sie endgültig überführt. Leider saß neben mir jedoch kein graziles, leicht zu überführendes Frauenzimmer, sondern das Fabrikat weißrussische Gewichtheberin. Und meine Frage nach ihren Papieren schien sie nachhaltig gekränkt zu haben. Darum verzichtete ich auf weitere Brüskierungen oder gar die Bitte, umgehend aussteigen zu dürfen. Schließlich wollte ich dieses Gefährt unversehrt wieder verlassen. Und ich wollte mir keine fangen, weil ich sie durch nassforsche Bemerkungen reizte. Oder einen Unfall provozieren, weil ich sie mit meinen Äußerungen aufregte und so ihre Konzentration vom Fahrgeschehen ablenkte. Sie brabbelte sowieso schon irgendwas Vorwurfsvolles in ihren Damenbart.&lt;br /&gt;Damit sie sich wieder beruhigte und sich ausschließlich auf den Verkehr konzentrierte, sollte ich mich besser verhalten wie immer, also so, als säße neben mir ein männlicher Taxifahrer, als wären wir zwei Männer, zwei Männer unter sich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also erzählte ich erstmal einen versauten Witz, so wie ich es immer im Taxi zu tun pflegte: „Kenntse den hier: Ein Schiffbrüchiger rettet sich auf eine einsame Insel, besiedelt von einer Herde Schafe und einem Schäferhund. Irgendwann wird das Verlangen des Mannes nach Sex so unbändig, dass er sich auf die Schafe stürzen möchte. Aber der große Hund lässt ihn nicht. Über Jahre beißt er sich an ihm die Zähne aus. Irgendwann, er hat die Hoffnung auf Sex bereits aufgeben, rettet der Mann eine junge attraktive, ebenfalls schiffbrüchige Frau aus der Strömung vor der Insel. Aus Dankbarkeit gewährt sie ihm einen Wunsch. Der Mann, voller Vorfreude auf's Ficken, zu ihr:"Kannst du mal so lange den Hund ablenken?"!“ Obwohl es für mich der lustigste Witz überhaupt war und ich ihn seit meiner Grundschulzeit bestimmt schon tausend Leuten erzählt hatte, und alle waren sie in schallendes Gelächter ausgebrochen und selbst mir kamen beim Erzählen immer noch Tränen, zeigte sich die Frau völlig unbeeindruckt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gab eigentlich nur zwei Erklärungen für ihre Gleichgültigkeit: entweder lachte sie innerlich oder sie hatte einfach keinen Humor.  War sie mir immer noch böse? Es musste doch möglich sein, eine entspannte Atmosphäre im Fahrerhaus  herzustellen. Warschauer/Ecke Grünberger mussten wir an der Ampel halten. Dann sprang sie auf Grün. Doch wir konnten nicht anfahren, weil vor uns ein Fiat absoff. Ich stöhnte laut auf, wie ich es im Beisein eines männlichen Taxifahrers auch getan hätte. „Oh, Mann ey! Fahr doch endlich!!! … Frauen am Steuer. Dit sollte man echt verbieten.“ Eigentlich hatte ich fest damit gerechnet, dass mir meine offene Art ihre Sympathien einbringen würde, aber sie beließ bei einem: „Hör mal zu, du Arsch! Du steigst gleich aus!“, eine Äußerung, die mir in ihrer Unbestimmtheit ein Rätsel war. Ich hatte keine Ahnung, ob ich ihr nun sympathisch war und ob sie sich von mir mit Respekt behandelt fühlte, oder sie mir immer noch grollte. Ich legte noch eine Schippe rauf. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frankfurter Tor kurbelte ich die Scheibe runter und pfiff einer heißen Schnecke, die sexy gekleidet aus der Burger King-Filiale trat, laut nach. Doch die Taxifahrer sendete immer noch kein Zeichen der Zustimmung, geschweige denn, dass sie die scharfe Pritsche ebenfalls anbaggerte. Ich griff zu meiner letzten Waffe: „Hey, zieh mal!“, hielt ich ihr meinen Zeigefinger hin, als sie in die Frankfurter Allee einbog. Und endlich. Sie stieg auf meine Kommunikationsbemühungen ein. Zwar zog sie nicht. Aber immerhin bog sie ihn mit voller Kraft zur Seite. Das tat zwar höllisch weh, aber war immerhin mit meinem Gag zu vereinbaren. Leider gelang es mir nicht, diesen lustigen Scherz zu einem erfolgreichen Ende zu bringen. S-Bahn-Hof Frankfurter Allee hatte ich es noch immer nicht geschafft und der Schmerz im Zeigefinger war so stark, dass ich nicht mehr zu sprechen vermochte. Es war mir nicht mal möglich, ihr zu sagen, dass sie jetzt den Finger loslassen könne. Und ich konnte sie auch nicht daran zu erinnern, dass ich doch eigentlich nur bis zur  Samariter gewollt hatte. S-Bahnhof Wuhletal hatte sie ein Einsehen und ließ meinen Finger los, der ein seiner Linkskrümmung verharrte. Endlich durfte ich aussteigen.&lt;br /&gt;S.S.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-234950178394486821?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/234950178394486821/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2010/07/unter-mannern_22.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/234950178394486821'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/234950178394486821'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2010/07/unter-mannern_22.html' title='Unter Männern'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-8925119746004404743</id><published>2010-05-10T08:16:00.001-07:00</published><updated>2010-08-27T02:48:51.178-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinderbuchkorrekturen'/><title type='text'>Kinderbuchkorrekturen</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Original: &lt;br /&gt;Freitagsausflug in den Lindenhof&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist Justin. Und das ist die Mama von Justin. Und das ist der Papa.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute machen der Justin und die Mama und der Papa einen Ausflug. Zum Lindenhof, die Rettungsstelle vom Sana Klinikum Lichtenberg. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn der Justin ist ganz doll krank. Und ganz schlapp. Zum Beispiel macht er ganz oft, wenn er sitzt, die Augen zu. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich finden das die Mama und der Papa von Justin gar nicht so schlimm. Denn wenn Justin die Augen zumacht, dann hält er endlich mal seine verdammte Gusche. Sonst labert der nämlich ohne Luft zu holen. Und das nervt die Mama und den Papa voll doll. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber am Montag da hat die Nachbarin vom Justin und von der Mama und von dem Papa zu der Mama und dem Papa von Justin gesagt: „Euer Sohn sieht aber gar nicht gut aus.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da hat der Papa von Justin gesagt: „Stimmt! Der kommt ja auch nach seiner Mama.“ &lt;br /&gt;Aber die Nachbarin meinte was anderes: „Nein. Der muss unbedingt sofort ins Krankenhaus.“  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und da sind die Mama und der Papa auch gleich hin. Gleich am Sonnabend. Vorher ging es nicht. Denn da war ja Woche und da mussten die Mama und der Papa Bewerbungen schreiben. Drei Stück. Zusammen. Jeder anderthalb. Wegen der Frau Meier dem Jobcenter Lichtenberg. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bald haben die Mama und der Papa und der Justin das Krankenhaus erreicht. Mama und Papa wollen Justin beim Pförtner abgeben. Doch der ist nicht nett. Obwohl der Justin schon wieder schläft, müssen die Mama und der Papa den Justin selber zur Kindernotaufnahme bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt sind Justin, Mama und Papa bei der Schwester Olga am Empfang. Olga möchte die Versichertenkarte von Justin haben. Aber die haben Mama und Papa nicht dabei, weswegen Mama sagt: „Hat mein Sohn vergessen.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schwester Olga möchte den Namen von Justin wissen. Die Mama sagt: „Schmidt!“ Schwester Olga möchte auch den Vornamen von Justin wissen. Da müssen die Mama und der Papa überlegen. Zum Glück hat sich die Mama den Namen von Justin auf den rechten Oberarm tätowiert, damit sie ihn nie vergisst. Darum kann sie schnell den Ärmel hochkrempeln und nachgucken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun möchte Schwester Olga wissen, wie alt der Justin ist. Da ist die Mama von Justin langsam ein bisschen genervt. Denn nun muss sie noch den anderen Ärmel hochkrempeln. Dort hat sie sich bei der Geburt von Justin tätowieren lassen, wie alt Justin ist. Auf dem Arm steht: „0 Jahre.“  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch Schwester Olga glaubt nicht, dass Justin 0 Jahre ist. Denn er ist ja schon 1.10 m groß. Aber weil die Mama von Justin darauf besteht, fragt sie die Mama lieber, ob die Mama denn bei Justin Fieber gemessen hat. „Nein“, sagt die Mama. „Aber unsere Nachbarin hat das gemacht. Justin hat 41,5 °C.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das findet Schwester Olga nicht schön. Aber die Mama kann sie beruhigen: „Keine Sorge. Die Temperatur von Justin hat sich seit Montag nicht erhöht.“ Dass die Mama und der Papa da nicht früher ins Krankenhaus gekommen sind, findet Schwester Olga auch nicht schön. Doch die Mama kann auch das erklären: „Wir mussten Bewerbungen schreiben.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch die Olga gibt noch immer nicht Ruhe. Wie denn der Justin zuletzt getrunken hat, will sie nun wissen, und der Papa von Justin guckt ungeduldig auf die Uhr und findet, dass die Olga nervt wie der Justin. Die Mama sagt: „Bis Montag hat er gut getrunken. Danach nicht mehr.“  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das findet Schwester Olga nun ganz schlimm. Darum holt sie sofort einen Arzt. Der macht bei dem Justin einen Schlauch ran. Damit der Justin wieder wach wird. Und bis der Justin wieder wach wird, dürfen die Mama und der Papa den Justin nicht mehr sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das finden die Mama und der Papa von Justin nur ein bisschen schlimm. Denn ohne den Justin können sie am Wochenende endlich wieder mal in den Friedrichshain tanzen fahren, ins Jeton. Und Sex machen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darum sagt der Papa zum Arzt auch. „Lassen Sie sich mit Justin ruhig Zeit. Wenn der nicht so schnell wieder gesund wird, ist das auch nicht so schlimm.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und die Mama und der Papa freuen sich, dass es so gut geklappt hat, der Trick mit dem nichts zu trinken und zu essen geben. Vielleicht bleibt der Justin ja so lange im Krankenhaus, dass die Mama und der Papa sogar für eine Woche nach Mallorca fahren können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Überarbeitung: &lt;br /&gt;Ausflug nach Charlottenburg&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist Benedikt-Marie-Theodor. Heute geht es Benedikt-Marie-Theodor nicht so gut. Darum fährt die Mama Giselène-Hannelore den Benedikt-Marie-Theodor mit ihrem Porsche ganz schnell in die Notaufnahme vom Krankenhaus Westend. Weil die Mama Giselène-Hannelore Angst hat, dass der Benedikt-Marie-Theodor stirbt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hui. Das ging schnell. Schon sind Benedikt-Marie-Theodor und Giselène-Hannelore am Empfang. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit die Schwester Sophie sieht, wie dringend der Benedikt-Marie-Theodor behandelt werden muss, ruft Mama Giselène-Hannelore der Schwester Sophie ganz laut zu: „Mein Sohn stirbt.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun will Schwester Sophie wissen, was denn der Benedikt-Marie-Theodor genau eigentlich hat. „Fieber!, ruft die Mama. „37,5 °C. Seit heute Morgen.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schwester Sophie findet, dass der Benedikt-Marie-Theodor mit 37,5 °C nicht in die Notaufnahme muss. Die Mama findet schon. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schwester Sophie sagt Mama Giselène-Hannelore, dass sie aber ein bisschen warten müssen, denn erstmal kommen die Kinder mit den Verbrennungen dritten Grades, den Herzinfarkten den Komata und 2,8 Promille ran. Mama Giselène-Hannelore findet, dass erstmal die Kinder ran kommen sollen, wo die Mamas und Papas studiert haben.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da hat die Mama eine Idee. Damit der Benedikt-Marie-Theodor doch vor den Kindern mit den Verbrennungen dritten Grades, den Herzinfarkten den Komata und 2,8 Promille rankommt, holt sie sie ihre Premium-Karte der Hanse Merkur hervor und schreit: „Hier!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da muss Schwester Sophie lachen. Denn hier in der Notaufnahme haben alle die Premium-Karte der Hanse Merkur. Notfälle mit gesetzlicher Krankenkasse werden in der Notaufnahme gar nicht angenommen, sondern nach Lichtenberg in den Lindenhof geschickt.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Aber ich bin bei der FDP.“, ruft Giselène-Hannelore. Da muss Schwester Sophie wieder lachen. „Schauen Sie mal da drüben. Da liegt der Sohn von Philipp Rösler. Sie sehen, bis Ihr Sohn ran kommt, wird noch ein bisschen Zeit vergehen. Fahren sie doch noch mal in die Kantstraße, ein bisschen Shoppen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch die Mama will nicht warten. Und auch nicht in die Kantstraße. Darum fährt sie schnell mit Benedikt-Marie-Theodor in ein Spirituosengeschäft und kauft ein paar Obstbrände, Branntwein, Korn und Whisky und sagt zu Benedikt-Marie-Theodor: Trink, Benedikt-Marie-Theo!“ Benedikt-Marie-Theo ist die Abkürzung und der Kosename von Benedikt-Marie-Theodor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bald hat Benedikt-Marie-Theodor auch 2,8 Promille. Und darum darf er doch vor. Und sogar über Nacht bleiben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst meint Schwester Sophie, dass keine weiteren Betten mehr frei sind und deswegen die Mama Giselène-Hannelore nicht im Krankenhaus übernachten kann. Außerdem ist der Benedikt-Marie-Theodor auch schon 22 Jahre alt. Aber weil die Mama erklärt, dass sie und der Benedikt-Marie-Theodor immer zusammen schlafen, guckt Schwester Sophie doch noch mal in alle Zimmer. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und die Mama und der Benedikt-Marie-Theodor haben Glück, denn Schwester Sophie bemerkt bei ihrer Suche, dass der Bruce aus Zimmer 112 ja gar nicht bei der Hanse Merkur ist, sondern nur bei der AOK. Darum muss er seinen Schlauch vom Körper abmachen, wieder aufstehen und nach Lichtenberg fahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Dank erhält die Mama von Bruce von der Mama von Benedikt-Marie-Theodor später einen Blumenstrauß zu Bruces Beerdigung. Das ist nett von der Mama von Benedikt-Marie-Theodor.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-8925119746004404743?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/8925119746004404743/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2010/05/kinderbuchkorrekturen_10.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/8925119746004404743'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/8925119746004404743'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2010/05/kinderbuchkorrekturen_10.html' title='Kinderbuchkorrekturen'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-3781202407860155309</id><published>2010-04-21T15:00:00.001-07:00</published><updated>2010-08-27T02:48:51.180-07:00</updated><title type='text'>Die Fauna der DDR</title><content type='html'>Ein selbst nur wenigen Historikern bekannter Aspekt der DDR-Geschichte ist die Stellung der Fauna im ehemals friedliebenden Teil Deutschlands. Tieren wurde, ohne dass die Öffentlichkeit davon erfuhr, von Zentralkomitee der SED und Politbüro eine zentrale, systemstabilisierende Rolle zugedacht. In den ersten Jahren nach dem Mauerbau durften in den Tierparks zwischen Kap Arkona und Fichtelberg fast ausschließlich Tiere aus dem Osten gehalten werden. Büffel oder Kängurus hingegen waren auf jeden Fall verboten, weil es sich um Lebewesen aus dem kapitalistischen Westen handelte, die das Versprechen einer freien Welt symbolisierten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Uneingeschränkten Zutritt zu den Gehegen, Terrarien, Aquarien der ostdeutschen Zoos hatten neben der heimischen Fauna nur noch Tiere aus den Staaten des Warschauer Paktes. Schon mit Löwen, Elefanten, Flamingos gab es jedoch Schwierigkeiten. Stammten die Flamingos beispielsweise aus dem prorussischen Indien, waren sie willkommen. Kamen sie aus dem prowestlichen Pakistan, durften sie nicht einreisen. Insgesamt jedoch wurden exotische Tiere von den marxistisch-leninistischen Chefideologen eher mit Misstrauen beäugt. Denn sie standen im Verdacht, bei den DDR-Bürgern die Lust aufs Reisen zu wecken. Am konsequenten in der Ablehnung ausländischer Kreaturen verhielt sich der Tierpark in Dessau, der nur völkisch reines und seit Jahrhunderten ortsansässiges Wild duldete. Es hatten nicht mal Tiere aus anderen Bezirken der DDR Zutritt. Die Dessauer errichteten ihren Zoo, indem sie um einen nahe gelegenen Forst einfach einen Maschendrahtzaun zogen. Aber auch andere Zoos der DDR ließen sich mit wenigen Worten beschreiben: Amsel, Drossel, Fink und Hirsch und fertig ist der Tierpark.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den Siebzigern öffnete sich die realsozialistische Zoologie aus pragmatischen Gründen für die weite Welt. Die vormals rigorose Tieraufenthaltsregeln hatten die DDR-Bürger nicht davon abgebracht, an den Westen zu denken, sondern ihnen den Besuch in Tierparks der Republik einfach nur verleidet, weil sie in der Regel im heimischen Garten eine üppigere Fauna antrafen, und dafür dann auch noch nicht mal Eintritt entrichten sollten. Tiere aus dem Westen wurden nun gezielt und instrumentell eingesetzt. Sie sollten die Angst vor der kapitalistischen Welt schüren. Folglich importierte man vor allem solche Exemplare von jenseits des eisernen Vorhangs, die eklig und Furcht erregend waren. Skorpione aus Mexiko, Taranteln aus Spanien, Krokodile aus Australien, amselgroße Hornissen und Kugelfische aus Japan, giftige Schlangen aus den USA. Das größte Abschreckungspotential im Tierpark Friedrichsfelde wies zum Beispiel das Reptilienhaus auf, welches mehr als tausend Kriechtiere beherbergte und überschrieben war mit: „Todbringendes Getier aus den USA, Australien und aus Westberlin.“ Seit den achtziger Jahren gab es im Teilbereich für die australischen Kriechtiere sogar ein künstliches Ozonloch. Die Sicherheitsbestimmungen wurden bewusst und vorsätzlich lasch gehandhabt, die Gehege waren nur unzureichend gesichert. Denn wenn mal wieder ein unvorsichtiges Schulkind einem Komodowaran zum Opfer gefallen war, dann prägte sich den Schaulustigern um so nachhaltiger die Erkenntnis ein, dass es in der DDR doch alles in allem gar nicht so schlecht war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das westliche Ausland wurde bei uns nicht nur als lebensfeindliches postapokalyptisches Reich giftiger, mächtiger und brutaler Tiere dargestellt. Tiere aus eben diesen so genannten tödlichen Gegenden unseres Planeten wurden gerne auch vereinnahmt, wenn es der sozialistischen Sache, also der Bindung ans Vaterland diente. So befand sich am Gehege der Koalabären eine Schautafel zur geographischen Verbreitung dieses putzigen, vor allem bei Kindern beliebten Beutelsaugers. Doch nicht Australien, die eigentliche Heimat, dieses Tieres, war rot markiert, sondern die Gegend um Bitterfeld, die damals so unter Umweltverschmutzung litt, dass man dort neben den Arbeitern des VEB Chemiekombinats als einzige Lebewesen in Wirklichkeit nur noch Ratten und Kakerlaken antreffen konnte. Doch da kein DDR-Bürger freiwillig dorthin fuhr, um die Koalas in Natur zu erleben, hoffte man wohl, der Schwindel würde nicht auffliegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nichtsdestotrotz hat auch die konzertierte Inanspruchnahme der Fauna durch die DDR-Führung den Untergang des Staates nicht aufhalten können. Verantwortlich für die Wende und den Fall der Mauer war wohl eine fatale Fehlentscheidung der SED-Oberen im Umgang mit den Zugvögeln bzw. ein Irrtum in der Interpretation des Verhaltens dieser Tiere durch die Bevölkerung. Jedes Jahr im Herbst verließen die üblichen Verdächtigen unser Land. Doch in jedem Jahr kehrten weniger Singdrosseln, Storche, Mauersegler und Zilpzalps zurück, für viele DDR-Bürger der Beweis dafür, dass es im jenseits der Mauer doch nicht so schlecht war. Tatsächlich hatte die abnehmende Zahl an rückkehrenden Zugvögeln einen ganz anderen Grund. Unter Erich Honecker wurden Zugvögel als Republikflüchtlinge definiert und sie waren beim Grenzübertritt zum Abschuss freigegeben. Es gibt also deutlich mehr als die bisher angenommenen 1065 Mauertoten. Es geht eher in die Hunderttausenden.&lt;br /&gt;S.S.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-3781202407860155309?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/3781202407860155309/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2010/04/die-fauna-der-ddr_21.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/3781202407860155309'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/3781202407860155309'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2010/04/die-fauna-der-ddr_21.html' title='Die Fauna der DDR'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-2497172071658143682</id><published>2010-03-08T14:59:00.001-08:00</published><updated>2010-08-27T02:48:51.182-07:00</updated><title type='text'>Etwas verspätet noch eine Geschichte, die meine traumatische Beziehung zum Fasching erklärt</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Fasching mag ich nicht&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Mit Fasching verbinde ich in erster Linie ein ungutes Gefühl. Für mich war das früher nicht wie für die meisten anderen Jungen und Mädchen ein Tag ausgelassener Freude, an dem man endlich einmal als die Person auftreten konnte, die man das ganze Jahr über schon hatte sein wollen. Meine männlichen Altersgenossen erschienen als Räuber, als Polizist, als Indianer, später als Cowboy, als Superman oder Batman, die Mädchen als Biene, Prinzessin, Tierärztin oder als Barbie. Auch ich hatte Räuber sein wollen, Polizist, Indianer, Cowboy, Supermann oder Batman. Doch meine Eltern lehnten all diese Kostümierungen ab, weil alle diese Figuren nicht ohne Gewalt auskamen. Nur als Tier durfte ich gehen, weil Tiere in den Augen meiner Eltern per se gute Wesen waren. Mal war ich ein Frosch, mal ein Pferd, mal eine Fliege. Löwen und Tiger waren nicht drin, da diese Lebewesen in der DDR nicht anzutreffen waren und derartiges Erscheinen zum Fasching als Kritik an der führenden Rolle der SED in Staat und Gesellschaft verstanden worden wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch das wahre Leiden begann für mich in der fünften Klasse. Ich wurde als Mädchen zum Fasching geschickt. Meine Eltern waren beide gerade arbeitslos geworden und folglich knapp bei Kasse. Ein eigenes Kostüm für mich konnten sie sich nicht leisten. Zwar protestierte ich vehement, aber die von ihnen vorgeschlagene Alternative wirkte auf mich noch abschreckender. Also ließ ich mir die rosa Strumpfhose meiner älteren Schwester anziehen, ihr weißes Kleid und eine Spange ins kurze Haar stecken. Zusammen mit der roten Tusche auf meinen Lippen sah ich sicherlich nicht unbedingt aus wie ein Mädchen, sondern eher wie der erste Transvestit der neuen Bundesländer. Aber ich kam meiner Rolle wahrscheinlich immer noch näher als Yvonne Lüders, deren Eltern sich in einer ähnlichen soziökonomischen Lage wie meine befanden und die darum als Baum zum Fasching geschickt wurde. Braune Hose, grünes T-Shirt, und fertig war die Eiche. Oder René Schmidt, der als Behinderter kam. Oder Mike Lütke, der uns als Arbeitsloser seine Aufwartung machte. Er sah aus wie immer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch ich war als Mädchen sicherlich derjenige, der die schlimmsten Konsequenzen zu erleiden hatte. Und mich verfolgt diese Verkleidung noch bis in die Gegenwart. Mikes Arbeitslosenstatus führte nicht zu sozialer Ausgrenzung, denn wir wussten damals nicht, dass Arbeitslose ausgegrenzt werden mussten. Außerdem hatten bereits so viele Mitschüler arbeitslose Eltern, dass man eher mit erwerbstätigem Vater oder erwerbstätiger Mutter Außenseiter geworden wäre. René musste einfach den ganzen Fasching über hinken. Und Yvonne durfte sich als Baum drei Stunden nicht vom Fleck rühren. Das war aber lächerlich im Vergleich zu den Erfahrungen, die ich machte. Ich sollte nun auf einmal mit den anderen Mädchen meiner Klasse spielen. Und die Jungen wollten nichts mehr mit mir zu tun haben. Schlimmer ging es nicht. Ich war ein Geächteter unter meinen Geschlechtsgenossen. Und als ob das nicht reichte, wurde ich auch nach dem Fasching von meinen männlichen Mitschülern als Mädchen behandelt. Wenn ich aufs Jungenklo ging, rannten die dortigen Mitschüler schreiend davon. Ich war nicht mehr Stephan, sondern Steffi. Auf Klassendiskos verarschten mich Christian, Rene, Sven und Lars regelmäßig, indem sie mich bei Herrenwahl zum Tanz aufforderten. Sie ließen diese Scherze erst sein, nachdem ich bei Damenwahl den Spieß mal umgedreht hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein neues Geschlecht begleitete mich auch aufs Gymnasium, denn mit mir wechselten auch Yvonne Lüders und Benny Seifert auf die Ranke-Oberschule im Wedding. Und sie weihten meine neuen Mitschüler früh in meine modischen Vorlieben ein, was mir besonders viel Zuwendung der türkischen Klassenkameraden einbrachte. Erst in der Oberstufe ließ das Mobbing nach. Und auch außerhalb der Schule passierte es mir erstaunlich oft, zum Beispiel im Öffentlichen Nahverkehr, in Behörden, in Kaufhallen, dass mich fremde Leute mit Junge Frau ansprachen. „Junge Frau, könnte Sie mal bitte zur Seite gehen!“ „Ich bin keine Frau.“ „Dann hab ich das wohl verwechselt.“ „Wie denn das?! Ich hab einen Kinnbart.“ „Ist mir auch schon aufgefallen. Ich hab mir aber gedacht, sie haben ein Hormonproblem. Hab mich schon gewundert, warum sie sich schon in jungen Jahren so gehen lassen und nicht rasieren.“ Vielleicht war ich paranoid, aber hinter jeder Geschlechtsverwechslung witterte ich den Einfluss meiner ehemaligen Mitschüler, welche die anderen Menschen in meine Faschingskostüme eingeweiht haben mussten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der Aufnahme meines Studiums und meinem Umzug in den Friedrichshain verebbten die falschen Geschlechtszuschreibungen dann doch völlig. Es war das Jahr 2000. Den Dämonen meiner Kindheit und Jugend schien ich nun endgültig entkommen zu sein. Selbstbewusst trat ich nun endlich als Mann auf. Bis zu diesem Jahr. Bis ich Ende Januar meine neue Stelle als Vertretungslehrer an der Herder-Schule antrat. In meiner ersten Stunde wurde ich von meinen Schülern gefragt, wieso ich mich zum Fasching gerne als Frau verkleide. „Wie kommt ihr denn darauf?“ „Das hat uns Frau Lüders erzählt.“ Hier war Yvonne also gelandet und zwar als Kunstlehrerin. Warum gerade hier? Und warum verhielt sie sich immer noch so kindisch? „Die Jugendlichen erzählten mir von einem Faschingsphoto, auf dem ich und meine ehemalige Klassenkameradin zu sehen gewesen seien. Obwohl ich abstritt, Yvonne zu kennen, habe ich seitdem damit zu kämpfen, dass mich die Schüler mit Frau Serin anreden. Und alles bloß, weil ich damals, in der vierten Klasse, als Mädchen zum Fasching gegangen bin. Und nicht als FDJ-Sekretär für Agitation und Propaganda. Da hätte ich nur die eingelaufene Uniform meines Vaters anziehen müssen. Aber diese Verkleidung war mir die Gesellschaft 1991 noch nicht reif genug erschienen.&lt;br /&gt;S.S.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-2497172071658143682?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/2497172071658143682/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2010/03/etwas-verspatet-noch-eine-geschichte_08.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/2497172071658143682'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/2497172071658143682'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2010/03/etwas-verspatet-noch-eine-geschichte_08.html' title='Etwas verspätet noch eine Geschichte, die meine traumatische Beziehung zum Fasching erklärt'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-8023884935587492509</id><published>2010-02-10T13:18:00.001-08:00</published><updated>2010-08-27T02:48:51.185-07:00</updated><title type='text'>Mein erster Thriller</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Unter meinem alten Namen hätte ich mich nie getraut, in einem solchen Genre zu schreiben, aber ist der Name erst mal über Bord, schreckt man selbst vor einem Thriller nicht zurück, und sei er auch noch so gruselig. Obwohl ich ihn am Tage verfasste, musste ich die ganze Zeit über das Licht anlassen. Meine Angst hätte mich sonst gelähmt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Mord im Schlafzimmer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der blasse Mond schickte nur ein sehr schales Licht vorbei am schweren dunkelblauen Vorhang durchs ins Schlafzimmer. Fast hätte man diesem anorektischen Himmelskörper Mitleid spenden wollen, denn sein kraftloser Schimmer wurde vom stolzen Schein, der sich vom 26-Zoll-Plasmabildschirm farbenfroh über das 1.50 m breite Doppelbett ergoss, in unerbittlich sozialdarwinistischer Manier nahezu völlig geschluckt. Man hätte die ausgezehrte Sichel ausknipsen können, es hätte den Verlauf dieser Geschichte in keiner Weise beeinflusst. Es wäre vermutlich noch nicht mal jemandem aufgefallen. Den beiden düsteren Gestalten nicht, die sich am Fuße des Bettgestells aus massiver Kiefer befanden, mir nicht, und auch Melanie nicht, für die diese Nacht seit kurzem vorzeitig beendet war. Kein Sonnenstrahl würde dieses zarte Wesen jemals wieder wach küssen. So viel war sicher. Die Einbrecher hatten kurzen Prozess mit ihr gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Uns außer Haus wähnend, weil unsere Wohnungstür wie jede Nacht abgeschlossen war, hatten sie hier offenbar leichte Beute gewähnt und sich, dem Knarren des Parketts nach zu urteilen, ohne größere Vorsichtsmaßnahmen sofort, nachdem sie das Schloss geknackt hatten, zielstrebig in die Wohnstube begeben, auf der Suche nach unseren vermeintlichen Reichtümern. Rückblickend muss es wohl als eine fatale Angewohnheit Melanies bezeichnet werden, dass sie, um mich beim Einschlafen nicht zu stören, ihre Serien nur mit Kopfhörern schaute. Die sonore Stimme von Dr. House hätte die Eindringlinge von unserer Anwesenheit rechtzeitig in Kenntnis gesetzt und vermutlich noch zur Umkehr bewogen.&lt;br /&gt;So wurden sie unserer Anwesenheit erst gewahr, als sie meine leichtbekleidete Ex vor sich auf der Sultan Fjordgard- Matratze liegen sahen. Geistesgegenwärtige zog der Kleinere der Beiden seine Waffe und streckte Melone, wie ich Melanie in Momenten großer Intimität zu nennen pflegte, mit einem schallgedämpften Schuss ins Herz nieder. Sie hatte noch nach Hilfe rufen wollen, aber ihr Ruf erstarb unvollendet zusammen mit ihrem noch jungen und bis vor wenige Sekunden hoffnungsvollen Leben. Man hatte mir die Liebe meines Lebens geraubt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass ich nun nicht auch tot auf dem Bett neben Melanie lag, verdankte ich reinem Zufall. Wir hatten uns eben, wie so oft, darüber geschritten, welche DVD wir schauen würde. Ich hatte die Schnauze voll von dieser primitiven, überschätzten Serie Dr. House, deren Substanzlosigkeit, fehlender Realismus  und ständige Wiederholungen versanken in einem Tsunami medizinischer Fachausdrücke griechischer und lateinischer Provenienz sowie einem vorhersehbaren Schwall an Zynismen. Ich hatte endlich mal wieder was Anspruchsvolles sehen wollen. Doch mit meinem Wunsch, Alf einzulegen, war ich bei Melanie wie immer abgeblitzt. Und aus Trotz hatte ich mich, als sie kurz auf Toilette ging, im Besenschrank versteckt, der sich ebenfalls im Schlafzimmer befand. Sie sollte glauben, dass ich verschwunden war, und in diesem Gefühl des Verlassenseins zu der Einsicht gelangen, dass man seinem Freund auch mal nachgeben kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Verstecken im Besenschrank und der Umstand, dass Melanie meine Abwesenheit bei ihrer Rückkehr gar nicht bemerkt hatte, hatten mir das Leben gerettet. Denn ich blieb dort, wollte ich mir doch die Demütigung ersparen, aus dem Möbelstück zu treten und zu ihr ins Bett zu krabbeln. Ich blieb, auch als ich die Einbrecher in der Diele hörte, auch, als ich sie im Wohnzimmer die Kommode und den Schreibtisch durchwühlen hörte, auch als sie das Schlafzimmer betraten, ohne Melanie zu warnen. Erst war es noch mein Trotz über Melanies Sturköpfigkeit gewesen, dann die Angst, selber von den Einbrechern wahrgenommen zu werden. Und war es nicht besser, einer von uns beiden überlebte, der Überlebensfähigere, also der Mann. Außerdem war ich im Grunde in der schlechteren Situation. Denn ich hatte gerade die Liebe meines Lebens verloren, nicht Melanie. Die Liebe ihres Lebens, also ich, war hingegen noch am Leben. Somit war ich in Wirklichkeit zu bemitleiden. Aber ich zwang mich, mich meiner Trauer nicht zu ergeben. Ich schwor mir, ihren Tod zu rächen oder die Täter wenigstens vor Gericht zu bringen. Indem ich überlebte und mir die beiden Mörder gut einprägte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Problem waren allerdings nicht die Lamellen der Schranktür, die meinen Blick einschränkten, auch nicht die trotz Bildschirm Licht herrschende relative Dunkelheit im Raum. Das Problem war meine Brille, die immer noch auf dem Nachttisch lag. Ohne meine acht Dioptrien-Gläser war ich praktisch blind. Ich konnte also die beiden Typen nur äußerst schemenhaft wahrnehmen. Ich wusste, dass sie bewaffnet waren. Und dass es keine Triebtäter waren, denn sie hatten sie nicht vergewaltigt, sondern erschossen. Und auch wenn ich Melanie nicht erkennen konnte, so wusste ich doch, dass ihr Seidennachthemd ihre großen Brüste und ihren weichen Bauch wundervoll zur Geltung brachte und sie vermutlich auch tot noch ausgesprochen erotisch war. Nun bereute ich es, dass wir vereinbart hatten, mit dem Sex bis zur Ehe zu warten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings hatte ich noch ein viel größeres Problem. In den drei Sekunden zwischen dem Erblicken der Einbrecher und ihrem Tod hatte Melanie laut Stepha geschrien, bis zum n war sie nicht mehr gekommen. Wenn die Mörder nur ein bisschen der deutschen Sprache mächtig waren, dann mussten sie sich zusammenreimen können, dass Melanie statt Stepha eigentlich hatte Stephan rufen wollen und somit noch ein zweiter Mensch in der Wohnung sein musste. Warum war Melanie so egoistisch gewesen, mich mit in die Sache reinzuziehen? Was nutzte es ihr, wenn ich sie in den Hades begleitete? Hätte sie nicht Michael schreien können, damit die Typen wenigstens nicht wussten, dass ich noch irgendwo in der Wohnung war?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich musste schnell reagieren, denn sie flüsterten miteinander. Offenbar verständigten sie sich gerade darüber, wie sie mir auf die Spur kommen konnten. Ich musste sie überraschen. Und ihnen irgendwie die Waffe entwenden. Es war eine Beretta 87 Target. Das hatte ich zwar nicht mit meinen Augen erkannt, aber daran gehört, wie der Schalldämpfer den Knall gedämpft hatte. Ich hatte ein sehr feines Gehör. Sie offenbar nicht, denn ansonsten hätten sie das Schlagen meines Herzens gehört, dass fast mein Trommelfell zum Bersten brachte. Der andere hatte jetzt auch eine Pistole gezogen. Leider hatte ich als Waffe nur einen Besen. Trotzdem, ich musste es versuchen. Wenn ich das Überraschungsmoment optimal nutzte, hatte ich vielleicht eine Chance und konnte lebend entkommen. Wichtig war, dass ich die Sache mit Mut und Entschlossenheit in Angriff nahm. Und mit konnte man sich am besten Mut machen und seine Entschlossenheit stärken? Mit Musik natürlich. Damit hatte sich Rocky Balboa für seine Kämpfe aufgepimpt. Allerdings hatte ich immer schon Mühe gehabt, mir Lyrics von Songs so merken. Auf Eye of the Tiger musste ich darum verzichten, ebenso auf The final countdown.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Glück fiel mir dann doch noch ein Liedtext ein. Ohne lange über die Eignung des Songs nachzudenken, stieß ich energisch die Schranktür auf, sprang mit vorgehaltenem Besen aus meinem Verschlag und trällerte aus voller Kehle: I&lt;span style="font-style: italic;"&gt;ch gehe mit dem Besen, dem Besen voran und greife selbst die Mörder mutig an, Besen, Besen kehre aus, Gesindel aus dem Haus hinaus; Ich gehe mit dem Besen, dem Besen voran und greife selbst die Mörder mutig an, Besen, Besen kehre aus, Gesindel aus dem Haus hinaus. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und tatsächlich, die beiden stürmten schreiend aus der Wohnung. Was sicherlich auch daran lag, dass ich mir ein Laken über den Kopf gezogen hatte, um mich als Gespenst zu verkleiden. So konnten sie mich nicht erkennen. Schade, dass sie nicht auch noch ihre Pistolen fallen ließen, denn ich sammelte Waffen für mein Leben gern und eine Beretta 87 Target besaß ich noch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber alles in allem war es doch noch ein Happy End geworden, auch wenn ich wegen Melanies Blut im Bett nun noch den Bezug wechseln musste. Aber das konnte ich vielleicht auch noch am nächsten Tag tun. Heute würde ich vielleicht besser auf der Couch schlafen. Da gab es auch noch einen DVD-Player. Da würde ich doch noch Alf gucken können.&lt;br /&gt;Ste.Ser.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-8023884935587492509?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/8023884935587492509/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2010/02/mein-erster-thriller_10.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/8023884935587492509'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/8023884935587492509'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2010/02/mein-erster-thriller_10.html' title='Mein erster Thriller'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-1205457083212965179</id><published>2010-01-28T05:35:00.001-08:00</published><updated>2010-08-27T02:48:51.187-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pavement'/><title type='text'>Stephan live</title><content type='html'>Wer mich mal live erleben möchte, der hat am 19. Mai dazu die Gelegenheit. An diesem Tag werde ich im Astra-Kukturhaus ab etwa 20 Uhr als Publikum von Pavement auftreten, der bekanntlich besten Band der Welt. Welche Songs ich genau mitsingen werde, kann ich noch nicht verraten, denn meine Setlist steht noch nicht. Aber mit Sicherheit sind &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=2nWO0hHdZfM"&gt;Grounded&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=W1SBQKOW8qE"&gt;Father to a sister of thought&lt;/a&gt; dabei.&lt;br /&gt;Ste.Ser.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-1205457083212965179?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/1205457083212965179/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2010/01/stephan-live_28.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/1205457083212965179'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/1205457083212965179'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2010/01/stephan-live_28.html' title='Stephan live'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-8132283500005354957</id><published>2009-10-20T13:08:00.001-07:00</published><updated>2010-08-27T02:48:51.198-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Altern'/><title type='text'>Teil 2: Ten years later</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Natürlich nimmst du dir auch diesmal wieder einen Kasten Bier mit, nachdem du dir in der Küche den Wanst voll gehauen hast. Doch diesmal wischt du dir deine fettigen Hände nicht am Bett ab, sondern an der Wohnzimmer-Couch. Philipp ist so spießig geworden, wie du es damals prophezeit hast, als du spontan seine Party besuchtest. Zweites Staatsexamen, Stelle bei einer renommierten Anwaltskanzlei, Eigentumswohnung in guter Gegend, verheiratet, nur eben nicht mit Marie, die ihn damals für dich verlassen hat. Neben dir und Marie auf der Couch Katrin, die damals, als Marie Philipp doch nicht mehr heiraten wollte, freundlicherweise eingesprungen ist und jetzt schwanger und Marie fragt: „Und, denkt ihr auch ans Heiraten?“ Du antwortest: „Nein! Wir sehen keinen Sinn im Heiraten. Wenn man sich wirklich liebt, dann hat man so was  Bürgerliches wie Heiraten nicht nötig. Stimmt’s, Marie?“ Und Marie nickt und denkt: Wenn du mich wirklich liebst, dann würdest du mich endlich auch mal heiraten. Und Katrin fragt: „Und was ist mit Kindern?“ Und du antwortest: „Kinder sind nichts für uns. Die machen nur träge und fett. Und man kommt nicht mehr dazu, noch irgendwas Interessantes zu tun.“ Und Katrin mmmt und denkt sich: Ob das Marie genauso sieht. Und Marie denkt: Nein, das sehe ich nicht genauso. Ich bin schon 31. Bald habe ich meine Menopause. Und weil du jetzt irgendwie gerade nicht den Eindruck hast, als gebe es noch was mit Katrin zu besprechen, stehst du auf und gehst die Musikdateien auf dem Laptop von Philipp checken. Und Katrin denkt: Riecht gleich viel besser. Und Marie sagt: „Ihm geht’s gerade nicht so gut. Sonst trinkt er nicht so viel.“ Und denkt: Schon wieder sechs Flaschen. Dabei hat er mir doch versprochen. Und du hast einen USB-Stick dabei mit deiner Partymusik. Auf der ist aber nur ein Lied drauf: Live is life, dein Hasssong. Wenn du dieses Lied einlegst, werden alle begreifen, wie erbärmlich diese Party eigentlich ist. Und du legst dieses Lied ein und die anderen Gäste im Raum denken: Mein Gott, die Party war so schön. Wer ist dieser Typ mit diesem schrecklichen Musikgeschmack? Und Marie meint zu Katrin: „Eigentlich mag er das Lied gar nicht.“ Und Katrin zu Marie: „Erzähl mal, was macht Christian eigentlich beruflich?“  Und Marie: „Er lehnt unsere Leistungsgesellschaft gerade ab.“ Sie verkneift sich den Hinweis, dass du das schon seit elf Jahren tust und dir deine Eltern weiterhin monatlich 500 Euro überweisen. Du fängst jetzt an zu tanzen, so wie du auch schon damals getanzt hast, wie Jamiroquai und alle im Raum denken: Der tanzt ja wie Village Peope. Das ist bestimmt wegen dem Alkohol. Und dann singst du: When we all give the power We all give the best Every minute of an hour Don't think about the rest And you all get the power You all get the best When everyone gets everything And every song everybody sings. And it's life (nanananana) Life is life (nanananana)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Life is life (nanananana) Labadab dab dab life (nanananana). Und alle denken: Mein Gott, warum ruft denn keiner die Polizei. Und Marie zu Katrin: „Christian spricht das absichtlich so falsch aus, weil er es nicht mag, wenn man sich als Deutscher um perfekte Aussprache bemüht. Er findet das bemüht. Wenn er wollte, hätte er natürlich eine bessere Aussprache.“ Und zweifelt dabei an ihren eigenen Worten, denn sie hat bei dir noch nie eine bessere Aussprache erlebt. Und Katrin mmt und denkt: Was ist das nur für ein Penne geworden?! Und dann übergibst du dich aufs Parkett. Und alle denken: Warum hat er nicht auf sein T-Shirt gekotzt? Da hätte man es nicht so gemerkt. Das war doch eh schon total schmutzig. Und Katrin denkt: Ich werde Philipp bitten, den Kontakt zu Marie und diesem Alkoholiker endgültig abzubrechen. Und Philipp denkt: Wie konnte mich Marie für diesen Versager nur verlassen? Und Marie denkt: Wie konnte ich Philipp für Christian nur verlassen? Und du denkst: Ist mir doch egal, was die alle über mich denken. Ich hab schließlich Marie. Und dann geht’s mit Marie nach Hause. Von Wilmersdorf nach Friedrichshain. Mit Schienenersatzverkehr, weil Auto gibt’s nicht, ist euch zu spießig, zumindest dir.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-8132283500005354957?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/8132283500005354957/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2009/10/teil-2-ten-years-later_20.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/8132283500005354957'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/8132283500005354957'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2009/10/teil-2-ten-years-later_20.html' title='Teil 2: Ten years later'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-198395977843889111</id><published>2009-10-12T07:00:00.001-07:00</published><updated>2010-08-27T02:48:51.200-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Altern'/><title type='text'>Teil 1: Live is life</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 10"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 10"&gt;&lt;link rel="File-List" href="file:///C:%5CDOKUME%7E1%5CUser%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Font Definitions */  @font-face 	{font-family:Garamond; 	panose-1:2 2 4 4 3 3 1 1 8 3; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:647 0 0 0 159 0;}  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:612.0pt 792.0pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:36.0pt; 	mso-footer-margin:36.0pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --&gt; &lt;/style&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman";} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;i style=""&gt;&lt;span style="font-family:Garamond;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family:Garamond;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family:Garamond;"&gt;Natürlich hat dich keiner eingeladen, aber du gehst trotzdem auf diese Party, weil deren Musik und Gespräche aus dem geöffneten Fenster zu dir dringen, als du unten vorbeiläufst, schließlich hat es dich noch nie gejuckt, was andere Leute über dich denken. Und wenn schon diese ganzen rot-grün-wählenden Studenten in die Oderberger ziehen, dann müssen sie eben mit ungebetenen Gästen rechnen. Schließlich wohnst du schon immer hier und hast qua Gewohnheit praktisch in der ganzen Straße Hausrecht. Du wirst klingeln, man wird dir die Tür öffnen, dich fragend anschauen. Du könntest sagen: &lt;i style=""&gt;Ich bin ein Freund von Christian!&lt;/i&gt; Oder: &lt;i style=""&gt;Sebastian hat mich eingeladen! &lt;/i&gt;Weil es auf praktisch jeder Party mindestens einen Christian oder einen Sebastian gibt. Aber du entscheidest dich für: &lt;i style=""&gt;Ich bin ein Freund von mir und ich hab mich selbst eingeladen!&lt;/i&gt; Damit gleich klar ist, dass du weder Freunde noch eine Einladung nötig hast. Bevor der Türöffner etwas erwidern kann, bist du an ihm vorbei in die Wohnung gehuscht. Durch den Flur, rein in die Küche. Das Buffet ist noch nicht eröffnet, aber du machst dich trotzdem über den Nudelsalat her, und dann den Kartoffelsalat, über das Tiramisu, die belegten Brötchen, die Buletten, die Würstchen, den Kirschstreusel, das Baguette mit Camembert, das Chili con Carne, die Chips. Für jede Speise machst du einen neuen Teller schmutzig, damit für die anderen Gäste keine Teller mehr bleiben. Die können dich alle mal. Dann geht’s in den Raum, in dem die Musik am lautesten ist. Rauf auf die Matratze, wo links von dir schon ein Typ und eine Ische &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;miteinander flirten. Den Kasten &lt;i style=""&gt;Sternburg&lt;/i&gt;, den du aus der Küche mitgebracht hast, damit dir niemand etwas wegtrinkt, also auf die andere Seite. Aha, es gibt also auch Bücher. Mal schauen, streng alphabetisch geordnet: Bernhard, Bukowski, Burroughs, Handke, Miller, Murakami, Roth, Sartre, Selby. Hier muss ein Mann wohnen. Deine Ahnung wird zur Gewissheit: &lt;i style=""&gt;Allgemeines Verwaltungsrecht, Juristische Methodenlehre: eine Einführung, Rechtswörterbuch, Strafrecht, Zivilrecht&lt;/i&gt;. Du stellst die Bücher völlig um, damit der Besitzer länger für sein Studium braucht. Dann wieder zurück aufs Bett, wo das Mädchen mittlerweile alleine sitzt. Das Mädchen ist sehr schön, so wie du dir schöne Mädchen immer vorgestellt hast, große Brüste, dunkle Haare, Bobschnitt, grüne Augen, kleine Nase, hohe Wangenknochen, slawisch eben. Den Po kannst du nicht erkennen. Du müsstest sie bitten, aufzustehen. Stattdessen beginnst du, ihr zu erzählen, wie du die Party findest, damit sie gleich merkt, dass sie an jemanden geraten ist, der anders ist als die ganzen soften Studenten mit ihren Polohemd und ihren Bürgerfrisuren, die unsicher, einzeln oder in kleinen Gruppen immer am Rand stehen und beim Reden darauf achten, dass ihre Gespräche auch niemand versteht, der sie nicht verstehen soll. Du ziehst her über zugezogene Studenten im Allgemeinen, über zugezogene Jurastudenten im Besonderen, die für dich alles Karrieristen sind, die nur dem Geld nachstreben, erklärst, dass du keinen Bock habest, dein Leben an diese Leistungs- und Konsumgesellschaft zu verschwenden, dass du mit deinem Leben was Besseres vorhabest. Was genau, wisstest du zwar gerade noch nicht, weswegen du erstmal gar nichts machtest, sondern nur chillest, aber irgendwas würde dir irgendwann schon noch einfallen. Du seiest sowieso für Bürgergeld, weil der Zwang zur Arbeit ein völlig überholtes und nicht mehr funktionierendes Konzept sei. Dass du keinen Bock habest, irgendwann in einer Ehe zu enden, in der man sich nichts mehr zu sagen habe und nur noch wegen der Kinder und der materiellen Abhängigkeiten zusammenbleibe. Am schlimmsten seien darum die Leute, die schon mit zwanzig ans Heiraten denken. Aber noch schlimmer die, die immer ausgedehnte Reisen in exotische Länder machen, oder Sprachreisen, weil es doch total peinlich sei, als Deutscher eine Fremdsprache perfekt beherrschen zu wollen. Du würdest zum Beispiel absichtlich immer mit besonders deutschem Akzent Englisch sprechen, nicht, weil du es nicht könnest, du habest natürlich eine akzentfreie Aussprache, sondern weil dir das Streben nach Perfektion so zuwider sei. Und weil du zu dem Mädchen so ehrlich bist, erfährst du, dass das Mädchen Marie heißt, 20 ist, aus Hildesheim kommt, Jura studiert und mit ihrem Freund bereits verlobt ist und diesem gerade drei Monte in Indien und Bangladesh war. &lt;i style=""&gt;Scheiße!&lt;/i&gt;, denkst du. &lt;i style=""&gt;Da hab ich mich wohl im Ton vergriffen, jetzt irgendwie noch die Kurve kriegen.&lt;/i&gt; Und um von deinen harten Aussagen abzulenken, fängst du an, vor Marie über die Party herzuziehen, und das Zimmer, auf dessen Matratze ihr gerade sitzt, die Bücher, die lächerlichen pseudokunstaffinen Keith-Haring-Poster. Und weil du zu ihr so ehrlich bist, erfährst du, dass das Maries Zimmer ist, und dass du dir gerade an Maries Tagesdecke die fettigen Finger abgewischt hast, weil dein T-Shirt bereits so dreckig war, dass es das Fett der Chips nicht mehr aufgenommen hätte. Und du erklärst, dass du dich jeglichen Modediktaten verweigern würdest, ob es sich nun um klinisch saubere Kleidung handle oder Intimrasur. Damit sie merkt, wie durchdacht du alles hast. Und du hast dabei gerade die sechste Flasche gelehrt. Und der Typ, der eben mit Marie gesprochen hat, kommt wieder, und du weist auf das halbe Dutzend leere Pullen und forderst ihn auf: &lt;i style=""&gt;„Hier, Wessi! Bring mal weg! Du störst gerade. Den Pfand kannste behalten.“ &lt;/i&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Weil du mit Marie weiter reden willst. Und der Typ, der Philipp heißt und mit Marie zusammen ist,&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;hat nicht mit so viel Direktheit gerechnet und kommt deiner Anweisung ohne zu protestieren nach. Als er weg ist, merkst du, dass dir gar nichts mehr einfällt, was du Marie noch erzählen könntest. Also gehst du zur Stereoanlage, legst von Opus &lt;i style=""&gt;Live is life&lt;/i&gt; ein und drehst auf volle Lautstärke. Die CD hast du immer dabei, um auf Partys die andern Leute zu ärgern. Und weil klar ist, wie scheiße dieses Lied ist, fängst du dazu an zu tanzen. So mit weitausholenden karateähnlichen Bewegungen, damit sich niemand in deine Nähe traut. &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Garamond;"&gt;Und dann fängst du an, das Lied ganz laut mitzusingen, in betont deutschem Englisch: &lt;/span&gt;&lt;i style=""&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;When we all give the power We all give the best Every minute of an hour Don't think about the rest And you all get the power You all get the best When everyone gets everything And every song everybody singsAnd it's life (nanananana) Life is life (nanananana)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Life is life (nanananana) Labadab dab dab life (nanananana).&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt; &lt;/span&gt;Um allen zu zeigen, wie scheiße du diese Party und ihre Gäste findest. Denn indem du so singst und tanzt, fickst du diese Party, denn alle müssen zu dir schauen, wie du tanzt und singst. Du fickst den neuen Prenzlauer Berg, du fickst das System, obwohl du natürlich eigentlich viel lieber Marie ficken würdest. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family:Garamond;"&gt;Und alle, die zu dir schauen, denken: &lt;i style=""&gt;Ist der mutig. Traut sich, so einen Schrott wie Live is life zu bringen, quasi als Kritik an der langweiligen Party. Und wie geil der tanzt. Sieht aus wie Jamiroquai. Das würde ich auch gerne mal machen, um den Philipp zu ärgern.. &lt;/i&gt;Nur der Philipp nicht, der gerade vom Flaschenwegbringen zurückkommt, der findet das irgendwie nicht mutig, sondern gemein, weil das doch seine Party ist und die doch nun nicht schlechter sein kann als &lt;i style=""&gt;Live is life&lt;/i&gt;. Dafür die Marie. Die findet das irgendwie sexy. Diese unangepasste &lt;i style=""&gt;Ist- mir-doch- egal-Haltung, &lt;/i&gt;diese prollige Verweigerung. Wenn der Philipp doch wenigstens ein bisschen davon hätte, der mit seinem perfekt gebügelten Lacoste-Polo-Shirt, ein bisschen weniger spießig-durchgeplant, ein bisschen männlicher. Warum hat sie sich eigentlich mit ihm so schnell verlobt, obwohl der nicht mal aus Berlin kommt, sondern nur wie sie aus Hildesheim? Und darum findet sie es auch nicht, als du die sechs Bier und Unmengen Kartoffel und Nudelsalat, Chips, Kuchen, Buletten, Brote, Tiramisu erbrichst, eklig, sondern irgendwie süß und rebellisch, und führt dich ins Bad, um dir beim Duschen zu helfen und dir neue Sachen zu geben, von Philipp, was ihr ein bisschen peinlich ist, während der Philipp das Parket schrubben darf und die anderen sich freuen, dass sie endlich einen Grund haben zu gehen.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-198395977843889111?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/198395977843889111/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2009/10/teil-1-live-is-life_12.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/198395977843889111'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/198395977843889111'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2009/10/teil-1-live-is-life_12.html' title='Teil 1: Live is life'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-8778279127116630267</id><published>2009-08-30T01:12:00.001-07:00</published><updated>2010-08-27T02:48:51.204-07:00</updated><title type='text'>Kompetenzorientierter Unterrichtsentwurf für das Referendariat</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; 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font-family: Garamond;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;span style="font-size: 16pt; font-family: Garamond;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;span style="font-size: 16pt; font-family: Garamond;"&gt;Der Kompetenzorientierte Unterrichtsentwurf für das Fach Geschichte (Klasse 9)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; font-family: Garamond;"&gt;Die „Serbische Frage“ - unvermeibare Kraftprobe der Bündnisse?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 150%; font-family: Garamond;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;span style="text-decoration: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-size: 14pt;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 150%; font-family: Garamond;"&gt;Sachanalyse und didaktische Reduktion&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Die Serbische Frage bezeichnet die infolge des Attentats am habsburgischen Thronfolger&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;durch den Serben am Gavrilo Princip vom 28. Juni 1914 in Sarajevo sich zuspitzenden Spannungen zwischen Dreibund (Österreich-Ungarn, Deutschland, Italien) und Tripelentente (Russland, England, Frankreich), die einen Monat später in den Ausbruch des Ersten Weltkriegs mündeten. Als Gegenstand für diese Stunde soll der Konflikt exemplarisch an drei Quellen aus den Jahren 1913/14 herausgearbeitet werden.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 150%; font-family: Garamond;"&gt;Anforderungen des Rahmenlehrplans&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Die präsentierte Stunde steht an der Schnittstelle zwischen den Themenfeldern 1 (Kaiserreich, speziell: Nationalismus und Imperialismus) und 2 (Demokratie und Diktatur, speziell: Erster Weltkrieg und seine Folgen) für die Doppeljahrgangstufe 9/10. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 150%; font-family: Garamond;"&gt;Unterrichtsvorausetzungen&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Allgemeine Voraussetzungen&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Der Entwurf für die Ausbilder&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Die 9b besteht aus 25 Schülern (13 Jungen und 12 Mädchen). Ich unterrichte die Lerngruppe seit Schuljahresbeginn mit drei Stunden Geschichte in der Woche. Als ich die Schüler übernahm, begegneten sie mir mit offener Ablehnung, da sie mit Lehrern im Allgemeinen und dem letzten Geschichtskollegen im Besonderen sehr schlechte Erfahrungen gemacht hatten. Hinzu kam das nahezu feindselige Klima zwischen Jungen auf der einen und Mädchen auf der anderen Seite, welches sich selbst in der Stunde in offener Gewalt manifestierte. Doch die Schüler haben schnell gemerkt, dass ich sie als Individuen mit eigener Persönlichkeit ernst nehme und ihnen zuhöre. Gemeinsam haben wir zunächst die Ursachen der Unterrichtsstörungen und intersozialen Spannungen ermittelt. Anschließend haben die Schüler Regeln für den Umgang im Klassenraum erarbeitet und diese nach einer Abstimmung schriftlich fixiert. Während an geregelten Unterricht in der Anfangszeit nicht zu denken war, ist das Lernklima nun, zwei Wochen später, sehr produktiv.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Der ehrliche Entwurf&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Ich unterrichte die 9b seit Schuljahresbeginn mit drei Stunden Geschichte in der Woche. Die Größe der Lerngruppe ist aus mehreren Gründen nicht definitiv zu bestimmen. Laut Klassenbuch handelt es sich um 25 Schüler. Allerdings habe ich auch nach einem dreiviertel Jahr immer noch nicht alle kennen gelernt. Zudem variiert die Zahl der Schüler im Verlaufe einer Unterrichtsstunde erheblich. Ihren Peak erreicht sie nach etwa 10 Minuten, wenn die letzten Zuspätkommer eingetroffen sind. Danach fällt sie wieder ab, aufgrund der Schüler, die von mir des Raumes verwiesen werden bzw. derjenigen, die freiwillig den Raum verlassen. Gelegentlich nehmen auch Jugendliche am Unterricht teil, die gar nicht im Klassenbuch stehen, in der Regel Freunde meiner Schüler, die bereits von der Schule abgegangen sind und nicht wissen, wo sie, bis Alexa öffnet, die Zeit totschlagen sollen. Ich versuche aber, sie in den Unterricht mit einzubeziehen. Das Vereinbaren von Unterrichtsregeln, wie Sie als Ausbilder es empfehlen, hat sich als Reinfall erwiesen, denn von den Schülern kamen nur Vorschläge in folgendem Tenor: „Es ist verboten, dem Lehrer auf den Arsch zu schauen, außer er bittet drum.“ „Beleidigungen des Lehrers dürfen nur an der Tafelseite stehen, die nicht fürs Tafelbild gebraucht werden.“ Die anschließende Abstimmung über von mir formulierte Regeln fand keine Mehrheit. Ich habe das Plakat trotzdem hingehängt, die Schüler haben meine Regeln umgeschrieben (Der Lehrer darf die Schüler beim Reden nicht unterbrechen! Der Lehrer darf nur reden, wenn er rangenommen wird! usw.). &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Spezielle Voraussetzungen&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Der Entwurf für die Ausbilder&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Als ich die Schüler übernahm, merkte ich schnell, dass der vorher unterrichtende Lehrer ihnen dieses Fach durch einen bedenklich autoritären Unterrichtsstil ziemlich verleidet hatte. Ich habe meine Klasse aber ernst genommen und sie in die Jahresplanung einbezogen, indem ich sie zunächst gefragt habe, womit sie sich denn gerne beschäftigen würden, ohne ihnen Vorgaben zu machen. Erstaunlich viele Schüler äußerten spontan den Wunsch, sich mit der „serbischen Frage“ als Auslöser für den ersten Weltkrieg zu beschäftigen. Zufällig entsprach dieser Wunsch genau dem Lehrplan. Folglich dürfte die Motivation ziemlich hoch sein. Inhaltlich sind die Schüler vorbereitet. Sie wissen um die Bündnisverpflichtungen, das Weltmachtstreben Wilhelm II. und das Wettrüsten der europäischen Großmächte. Und in den vorangegangenen Stunden wurde die Vorgeschichte auf dem Balkan behandelt. In dieser Stunde befassen sie sich damit, inwiefern das Geschehen auf dem Balkan mit den Interessen der europäischen Großmächte kollidierte. Dies sollen die Schüler in Gruppen erarbeiten. Die in der Stunde erforderlichen Analyse- und Deutungskompetenz, Methodenkompetenz sowie die Urteils- und Orientierungskompetenz waren mangels Vorarbeit durch den zuvor unterrichtenden Lehrer nicht mal rudimentär vorhanden. Die meisten Schüler konnten nicht mal halbwegs fehlerfrei Deutsch sprechen. Jede Gruppenarbeit war das reinste Chaos. Dank meines systematischen Übens konnte ich in den zwei Wochen, in denen ich die Schüler unterrichtete, deutliche Fortschritte erzielen. Mittlerweile machen sie ordentliche Powerpointpräsentationen und haben keine Mühe, Kants Kategorischen Imperativ zu lesen. Auch die Gruppenarbeit funktioniert erfreulich reibungslos. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Der ehrliche Entwurf&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Anfangs hatten die Schüler wegen dem vorher unterrichtenden Lehrer überhaupt keine Lust auf Geschichte. Darum habe ich sie gebeten, aufzuschreiben, was sie denn gerne in diesem Schuljahr machen würden. Auf zahlreichen Zetteln stand: „Türkei!“,&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;auf ebenso vielen Zetteln: „Nichts über Juden.“ Darum habe ich mich entschieden, mein Ding durchzuziehen. Den historischen Kontext kennen die Schüler aus meinem einstündigen Lehrervortrag, den ich mit den Worten einleitete: Schreibt alles mit. Darüber ist der nächste Test. Und der macht neunzig Prozent der Gesamtnote aus.“&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Mehr Zeit hatte ich nicht. Dafür kennen sie den in dieser Stunde behandelten Gegenstand sowie die eingesetzten Methoden aus dem Effeff, da wir diese Stunde schon wiederholt geprobt haben. Der Motivation dürfte das nicht zuträglich sein, die Schüler wissen aber, dass sie sich von ihrer Lustlosigkeit nichts anmerken lassen dürfen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 150%; font-family: Garamond;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 150%; font-family: Garamond;"&gt;Thema der Unterrichtseinheit&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Europa auf dem Weg in den ersten Weltkrieg – eine Zwangsläufigkeit?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Stundenthemen der Einheit&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Der Entwurf für die Ausbilder&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;1. Stunde: &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Von Bismarcks Koalitionen zum Bündnissystem vor dem ersten Weltkrieg – Verschiebung des Machtzentrums?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;2. Stunde: &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Deutschlands Flottenpolitik – braucht Deutschland eine größere Flotte?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;3. Stunde: &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Deutschlands Flottenpolitik – Stärkung oder Schwächung des Landes im internationalen Gefüge?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;4. Stunde : &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Nationalstaatsbildungen auf dem Balkan – Chance oder Risiko?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;5. Stunde :&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Die „Serbische Frage“ – unvermeidbare Kraftprobe der Bündnisse? (Unterrichtsbesuch)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;6. Stunde: &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Die „Julikrise“ 1914 – welche Spielräume hatten die Mächte?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;7. Stunde: &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Der Ausbruch des 1. Weltkriegs - Bewertung&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Der ehrliche Entwurf&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;1. Stunde:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt; Ausfall (Schüler haben sich im Raum geirrt)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;2. Stunde:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt; Ausfall (Lehrer hat Burnout)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;3. Stunde:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt; Lehrervortrag über die Zeit von 1871 bis 1914 in Europa &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;4. Stunde:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt; „Die „Serbische Frage“ – unvermeidbare Kraftprobe der Bündnisse? (1. Versuch)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;5. Stunde:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt; „Die „Serbische Frage“ – unvermeidbare Kraftprobe der Bündnisse? (Generalprobe)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;6. Stunde:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt; &lt;b style=""&gt;„Die „Serbische Frage“ – unvermeidbare Kraftprobe der Bündnisse? (Unterrichtsbesuch)&lt;/b&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;7. Stunde:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt; wird ausfallen (Lehrer hat wieder Burnout).&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-size: 16pt; line-height: 150%; font-family: Garamond;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;span style="text-decoration: none;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; line-height: 150%; font-family: Garamond;"&gt;Lernziele, Mindeststandard und Kompetenzen&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Der Entwurf für die Ausbilder&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Groblernziel: &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Die Schüler erkennen um die „Serbische Frage“ kreisende Interessengegensätze zwischen der Habsburgermonarchie und Russland und können sich daraus ergebende mögliche „Kraftproben“ zwischen den direkt involvierten Ländern und ihren Bündnissen (Dreibund und Tripelentente) reflektierend und selbständig antizipieren.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Mindeststandard:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Die Schüler erkennen um die „Serbische Frage“ kreisende Interessengegensätze zwischen der Habsburgermonarchie und Russland und können diese selbständig und zielgerichtet in eigenen Worten erklären.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Der ehrliche Entwurf&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Groblernziel: &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Die Schüler erinnern sich an die um die „Serbische Frage“ kreisende Interessengegensätze zwischen der Habsburgermonarchie und Russland und sich daraus ergebende mögliche „Kraftproben“ zwischen den direkt involvierten Ländern und ihren Bündnissen (Dreibund und Tripelentente).&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Mindeststandard:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Die Schüler verstehen auch beim dritten Mal nicht, worum es eigentlich geht, lassen sich aber nichts anmerken.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; font-family: Garamond;"&gt;Methodisch-didaktische Entscheidungen (Unterrichtsphasen)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Einstieg (für Ausbilder):&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt; In dieser Phase sollen die Schüler anhand eines an die Wand projizierten Zitates von Fürst von Lichnowsky erkennen, dass es auf dem Balkan eine Konfliktsituation gibt, die sich nach Meinung von Lichnowskys zu einer Kraftprobe zwischen Dreibund und Tripel-Entente zuspitzt. Die Analyse der drei Elemente serbische Frage, Dreibund vs. Tripelentente und Kraftprobe - erfolgt im Unterrichtsgespräch. Dabei orientierte ich mich an der von Ihnen als Ausbilder eingeforderten hohen Schülerselbstverantwortung. Ein leistungsstarker Schüler hält die Ergebnisse der Analyse sowie die Stundenfrage: &lt;i style=""&gt;Die serbische Frage – unvermeidliche Kraftprobe der Bündnisse&lt;/i&gt;, in völliger Eigenverantwortung an der Tafel fest, und zwar in Form eines vorstrukturierenden Tafelbildmusters. Ich werde nur eingreifen, sofern das Tafelbildmuster und Leitfrage die Aussage des Zitats völlig entstellen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;tatsächlicher Einstieg: &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Ich werde nicht eingreifen müssen, da ich Frage und Tafelbildmuster, um böse Überraschungen zu vermeiden, bereits gestern in kaum lesbarer Schrift vorgeschrieben habe. Der Schüler muss nur noch die Linien nachziehen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Erarbeitungsphase (für Ausbilder):&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt; Wegen der Schweinegrippe ist es gut möglich, dass nur 9 von 25 Schülern anwesend sind. Die Schüler sitzen in Dreiergruppen und lesen zunächst arbeitsteilig in Einzelarbeit drei Quellen zur serbischen Frage. Im Sinne der &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;von Ihnen geforderten und von mir natürlich begrüßten Binnendifferenzierung erhalten die stärksten Schüler die schwierigste Quelle (die österreichische Position), die schwächsten Schüler die leichteste Quelle (die serbische Position) und die mittelstarke Schüler die mittelschwere Quelle (die russische Position). Im Anschluss an diese Einzelarbeitsphase tauschen sich die Gruppenmitglieder aus und erstellen gemeinsam ein Schema für die Tafel. Jeder Schüler kann sich dabei im Sinne der Binnendifferenzierung gemäß seinen individuellen Fähigleiten einbringen. Der schwächste Schüler zeichnet das Schema, der mittelstarke macht Vorschläge und der stärkste Schüler achtet darauf, ob das Schema schlüssig, übersichtlich und vollständig ist. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;tatsächliche Erarbeitungsphase:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt; Es werden nur 9 von 25 Schülern anwesend sein, da ich die leistungsschwächsten und verhaltensauffälligsten Schüler für diese Stunde beurlaubt habe. Die von ihnen propagierte Binnendifferenzierung ist totaler Unsinn. Denn als ich mit unterschiedlich anspruchsvollen Texten gearbeitet habe, haben sich die besseren Schüler absichtlich verschlechtert, weil sie nicht immer die schwersten Quellen bekommen wollten. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Sicherung (für Ausbilder):&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt; Eine Gruppe präsentiert ihre visualisierten Ergebnisse, indem sie diese in das eingangs der Stunde entworfene Tafelbildmuster einträgt. Da ich die Schüler zu Selbständigkeit und Autonomie erziehe, dürfen sie das vorgegebene Muster auch komplett verwerfen. Bei der Präsentation werde ich mich vor allem auf die schwächeren Schüler stützen, also Tim, Paul und Ivana. Zwar ist das Ergebnis dann wahrscheinlich weniger gut, aber mir ist es wichtig, dass gerade auch die schwächeren Schüler gefördert werden und Erfolgserlebnisse haben. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;tatsächliche Sicherung (für Ausbilder): &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Eine Gruppe präsentiert ihre visualisierten Ergebnisse, indem sie diese in das eingangs der Stunde entworfene Tafelbildmuster einträgt. Bei der Präsentation werde ich mich vor allem auf die Leistungsspitze stützen, also Tim, Paul, Ivana. Bei diesen weiß ich, dass sie das vorgegebene Tafelbildmuster nicht verwerfen, sondern sich genau an meine Vorgaben aus den beiden Probestunden halten werden. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Vertiefung/Urteilsphase (für Ausbilder):&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt; Die Schüler antizipieren begründet die möglichen Folgen des aus der „serbischen Frage“ herrührenden Konflikts und formulieren dabei im Unterrichtsgespräch hypotesenartig denkbare „Kraftproben“. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;tatsächliche Vertiefung/Urteilsphase: &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Die Schüler lesen die Hypothesen aus ihrem Hefter vor, ohne dass Sie als Besucher es merken.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Didaktische Reserve (für Ausbilder):&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Anhand der verschiedenen Hypothesen erkennen die Schüler das Vorhandensein verschiedener Handlungsoptionen in der damaligen historischen Situation. Dies weckt das Interesse dafür, damals mögliche Handlungsoptionen in den kommenden Stunden vertiefend auszuloten. Dies werde ich sie in einem Planspiel tun lassen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;tatsächliche didaktische Reserve: &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-family: Garamond;"&gt;Auf mein Räuspern hin wird Murat folgende Erkenntnis formulieren: „Dass hier verschiedene Möglichkeiten an der Tafel stehen, zeigt doch, dass Geschichte nicht vorgezeichnet ist, sondern immer auch vom Verhalten der Akteure abhängig.“ Nach einem weiteren Räuspern wird sich Ivana melden und die Stunde mit folgender Äußerung beschließen: „Also bei mir weckt die Erkenntnis, dass Geschichte nicht vorgezeichnet ist, dass Interesse, die damals möglichen Handlungsoptionen noch vertiefend auszuloten. Ein Planspiel wäre toll. Können wir das vielleicht machen?“ Worauf ich antworten werde: „Na gut, wenn Euch das interessiert, dann werde ich meine Pläne spontan ändern.“ &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-8778279127116630267?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/8778279127116630267/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2009/08/kompetenzorientierter_30.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/8778279127116630267'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/8778279127116630267'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2009/08/kompetenzorientierter_30.html' title='Kompetenzorientierter Unterrichtsentwurf für das Referendariat'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-3506365562417908325</id><published>2009-08-09T11:18:00.001-07:00</published><updated>2010-08-27T02:48:51.211-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinderbuchkorrekturen'/><title type='text'>Kinderbuchkorrekturen  2</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; 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 &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;Lucca ist schon zwei. Lucca geht schon auf den Spielplatz. Mit Papa. Und mit seiner Schippe. Und mit Papas Schippe.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;Lucca mag den Buddelkasten. Lucca mag buddeln. Einen Berg bauen und ein Loch graben. SchippSchipp. Sand rauf. SchippSchipp. Sand raus. Papa macht auch mit. SchippSchipp. Sand rauf. SchippSchipp. Sand raus. Jetzt ist der Berg fertig. Und das Loch. Das hat Spaß gemacht. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;Da ist auch ein anderer Junge. Mit seiner Mama. Der andere Junge hat eine Kuchenform. Und noch eine Kuchenform. Damit backt er Kuchen. Backback. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;Lucca hat keine Kuchenform. Lucca möchte auch Kuchen backen. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;Lucca backt auch Kuchen. Mit der Kuchenform vom Jungen. Backback. Der Junge sagt: „Nein! Meina!“ &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;Jetzt nimmt der Junge Lucca die Kuchenform wieder weg. Lucca sagt: „Papa, Lucca traurig. Junge böse.“ Papa sagt. „Nicht traurig sein, Lucca. Nächstes Mal nehmen wir deine Kuchenformen mit. Jetzt bauen wir noch einen Berg und ein Loch.“ SchippSchipp. Sand rauf. SchippSchipp. Sand raus.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;Der Junge sagt: „Auch Berg bauen! Schippe haben!“ Lucca antwortet: „Nein! Meina!“&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;„Aua!“ Der Junge hat Lucca gehauen. Das ist nicht schön. Lucca weint. Papa muss trösten. Da kommt die Mama vom Jungen: „Was machst du denn, Yannick? Nicht hauen! Mach bitte &lt;i style=""&gt;ei&lt;/i&gt; bei dem Jungen! Sonst gehen wir nach Hause.“ Yannick macht &lt;i style=""&gt;ei&lt;/i&gt; bei Lucca. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoListBullet" style="margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoListBullet" style="margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 150%;"&gt;Die Mama von Yannick hat eine tolle Idee: „Spielt doch zusammen. Da könnt ihr Kuchen backen. Und Berge bauen und Löcher graben.“ „Auja!“, ruft Lucca. „Auja!“ ruft Yannick. Denn zu zweit macht viel mehr Spaß. Der Papa von Lucca findet die Idee auch toll, denn jetzt kann er mit der Mama von Yannick reden. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoListBullet" style="margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoListBullet" style="margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 150%;"&gt;Lucca freut sich schon auf den nächsten Tag auf dem Spielplatz. Da wird er Yannick wieder sehen. Den mag er jetzt sehr. Der Papa von Lucca freut sich auch schon auf den nächsten Tag auf dem Spielplatz. Da wird er die Mama von Yannick wieder sehen. Die mag er jetzt sehr. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="line-height: 150%;font-size:14;" &gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="line-height: 150%;font-size:14;" &gt;Korrektur&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="line-height: 150%;font-size:16;" &gt;Der macht nicht ei&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;Empfohlen von der Zeitschrift &lt;i style=""&gt;Die Spielplatzvertriebenen&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;Lucca ist schon zwei. Lucca geht schon auf den Spielplatz beim Ringcenter. Mit Papa. Und mit seinem ganzen Spielzeug. Mit seiner Schippe. Und mit Papas Schippe. Und mit seinem Eimer. Und mit seinem Sieb. Und mit seiner Kuchenform. Und mit seiner anderen Kuchenform. Und mit seinem Ball und mit seinem Bobbycar. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;Papa muss die Schippe von Lucca tragen. Und die Schippe von Papa. Und den Eimer. Und das Sieb. Und die eine Kuchenform. Und den Ball und das Bobbycar. Dafür trägt Lucca die andere Kuchenform. Ganz alleine. Denn er ist schon ganz groß. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;Lucca mag den Buddelkasten. Lucca mag buddeln. Papa mag Zeitung lesen. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;Papa muss mitbuddeln, denn Lucca hat keinen Freund. Das findet Papa nicht schön. Papa soll einen Berg bauen und ein Loch graben. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;Papa findet buddeln doof. Denn einen Berg bauen und ein Loch graben und dabei gleichzeitig die FAZ umblättern, das geht nicht.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;Lucca haut immer mit der Schippe auf den Eiffelturm, den Papa bauen will. Papa findet, Lucca nervt. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;Papa bittet Lucca, mit seinem Bobbycar um den Buddelkasten zu fahren, ganz oft, damit Papa endlich in Ruhe den Eiffelturm zu Ende bauen kann.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;Ein anderer Junge spielt mit dem Eimer von Lucca. Lucca weint. Papa sagt, dass man anderen Kindern auch mal ausborgen muss. Dann bekommt man von anderen Kindern auch mal was ausgeborgt. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;Der andere Junge kann Lucca gar nichts ausborgen, denn er hat gar kein Spielzeug dabei. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;Der andere Junge hat jetzt das Bobbycar von Lucca. Und der andere Junge ist schon größer als Lucca. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;Der Papa von Lucca sagt, Lucca soll dem anderen Jungen erklären, dass das sein Bobbycar ist. Dass er es zwar gerne ausborgt, aber dann auch wiederhaben möchte. Lucca kann das schon sagen, obwohl er erst zwei ist, denn er wohnt westlich vom Ringcenter. Darum heißt er Lucca und geht in eine Kita mit speziellem Sprachförderprogramm.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;Der andere Junge wohnt östlich vom Ringcenter. Darum heißt er Johnny und kann noch gar nicht sprechen, obwohl er bereits vier ist. Aber hauen kann er schon ganz gut.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;Lucca weint. Der Papa von Lucca findet, dass der Papa vom anderen Jungen dem anderen Jungen jetzt sagen müsste: „Nicht hauen, Johnny! Mach &lt;i style=""&gt;ei&lt;/i&gt; bei dem Jungen und gib ihm sein Bobbycar wieder.“ Doch der Papa vom anderen Jungen sagt nichts, weil er weiter gerade raucht. Das ist nicht schön.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;Darum sagt der Papa vom Lucca dem Papa vom anderen Jungen: „Ihr Junge hat meinen Sohn gehauen und will ihm nicht sein Bobbycar wiedergeben.“ Der Papa von Lucca merkt, dass der Papa vom anderen Jungen so riecht wie die Menschen, die immer bei Lidl einkaufen: nach Alkohol.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;Der Papa vom anderen Jungen ist schon größer als der Papa vom Lucca. Aber weil er erst 19 ist, kann er noch nicht so gut sprechen. Aber hauen und treten kann er dafür schon richtig gut.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;Der Papa vom Lucca hat sich jetzt hingelegt, weil er Bauchschmerzen hat und rote Farbe aus seinem Kopf kommt. Trotzdem macht der Papa vom anderen Jungen nicht &lt;i style=""&gt;ei&lt;/i&gt;. Lucca weiß, das ist nicht nett.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;Papa sagt Lucca, dass sie jetzt nach Hause müssen: „Es ist schon fast drei. Du musst heute mal vier Stunden früher ins Bett.“&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;Lucca und Papa packen das Spielzeug von Lucca wieder ein. Aber nicht das Bobbycar und den Ball, weil das hat immer noch der andere Junge ausgeborgt. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;Beim nächsten Mal geht Lucca nicht wieder auf den Spielplatz beim Ringcenter, sondern mit der Mama. &lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-3506365562417908325?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/3506365562417908325/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2009/08/kinderbuchkorrekturen-2_09.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/3506365562417908325'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/3506365562417908325'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2009/08/kinderbuchkorrekturen-2_09.html' title='Kinderbuchkorrekturen  2'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-466971765827413201</id><published>2009-08-09T11:13:00.001-07:00</published><updated>2010-08-27T02:48:51.215-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinderbuchkorrekturen'/><title type='text'>Kinderbuchkorrekturen 1 - Rechtsstreit</title><content type='html'>Wegen eines Rechtsstreit mit einem großen Verlag sah ich mich leider gezwungen, die vor wenigen Tagen hier veröffentlichte Korrektur des Kinderbuchs "Wir sind vier", von mir in "Marlene mag ich nicht." umbenannt, wieder aus dem Netz zu nehmen. Wer dennoch daran interessiert ist, kann sich allerdings Original und Überarbeitung von mir zuschicken lassen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-466971765827413201?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/466971765827413201/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2009/08/kinderbuchkorrekturen-1-rechtsstreit_09.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/466971765827413201'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/466971765827413201'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2009/08/kinderbuchkorrekturen-1-rechtsstreit_09.html' title='Kinderbuchkorrekturen 1 - Rechtsstreit'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-249673109279166241</id><published>2009-05-04T13:32:00.001-07:00</published><updated>2010-08-27T02:48:51.216-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Uni'/><title type='text'>Die Masterarbeit meiner Schwester</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 10"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 10"&gt;&lt;link rel="File-List" href="file:///C:%5CDOKUME%7E1%5CUser%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 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Es sind noch zu viele Seiten. Mehr als 80 sollten es nicht sein. Schau also vor allem darauf, ob noch etwas gekürzt werden kann. Aber auch darauf, ob alles verständlich ist. Danke, deine Hannah.&lt;/i&gt; Oh. 91 Seiten. Oh, nee! Hättick die Mail bloß nicht geöffnet. Warum hab ick meiner Schwester auch meine Mailadresse gegeben? Wenn ick ihr gesagt hätte: &lt;i style=""&gt;Hannah, ich hab keine Mail. Nein, Telefon hab ich auch nicht und keine Postadresse&lt;/i&gt;, dann hätte sie mir die Masterarbeit auch nicht geben können. Warum muss die auch immer mir ihre Arbeiten schicken? Wozu hat die ihren Freund? Vielleicht sollt ick endlich mal mit der Wahrheit rausrücken. Damit ich meine Ruhe habe. … Obwohl, ick meine, noch eine Masterarbeit wird se ja wohl nich schreiben. Eigentlich muss ich mir so was nur noch einmal durchlesen. Dann liegt dit hinter mir. Mal gucken. Kürzer soll dit sein. Ok. Na, kein Wunder. Bei der Schriftgröße: zwölf. Ist die blind? Acht reicht vollkommen. … Nee! … Reicht doch nicht. Mal sehen. … Zehn. Immer noch so klein. Zwölf! Scheiße! … Sechzehn ... &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Ja, jetzt ist es gut lesbar. So, wie viel Seiten sind es jetzt? 141?! Da muss ich wohl noch mal ganz schön mit dem Rotstift durchgehen. … Mal schauen. Wie heißt dit eigentlich, wat se da verzappft hat: „Migration und Entwicklung - eine Qualitative Studie zu Rückkehrflüchtlingen und Diasporapolitik in Bosnien-Herzegowina". Mhm! Dit kann man doch so nicht stehen lassen. Dit versteht doch keiner. Da müssen doch noch ein paar Erklärungen ran. … Von Migration, da hab ich schon mal was gehört. Mal googeln. Ach nee, dann war das was anders. So mal ranschreiben, so und jetzt Diaspora, dit gibt’s mit Sicherheit nicht, mal schauen … Oh, gibt’s doch … und Bosnien-Herzegowina, da müsste man eigentlich auch noch mal wat dahinterschreiben. Mach ick mal noch … Fertig! Also, noch mal der Titel lesen: „Migration (1. Geologie: beschreibt den Vorgang bei der Erdöl- und Erdgasentstehung, wobei das Erdöl bzw. Erdgas nach der organischen Reife vom Muttergestein zum Speichergestein wandert; 2. Soziologie: im weitesten Sinne jeder längerfristige Wohnsitzwechsel im geographischen und sozialem Raum; 3. Informationstechnik: Umstellung auf neue Technologie, Wandlung von Daten-Formaten, Wechsel grundlegender Software, Umzug (auf anderen Server); 4. Astronomie: bezeichnet eine planetare Bahnänderung eines Planeten während der Entstehung eines Planetensystems um einen Zentralstern) und Entwicklung - eine Qualitative Studie (darunter wird in den Sozialwissenschaften die Erhebung nicht standardisierter Daten und deren interpretative, sinnverstehende, hermeneutische bzw. kategorien- und theoriebildende Auswertung verstanden) zu Rückkehrflüchtlingen und Diasporapolitik (Der Begriff &lt;span style=""&gt;Diaspora&lt;/span&gt; (griechisch = Verstreutheit) bezeichnet seit dem späten 19. Jahrhundert hauptsächlich religiöse oder ethnische Gruppen, die ihre traditionelle Heimat verlassen haben und unter Andersdenkenden lebend über weite Teile der Welt verstreut sind. Er kann aber auch einfach eine Minderheitssituation vor allem einer Religionsgruppe bezeichnen.) in Bosnien-Herzegowina (Land auf dem Balkan). … Mal weiter lesen. Kapitel 1: Theoretische Grundlagen! … &lt;i style=""&gt;Anfang der 90er Jahre ist mit dem Konzept des Transnationalismus ein neuer Ansatz in der Migrationsforschung entstanden, der Migration nicht mehr als einen eindimensionalen Prozess auffasste, sondern die über Nationalgrenzen hinweg bestehenden Beziehungen von Migranten zum Forschungsgegenstand machte. …&lt;/i&gt; Das ist ja ein Hammersatz. Nee. Den kann sie nicht so stehen lassen. Den muss sie überarbeiten. Den muss sie teilen. So, mal umschreiben. … &lt;i style=""&gt;Es war Anfang der 90er Jahre. Damals entstand ein neues Konzept. Das Konzept hieß Transnationalismus. Der Ansatz (= Konzept) gehörte zur Migrationsforschung (siehe Erklärung im Titel). Der Ansatz sagte: Migration ist nicht eindimensional. Migration ist kein Prozess. Der Ansatz forschte über Grenzen von Nationen hinweg. &lt;/i&gt;So. Jetzt muss ich hinter die Wörter nur noch in Klammern die Erklärungen machen und dann sieht dit schon ganz anders aus.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;… Fertig! ... Oh nee, was&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;ist denn das für ein Satz? &lt;i style=""&gt;Transmigranten agieren innerhalb eines transnationalen, plurilokalen sozialen Feldes über nationalstaatliche Grenzen hinweg und bilden dabei multiple Identitäten aus&lt;/i&gt;. Also, hier übertreibt sie echt. Da muss ich jetzt doch mal einen Kommentar schreiben. &lt;i style=""&gt;Zu viele Fremdwörter im Satz (7). Das wirkt angeberhaft. Wer soll das lesen? Versuche, einfacher zu schreiben. Kurze Sätze, deutsche Wörter. Denke immer daran: Der durchschnittliche Leser hat Realschulabschluss. &lt;/i&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;So, jetzt ein Zitat. Naja, warum nicht: &lt;i style=""&gt;We have defined transnationalism as the processes by which immigrants build social fields that &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;i style=""&gt;&lt;span style="" lang="EN-US"&gt;link together their country of origin and their country of settlement. [….] Transmigrants develop and maintain multiple relations – familial, economic, social, organizational, religious, and political that span borders. Transmigrants take actions, make decisions, and feel concerns, and develop identities within social networks that connect them to two or more societies simultaneously.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="" lang="EN-US"&gt; ... &lt;/span&gt;Was soll das denn heißen? &lt;i style=""&gt;Liebe Hannah, bitte immer übersetzen. Zitate in einer anderen Sprache kommen immer schlecht an, weil dann denkt der Professor, du hast was zu verschweigen. Hier darum mein Übersetzungsvorschlag: „Wir haben Transnationalismus, wie die Prozesse, durch die Einwanderer bauen sozialen Bereich, dass die Verknüpfung ihrem Herkunftsland und ihrem Land der Abrechnung. Transmigrants entwickeln und mehrere Beziehungen familiäre, wirtschaftliche, soziale, organisatorische, religiösen und politischen, die sich über Grenzen hinweg. Transmigrants Maßnahmen ergreifen, Entscheidungen zu treffen, und das Gefühl betrifft, entwickeln und Identitäten in sozialen Netzwerken, die sich mit ihnen auf zwei oder mehrere Gesellschaften gleichzeitig“…Vielleicht solltest du das weglassen. Du musst zugeben, Im Deutschen klingt das deutlich weniger gut als im Englischen… &lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;Puh! Das wäre die erste Seite. Mann, dauert dit. Wie lange hat dit jetzt gedauert? Ne Stunde? Wie viel Seiten sind dit eigentlich jetzt? Was? 145? Scheiße! Wie soll ick dit auf 80 Seiten kürzen? Wenn das so weiter geht, hat se 500, wenn ick mit der Arbeit durch bin. Dit schaff ick doch nie? Pisse! Ach, egal. Ick schreib der jetz ne Mail, um abzukürzen. &lt;i style=""&gt;Liebe Hannah. Ich habe deine Arbeit gelesen. War sehr gut. Musste eigentlich nichts ändern. Außer die ersten elf Seiten. Die würde ich einfach weglassen. Die sind überflüssig. Dann kommst Du auf deine 80 Seiten. Und den Titel würde ich überdenken. Ist zu sperrig. „Ausländer“ halte ich für peppiger. Bis dann, Dein Bruder ...&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 10"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 10"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:612.0pt 792.0pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:36.0pt; 	mso-footer-margin:36.0pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --&gt; &lt;/style&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman";} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;Scheiße, was schreibe ich hier eigentlich? Das kann ich doch nicht machen. Es geht doch um ihren Abschluss. &lt;i style=""&gt;Liebe Hannah, ignoriere meine Mail von eben. Ich empfehle Dir, Deine Arbeit nicht von mir korrigieren zu lassen. Anders als Du, Mama und Papa annehmen, habe ich nicht bereits habilitiert. Ich habe stattdessen die Schule nach der elften Klasse abgebrochen und arbeite mittlerweile als Verkäufer bei McGeiz. Ich habe Euch nichts erzählt, damit Ihr mich nicht für einen Versager haltet. Das, was Du schreibst, ist mir darum auch zu hoch. Ich möchte mich bei dieser Gelegenheit auch gleich dafür entschuldigen, Dich nicht früher aufgeklärt zu haben. Dein Ausfall in der ersten Bachelorarbeit wäre nicht nötig gewesen. Aber ich dachte damals, die Hausarbeiten liest ja sowieso keiner. Bitte erzähle Mama und Papa nichts davon. Auch wenn es der Realität nicht entspricht, es wäre schön, wenn sie mich weiterhin für den Klügeren von uns beiden halten. Dein Stefan.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;  &lt;i style=""&gt;Bis dann, Dein Bruder. …&lt;/i&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:612.0pt 792.0pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:36.0pt; 	mso-footer-margin:36.0pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --&gt; &lt;/style&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman";} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;  &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormalCxSpMittel" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;i style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormalCxSpMittel" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;i style=""&gt;&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-249673109279166241?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/249673109279166241/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2009/05/die-masterarbeit-meiner-schwester_04.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/249673109279166241'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/249673109279166241'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2009/05/die-masterarbeit-meiner-schwester_04.html' title='Die Masterarbeit meiner Schwester'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-7349867593711128170</id><published>2009-04-01T07:58:00.001-07:00</published><updated>2010-08-27T02:48:51.220-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musterbewerbungen'/><title type='text'>Bewerbung 7: Agentur für Telefonmarketing</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;UB - Agentur für Telefon-Marketing&lt;br /&gt;z.Hd. Ursula Bellenbaum&lt;br /&gt;Düsseldorfer Str. 12&lt;br /&gt;45481 Mülheim an der Ruhr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Betreff: Stelle als Callcenter-Agent für Outbound-Tätigkeit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr geehrte Frau Bellenbaum,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich halte es mit der Devise, jede Arbeit ist besser als keine Arbeit. Bei der von Ihnen ausgeschriebenen Stelle würde ich allerdings eine Ausnahme machen. Sie und Ihr Unternehmen widern mich an. Sollte ich jemals von einem Ihrer Mitarbeiter angerufen werden, so werde ich mit meiner Trillerpfeife so laut in den Hörer blasen, dass Ihr Callcenter-Agent augenblicklich ertaubt. Über eine ausbleibende Einladung zu einem Vorstellungsgespräch würde ich mich darum sehr freuen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit freundlichen Grüßen,&lt;br /&gt;Stephan Zeisig&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-7349867593711128170?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/7349867593711128170/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2009/04/bewerbung-7-agentur-fur_01.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/7349867593711128170'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/7349867593711128170'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2009/04/bewerbung-7-agentur-fur_01.html' title='Bewerbung 7: Agentur für Telefonmarketing'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-4793114875577732357</id><published>2009-03-25T12:23:00.001-07:00</published><updated>2010-08-27T02:48:51.221-07:00</updated><title type='text'>Playlist vom 26.3.09</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 10"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 10"&gt;&lt;link rel="File-List" href="file:///C:%5CDOKUME%7E1%5CUser%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:612.0pt 792.0pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:36.0pt; 	mso-footer-margin:36.0pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --&gt; &lt;/style&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman";} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;Als transparentester und schnellster DJ der Stadt bin ich natürlich jederzeit bereit, mein improvisiertes und feinfühlig auf die Stimmung des Abends reagierendes Auflegen auch zu dokumentieren. Es soll später schließlich niemand behaupten können, ich habe nicht mit offenen Karten gespielt. Hier darum meine Playlist für morgen:&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;1. Serge Gainsbourg: Vu de l’extérieur&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;2. Felix Gray &amp;amp; Didier Barbelivien: A toutes les filles&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;Natürlich bin ich bereit, auf konstruktive Hinweise zu reagieren und an der einen oder anderen Stelle etwas zu ändern. Die Vorschläge müssen aber rechtzeitig eintreffen und dürfen nicht verletzend sein. Also kein "Ey, bring doch mal was Tanzbares." &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-4793114875577732357?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/4793114875577732357/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2009/03/playlist-vom-26309_25.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/4793114875577732357'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/4793114875577732357'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2009/03/playlist-vom-26309_25.html' title='Playlist vom 26.3.09'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-1454332726500605272</id><published>2009-03-17T14:02:00.001-07:00</published><updated>2010-08-27T02:48:51.222-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musterbewerbungen'/><title type='text'>Bewerbung 6: Post Office in Liberia</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 10"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 10"&gt;&lt;link rel="File-List" href="file:///C:%5CDOKUME%7E1%5CUser%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 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 &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;Tubman Boulevard&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;1010 Monrovia&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;Liberia&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;Subject: job in the post office&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;How do you do?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText"&gt;&lt;span lang="EN-GB"&gt;my name is Schreile and I am a candidate of the German TV show Goodbye Deutschland. It’s on the station Vox. In Germany I and my family we have no perspective anymore, no chance. I don’t know if you have heard it, but in Germany we have at this time the international economy and finance crisis. It’s because of the USA. So, it’s not our fault. Everything is really bad here. The health system, the prices for the oil for the cars. Very many people are&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;unemployed. Very many people are not happy at all and the crime is high. You can see it in the BVG of Berlin. So I decided, that I and my familiy hat to go away and to try our luck in Liberia. This is in Africa, a region, were the sun allways is shining and the people are allways smiling. That was a rhime, by the way. To go away was not easy, because my wife and I we were both Beamte. And we had to take our kids out of school to come with us. But I think it’s a good decision, anyway. And so I hope, that you can give me a job at in your Postoffice. I speek several languages. English and German. I think, that is an ace in this profession.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;And I did the job allready here. So take me. It’s no risk for you. You can find me at the airport (McDonalds.) We are the white family with the cameras around us.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText"&gt;&lt;span lang="EN-GB"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText"&gt;&lt;span lang="EN-GB"&gt;With friendly greeting,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText"&gt;&lt;span lang="EN-GB"&gt;Horst Schreile&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText"&gt;&lt;span lang="EN-GB"&gt;P.S You surely ask yourself, why I can so good English. I’m a nature talent. That’s all. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-1454332726500605272?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/1454332726500605272/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2009/03/bewerbung-6-post-office-in-liberia_17.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/1454332726500605272'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/1454332726500605272'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2009/03/bewerbung-6-post-office-in-liberia_17.html' title='Bewerbung 6: Post Office in Liberia'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-9201553232176923256</id><published>2009-03-11T07:41:00.001-07:00</published><updated>2010-08-27T02:48:51.225-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musterbewerbungen'/><title type='text'>Bewerbung 5: Jobcenter Friedrichshain-Kreuzberg</title><content type='html'>JobCenter Berlin Friedrichshain-Kreuzberg&lt;br /&gt;z.H. Frau Wedewardt&lt;br /&gt;Rudi-Dutschke Straße 3&lt;br /&gt;10969 Berlin&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Betreff: Bewerbungen für Empfangsbereich&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Sehr geehrte Frau Wedewardt,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mit diesem Schreiben bewerbe ich mich bei Ihnen um zwanzig unterschiedliche Stellen in Ihrem Empfangsbereich, nämlich um einen der Jobs an den Schaltern 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19 oder 21. Alle zwanzig Tätigkeiten traue ich mir zu, so identisch sie auch sein mögen. Zum Beispiel kenne ich als langjähriger Kunde Ihrer Einrichtung den Weg zu allen Schaltern aus dem Effeff. Aus ökologischen Gründen verzichte ich darauf, meine Eignung für die verschiedenen Schalter hier extra darzulegen. Bei Rückfragen, zum Beispiel dazu, ob ich momentan etwas mit einer Frau habe, wenden Sie sich bitte direkt an Frau Richnow, meine Sachbearbeiterin. Die sitzt im Raum 205 und weiß mehr über mich als ich selbst. Wenn Sie schon mal bei ihr sind, dann händigen Sie ihr bitte auch eine Kopie dieses Schreibens aus, damit Sie sieht, dass ich mich in diesem Monat bereits auf zwanzig verschiedene Jobs beworben und mein Soll für Juli somit erfüllt habe. So viele Bewerbungen muss ich nämlich monatlich vorlegen, damit mir Frau Richnow nicht die Stütze kürzt. Ich denke, Sie werden mir beipflichten, dass die spinnt. Falls Sie mich wider Erwarten  einstellen, dann teilen Frau Richnow ruhig mit, dass Sie einen Knall hat und dass Sie auch nicht das Geld zurück bekommt, was ich Ihr noch schulde. Falls ich keine der zwanzig Stellen bekomme, wovon ich eher ausgehe und was mir eigentlich auch lieber wäre, dann erklären Sie ihr bitte, dass es in Deutschland einfach nicht genug Arbeitsplätze gibt. Mir glaubt die das nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit freundlichen Grüßen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan Zeisig&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-9201553232176923256?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/9201553232176923256/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2009/03/bewerbung-5-jobcenter-friedrichshain_11.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/9201553232176923256'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/9201553232176923256'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2009/03/bewerbung-5-jobcenter-friedrichshain_11.html' title='Bewerbung 5: Jobcenter Friedrichshain-Kreuzberg'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-6962886271526337496</id><published>2009-03-04T11:15:00.001-08:00</published><updated>2010-08-27T02:48:56.603-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musterbewerbungen'/><title type='text'>Bewerbung 4: Architekturbüro</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 9"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 9"&gt;&lt;link rel="File-List" href="file:///C:/DOKUME%7E1/STEPHA%7E1.STE/LOKALE%7E1/Temp/msoclip1/01/clip_filelist.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:donotoptimizeforbrowser/&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Style Definitions */ p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	text-align:left; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} p 	{margin-right:0cm; 	mso-margin-top-alt:auto; 	mso-margin-bottom-alt:auto; 	margin-left:0cm; 	text-align:justify; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:8.5pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:612.0pt 792.0pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:36.0pt; 	mso-footer-margin:36.0pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --&gt;&lt;/style&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;Falk von Tettenborn&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Architekturbüro&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grüntenstrasse 22&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;80686 München&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Betreff: freiwerdende Architektenstelle&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;                     &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr geehrter Herr Tettenborn,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mit dem nachfolgenden Witz aus der Kategorie Versautes möchte ich mich um die frei werdende Stelle in Ihrem Architektenbüro bewerben, da ich weiß, wie viel Humor zu einem angenehmen Arbeitsklima beiträgt: "Papi, was ist eigentlich eine Transe?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Keine Ahnung! Frag Mami, der weiß das!" Ich hoffe, ich habe damit Ihren Geschmack getroffen. Sollten Sie mich darum nun zu einem Vorstellungsgespräch einladen, werde ich Ihnen weitere Witze erzählen. Meine Vorliebe sind Ossiwitze. Darauf steht Ihr Bayern ja.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit freundlichen Grüßen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan Zeisig&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-6962886271526337496?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/6962886271526337496/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2009/03/bewerbung-4-architekturburo_04.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/6962886271526337496'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/6962886271526337496'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2009/03/bewerbung-4-architekturburo_04.html' title='Bewerbung 4: Architekturbüro'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-5911202253604177563</id><published>2009-03-04T11:10:00.001-08:00</published><updated>2010-08-27T02:48:56.605-07:00</updated><title type='text'>Neue Offensive</title><content type='html'>Da die Arbeitslosigkeit dank meiner stetigen Bemühungen zwischenzeitlich nahezu beseitigt war, hatte ich mich seit Ende Januar nicht mehr gemeldet. Doch jetzt, wo die Weltwirtschaftskrise uns in ihren Klauen hält, werde ich meine Ehrenamtliche Tätigkeit als Musterbewerbungsschreiber wieder aufnehmen. Hier darum ein neues Modell, mit dem Ihr garantiert eine Stelle finden werdet. Der Rechtsweg ist wie üblich vorgeschrieben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-5911202253604177563?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/5911202253604177563/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2009/03/neue-offensive_04.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/5911202253604177563'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/5911202253604177563'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2009/03/neue-offensive_04.html' title='Neue Offensive'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-6771104333686595142</id><published>2009-01-27T14:21:00.001-08:00</published><updated>2010-08-27T02:48:56.606-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musterbewerbungen'/><title type='text'>Bewerbung 3c: Bushido</title><content type='html'>&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="LINE-HEIGHT: 150%; TEXT-ALIGN: justify"&gt;Betreff: Workshop im Springpfuhlhaus&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="LINE-HEIGHT: 150%; TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="LINE-HEIGHT: 150%; TEXT-ALIGN: justify"&gt;Sehr geehrter Bushido,&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="LINE-HEIGHT: 150%; TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;?xml:namespace prefix = o /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="LINE-HEIGHT: 150%; TEXT-ALIGN: justify"&gt;nach eingehender Diskursanalyse Ihrer sämtlichen Stücke bin ich zu folgendem Ergebnis gekommen: Sie können gar nicht rappen. Toll finde ich es, dass Sie sich nicht entmutigen lassen und es trotzdem tapfer weiter versuchen, auch wenn Sie natürlich gerade in Duetten gegenüber Ihren Partnern immer zwangsläufig wie ein blutiger Anfänger wirken. Andere an Ihrer Stelle hätten längst aufgegeben und zum Beispiel mit Dealen angefangen. Um Ihren Mut und Ihre Ausdauer zu belohnen, möchte ich Ihnen einen Gutschein schenken für einen meiner Rap-Workshops, den ich jeden ersten Montag mit Monat im Springpfuhlhaus für Marzahner Jugendliche als Reintegrationsmaßnahme anbiete. Die Jugendlichen sind zwar alle eher so rechts eingestellt, haben mir aber schon gesagt, dass sie Bushido gerne mal persönlich treffen würden. Es gibt da wohl viel Redebedarf.&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="LINE-HEIGHT: 150%; TEXT-ALIGN: justify"&gt;Mit freundlichen Grüßen,&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="LINE-HEIGHT: 150%; TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="LINE-HEIGHT: 150%; TEXT-ALIGN: justify"&gt;Sozialarbeiter Lars&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="LINE-HEIGHT: 150%; TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="LINE-HEIGHT: 150%; TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;P.S. Ich habe das Schreiben auch noch mal als Bildergeschichte beigefügt, falls Sie nicht alles verstanden haben. Der Text enthält ja doch einige Nebensätze. &lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-6771104333686595142?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/6771104333686595142/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2009/01/bewerbung-3c-bushido_27.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/6771104333686595142'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/6771104333686595142'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2009/01/bewerbung-3c-bushido_27.html' title='Bewerbung 3c: Bushido'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-6649624022021902307</id><published>2008-12-17T13:21:00.001-08:00</published><updated>2010-08-27T02:48:56.607-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musterbewerbungen'/><title type='text'>Bewerbung 3b: Bushido</title><content type='html'>Betreff: Backup-MC bei Bushido&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Yo Bushido,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;als alter Rapfan wäre es für mich krass, wenn ich mal mit Dir auf der Bühne performen könnte. Ich bin eher so Old-School. Mein HipHop-Erweckungserlebnis war für mich der Wham Rap aus der Feder von George Michael. Ich hab es noch genau im Ohr:&lt;br /&gt;You got soul....&lt;br /&gt;You got soul....&lt;br /&gt;I said get, get, get on down,&lt;br /&gt;Said get, get, get, on down.&lt;br /&gt;I said get, get, get on down,&lt;br /&gt;Said get, get, get, on down.&lt;br /&gt;Hey everybody take a look at me,&lt;br /&gt;I've got street credibility,&lt;br /&gt;I may not have a job,&lt;br /&gt;But I have a good time,&lt;br /&gt;With the boys that I meet "down on the line"&lt;br /&gt;Jahrzehnte hatte ich so einen tollen Flow nicht mehr gehört, bis ich auf Dich gestoßen bin. Du hast ja auch wie George Michael Street Credibility, zumindest in der Altersgruppe von 7 bis 10. Zusammen könnten wir als Boys auch eine good Time haben. Yo man, Bushido,&lt;br /&gt;Du jagst jedem kleinen Mädchen aus der Hood Angst ein,&lt;br /&gt;Keep it real,&lt;br /&gt;MC Boshido&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-6649624022021902307?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/6649624022021902307/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2008/12/bewerbung-3b-bushido_17.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/6649624022021902307'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/6649624022021902307'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2008/12/bewerbung-3b-bushido_17.html' title='Bewerbung 3b: Bushido'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-3909828287122800083</id><published>2008-12-08T07:05:00.001-08:00</published><updated>2010-08-27T02:48:56.609-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musterbewerbungen'/><title type='text'>Bewerbung 3a: Bushido</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Bewerbung als Backup-MC bei Bushido&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hallo Bushido,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;da wir beide Randgruppen angehören, Du als Rapper mit partiellem Migrationshintergrund sowie antisozialer Persönlichkeitsstörung, ich als schwuler Ostler, würden wir gemeinsam auf der Bühne sicherlich ein glaubwürdiges und unschlagbares Statement abgeben für die Integration von Minderheiten in die Mehrheitsgesellschaft.&lt;br /&gt;Mit freundlichen Grüßen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MC Detlev&lt;br /&gt;P.S. Ich find Dich voll süß.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-3909828287122800083?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/3909828287122800083/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2008/12/bewerbung-3a-bushido_08.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/3909828287122800083'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/3909828287122800083'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2008/12/bewerbung-3a-bushido_08.html' title='Bewerbung 3a: Bushido'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-2887287855375503335</id><published>2008-11-25T14:51:00.001-08:00</published><updated>2010-08-27T02:48:56.610-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musterbewerbungen'/><title type='text'>Bewerbung 2: Deutsche Bundeswehr</title><content type='html'>Deutsche Bundeswehr&lt;br /&gt;Zentrum für Nachwuchsgewinnung OST&lt;br /&gt;Regattastraße 12&lt;br /&gt;12527 Berlin&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Betreff: Bewerbung als Fallschirmjäger oder Spezialtransporterfahrer oder Kampfpanzerfahrer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Sehr geehrte Herren und Herren,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;im Internet habe ich gesehen, dass es bei Ihnen reicht, wenn man die Schulpflicht bis zum Ende besucht hat, um einen Job zu kriegen, als Fallschirmjäger oder Spezialtransporter oder Kampfpanzerfahrer. Darum habe ich da gleich an mich gedacht. Ich habe meine Schulpflicht immer eingehalten, außer mal hin und wieder geschwänzt. Habe dann aber eine Krankschreibung nachgeliefert. Ich möchte darum, dass Sie mich bei Ihnen einstellen, in einer der drei Stellen. Ich bin auch fit und teamfähig, wie sie es wollen. Teamfähig bedeutet, wenn man gut mit anderen auskommt. Das kann ich. Das wird auch nicht dadurch geändert, dass ich letztes Jahr bei vier Ausbildungen rausgepflogen bin. Ich war teamfähig gegenüber den anderen, aber nicht die anderen gegenüber mir. Besonders wenig teamfähig waren meine Chefs. Die haben immer alles bestimmen wollen. Kein Wunder, dass mir da auch mal die Hand ausgerutscht ist. Ich habe halt auch mal meinen eigenen Kopf. Ich bin aber immer nur gegen die Meinung meiner Chefs gewesen, wenn die Meinung von denen falsch gewesen ist. Sie brauchen sich also keine Sorgen zu machen. Solange Sie keinen Quatsch befehlen, werde ich mich auch an alles halten, was Sie sagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit freundlichen Grüßen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rike Patzelt&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-2887287855375503335?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/2887287855375503335/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2008/11/bewerbung-2-deutsche-bundeswehr_25.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/2887287855375503335'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/2887287855375503335'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2008/11/bewerbung-2-deutsche-bundeswehr_25.html' title='Bewerbung 2: Deutsche Bundeswehr'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-7560451417329740404</id><published>2008-11-19T11:33:00.001-08:00</published><updated>2010-08-29T04:57:24.566-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musterbewerbungen'/><title type='text'>Bewerbung 1: Lehrer in Frankreich</title><content type='html'>Lycée Louis Barthou&lt;br /&gt;2 rue Louis Barthou BP 1515&lt;span lang="FR"&gt;&lt;br /&gt;64015 Pau Cedex&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt; &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; text-align: justify;"&gt;Betreff: Bewerbung an einer Schule in Frankreich um eine Stelle als Lehrer&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; text-align: justify;"&gt;Sehr geehrte Damen und Herren,&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoBodyText" style="text-align: justify;"&gt;Sie fragen sich sicherlich, warum ich diese Bewerbung auf Deutsch verfasse. Die Antwort ist simpel. Ich fühle mich Ihrer Sprache nicht so mächtig, um es mir auf Französisch zuzutrauen. Das würde jetzt ja auch einen schlechten Eindruck hinterlassen, wenn ich an sie eine Bewerbung schicke für eine Stelle als Lehrer in Frankreich und dann sind in der Bewerbung total viele Rechtschreibfehler. Da habe ich mir gedacht, lasse ich das lieber, dann falle ich nicht unangenehm auf. Noch kein Französisch zu können, muss für den Beruf kein Hindernis sein. Ich habe andere Qualitäten, die das mindestens kompensieren. Ich kann beispielsweise ziemlich gut Deutsch. Wenn man bedenkt, dass Deutsch eine schwerere Sprache als Französisch ist, dann bin ich praktisch überqualifiziert.&lt;span style="font-size:0pt;"&gt; &lt;/span&gt;Ich hätte zwar in Deutschland die Möglichkeit gehabt, schon mal in einen Volkshochschulkurs Französisch for Beginners ein bisschen reinzuschnuppern, habe mich aber bewusst dagegen entschieden. Ich wollte ganz unbefangen in Ihr Land kommen. In Volkshochschulen lernt man nur so ein gestelztes, manieriertes Französisch à la „Eure Hochwürden, es wäre ein entzückendes Plaisir für mein Gemüt, wenn Sie diese Sitzgelegenheit in dieser U-Bahn, an die Sie ihre Figur, Eure Hochwürden, bequem akkommodiert haben, für diese gehandicapte Dame weit fortgeschrittenen Jahrgangs mit ihrer vollen Zustimmung freizumachen gedächten. Ich bedanke mich und bitte sie meinen aufrichtigen und distinguierten Grüßen stattzugeben, Monsieur.“ Mit diesen Worten vor die Schüler zu treten, würde mir bei denen auch nicht gerade Respekt verschaffen. Darum habe ich mir schon ein Büchlein gekauft: &lt;i&gt;Ghettofranzösisch leicht gemacht&lt;/i&gt;. Bis ich meinen Job antrete, habe ich das gelernt, versprochen! Ich hab auch schon mal einen Blick reingeworfen und muss neidvoll gestehen: Das ist voll krass, was da für Ausdrücke drin sind. Alle Achtung! Da können wir Deutschen noch was lernen. Sie sehen jedenfalls, ich bin bereit, mich auf Ihre Kultur einzulassen. Und das ist doch das Wichtigste. Am besten bin ich übrigens im Fach Geschichte. Es wäre gut, wenn Sie mich dafür einteilen könnten. Ich denke, als Deutscher habe ich die nötige Distanz, um den Schülern die französische Geschichte ohne den bornierten Chauvinismus zu vermitteln, den sie oft bei ihren Landsleuten erleben. &lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoBodyText" style="text-align: justify;"&gt;Mit freundlichen Grüßen und in hoffnungsvoller Erwartung einer positiven Antwort,&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoBodyText" style="text-align: justify;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt; &lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoBodyText" style="text-align: justify;"&gt;Stephan Serin&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoBodyText" style="text-align: justify;"&gt;P.S. Ein Photo schicke ich nicht mit. Sie sollen sie nicht von meinem Äußeren blenden lassen. Auf den Lebenslauf habe ich verzichtet. Das hätte sich nicht gelohnt, deswegen noch eine neue Seite anzufangen. &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-7560451417329740404?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/7560451417329740404/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2008/11/bewerbung-1-lehrer-in-frankreich_19.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/7560451417329740404'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/7560451417329740404'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2008/11/bewerbung-1-lehrer-in-frankreich_19.html' title='Bewerbung 1: Lehrer in Frankreich'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-1189135092507900026</id><published>2008-11-19T11:23:00.001-08:00</published><updated>2010-08-29T05:07:49.482-07:00</updated><title type='text'>Musterbewerbungen</title><content type='html'>Lange habe ich nichts mehr von mir hören lassen. Ich wurde in den letzten Monaten so sehr von meinem Jobcenter schikaniert, dass ich nicht weiter an meinem stark nachgefragten Interrail-Tagebuch schreiben konnte. Aufgehoben ist bei mir aber nicht aufgeschoben. Oder war es umgekehrt? Egal. Bis zum nächsten Kapitel meiner abenteuerlichen Tour durch das unerschlossene Südwesteuropa werde ich eine andere Rubrik pflegen: meine Musterbewerbungen. Gerade in der jetzigen Krise erscheint es mir um so dringender, meine Leser in ihrer ökonomischen Prekarität nicht im Stich zu lassen. Auch Ihr habt ein Recht auf Arbeit. Ich stelle Euch darum meine eigenen Bewerbungen zur Verfügung. Ihr könnt sie einschicken. Aber nicht vergessen, Euren Namen runterzusetzen. Sonst bekomme ich wieder die ganzen Zusagen. Und wer mich kennt, der weiß, wie schwer es mir fällt, nein zu sagen!&lt;br /&gt;S.S.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-1189135092507900026?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/1189135092507900026/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2008/11/musterbewerbungen_19.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/1189135092507900026'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/1189135092507900026'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2008/11/musterbewerbungen_19.html' title='Musterbewerbungen'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-3261814619395016733</id><published>2008-08-17T08:36:00.001-07:00</published><updated>2010-08-29T05:06:57.712-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Interrail'/><title type='text'>18. Juli, Porto</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;Meine Entscheidung für den Schlafsaal in der Pousada de Juventude in Porto lagen zwei Erwägungen zugrunde. Zum einen will man natürlich gerade als Student sozial schwacher Herkunft Geld sparen. Und 14 Euro sind besser als ein Doppelzimmer für 35 oder ein Privatbettzimmer für 60. Außerdem weiß, wer mich kennt, dass ich ein sehr geselliger Mensch bin. Die Nächte im Schlafsaal würden es mir erleichtern, Kontakte zu Reisenden anderer Länder zu knüpfen, auch weiblichen. Ich würde zwangsläufig mit ihnen ins Gespräch kommen und dann würde es sicherlich auch zu mehr kommen. Ich wurde allerdings bitter enttäuscht. Man wies mir einen Raum zu, in dem keins der zwölf Betten bezogen war. Obwohl ich trotz meiner Müdigkeit noch bis um 24 Uhr in Clemens Meyers &lt;i&gt;Als wir träumten&lt;/i&gt; las, hoffend, dass sich vielleicht noch ein spät eintreffender Gast zu mir gesellen würde, wenigstens ein Kerl, wurde ich nicht belohnt. Als ich heute morgen gegen 9 Uhr den Frühstückssaal betrete, einen Raum mit toller Aussicht auf die Mündung des &lt;i&gt;Duro&lt;/i&gt; in den Atlantik, ahne ich, warum man mich so großzügig mit Quadratmetern und Schlafmöglichkeiten bedacht hatte. Die Herberge ist einfach praktisch nicht besucht. Ganze vier weitere Gäste, allesamt männlich, nippen gerade an ihrem Morgencafé oder kauen auf ihrem Marmeladentoast. Selbst wenn das nur ein Drittel aller momentan in der Rua Paulo da Gama 551 weilenden Touristen ausmacht, dann blieb trotzdem für jeden Reisenden ein eigener Raum zum Übernachten. Vermutlich hatte die belgoportugiesische Rezeptionistin angenommen, indem sie mir quasi ein Einzelzimmer gebe, tue sie mir einen Gefallen. Ich entscheide mich für die beiden sportlich gekleideten Typen, die mir optisch näher stehen als der dicke Brillenträger mit dem Portugaltrikot und der ältere Herr, der mir ein bisschen suspekt vorkommt, weil in seinem Alter immer noch allein reist. Es sind Österreicher. Mein Interesse an ihnen erlischt sofort. Dennoch bleibe ich sitzen und erfahre, dass sie in Wien Informatik studieren, dort zu zweit in einer WG leben und bereits zum dritten Mal InterRail machen. Nach Zone A (Irland und das UK) und B (Finnland, Norwegen, Schweden) wollten sie diesmal in den Süden. Paul ist eher der kulturinteressierte und Georg der Naturbursche. Sie würden deshalb auch immer wieder größere Abschnitte getrennt voneinander reisen. Das sei auch ganz gut, sonst würden sie sich zu sehr streiten. Allein reisen haben eben auch seine Vorteile. Man sei dann auch eigentlich nie wirklich alleine, weil man ja ständig Leute kennen lerne. Aus ganz verschiedenen Ecken der Welt. Mit den verschiedensten Biographien. Darum würden sie auch nie mit ihrer Freundin verreisen, die sie momentan nicht hätten, weil die ja jedes Gespräch, und sei es mit einem anderen Typen, aus Eifersucht sofort unterbinde, obwohl man ja nur an den Reise- und Lebenserfahrungen der anderen interessiert. Wozu reise man denn sonst. Ich gebe ihnen Recht - Nadine hatte sich auch immer total schnell bedroht gefühlt. Dass es meine erste InterRail-Tour war, verschweige ich lieber. Ist mir doch ein wenig unangenehm, wie wenig ich mit fast 26 erst rumgekommen bin. Na ja. Nadine. War eine lange Beziehung. Ich spiele kurz mit dem Gedanken, sie zu fragen, was sie heute vorhätten, sie kommen mir aber zuvor. Sie wollten weiter nach Lissabon. Da wolle ich auch noch hin. Vielleicht treffe man sich ja zufällig dort wieder.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"&gt;Dafür, mich dem dicken Brillenträger vorzustellen, um einen Begleiter für heute zu haben, ist es bereits zu spät, als die beiden Wiener sich verabschieden. Er hatte sein Frühstück bereits verlassen. Ich mache mich also alleine auf den Weg. Obwohl es regnet und bis ins Zentrum einige Kilometer sind, nehme ich keinen Bus. Eine schmaler, verwinkelter, steiler Weg, teilweise bestuft, teilweise gepflastert, teilweise nur aus Sand führt hinab zur Uferpromenade des Duro. Am Ufer viele Angler. Über mir Möwen und Tauben. Neben mir streunende Katzen und Hunde, die mich unentwegt anbellen, die ich aber mit meinen Schlaghosen von meinen Beinen fernhalte. Für meine Jeans ist ihr Gebiss zu skorbutgeschädigt. Kampfhunde? Fehlanzeige! Friedrichshain ist weit. Das erste mal in meinem Leben, dass mir eine Möwe auf den Fuß scheißt. Falls ich das mal hier irgendwann niederschreiben sollte, werde ich das sicherlich noch literarisch ein bisschen ausbauen. Vorbei an einem Straßenbahndepot. Die gelben Fahrzeuge müsen aus den Fünfzigern sein. Kurz vor der Avenida Vimara Peres Richtung Praça da Liberdade, dem Herzen der Stadt, dann weiter Richtung Norden. Es geht in kleinen gepflasterten Gassen immer bergan. Beim Anblick der ganzen kleinen Handwerkerläden mit ihrem anachronistischen Inventar, an vorderster Stelle ihren Inhabern, bleibt einem nur wehmütig festzustellen, dass auch hier irgendwann die EU ihre Arbeit verrichten wird. Es gibt sogar richtige Bäckereien und Konditoreien, nicht so wie in Berlin diese grottenschlechten zumeist von Türken in Selbstausbeutung betriebenen Aufbackstationen, hinter denen die Mafia steckt und wo die Brötchen so schmecken wie bei Kaisers aus der Tüte. Und trotzdem gehen die Leute dahin, wie sie eben auch zu Lidl und Schlecker gehen. Ständig stehen irgendwo Türen offen und man kann den Menschen beim Wohnen zusehen. Gerne würde ich hier einige Photos reinstellen, aber es ist nicht anders als in Coimbra. Ich traue mich nicht, draufzuhalten, weil mich die Portuenser sonst vielleicht für einen Touristen halten. Außerdem benutze ich immer noch meinen vordigitalen Photoapparat, weil ich technische Geräte grundsätzlich erst ersetze, wenn sie nicht mehr funktionieren. Noch einige Straßen hinter der Igreja do Bonfim kehre ich in ein Fischrestaurant ein. Hier, abseits vom Zentrum, bleibe ich sicherlich von anderen Touristen unbehelligt. Ich bestelle Portwein, caldo verde und gegrillte Sardinen, weil mir das &lt;i&gt;le guide du routard&lt;/i&gt; empfiehlt. In dem Moment betreten drei Männer und ein Sohn die Restaurant. Ihren Sandalen nach zu urteilen sehen sie nicht aus wie Portuenser. Sie nehmen am Nachbartisch Platz. Sie sprechen Deutsch! &lt;span style="" lang="IT"&gt;Na toll. &lt;/span&gt;Ich bin bedient. Schnell klappe ich mein Reisetagebuch zu. Ich glaube, sie haben nichts lesen können. S.S.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-3261814619395016733?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/3261814619395016733/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2008/08/18-juli-porto_17.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/3261814619395016733'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/3261814619395016733'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2008/08/18-juli-porto_17.html' title='18. Juli, Porto'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-7957059917651377660</id><published>2008-08-11T15:27:00.001-07:00</published><updated>2010-08-29T05:02:40.193-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Interrail'/><title type='text'>17. Juli, Bahnhof von Coimbra</title><content type='html'>&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoBodyText"&gt;Diese Nachtfahrt hat mir immerhin etwas beschert: einen um dreihundert Gramm leichteren Rucksack. Soviel wog mein Wecker, den ich, als ich merkte, dass er eigentlich überflüssig ist, im Nachtzug vergessen habe. Bei allem Vorsatz ist es natürlich trotzdem bedenklich, dass ich bereits so früh anfange, Dinge zu verlieren. Werde ich es schaffen, in den kommenden Wochen immer genau den Gegenstand zu verlieren, den ich im weiteren Verlauf meiner Reise nicht mehr benötige werde, so dass ich nur noch mit dem Berlin erreiche, was ich gerade so am Körper trage? Dann wäre allerdings zunächst der Stadtplan von Pau dran gewesen, welches ich auf meiner Rückfahrt nicht noch einmal besuchen möchte, um nicht erneut in ein Nostalgieloch zu fallen. Oder mein kaputtes Französischwörterbuch. Oder der Kassenbon von der &lt;i&gt;boulangérie Martine&lt;/i&gt; in der &lt;i&gt;avenue du loup&lt;/i&gt;. Aber es ist nicht leicht, sich von so erinnerungsschweren Objekten zu trennen.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoBodyText"&gt;Nun stehe ich also auf dem Bahnsteig 5 in Coimbra und lasse die Nacht Revue passieren. War sie für mich erfolgreich? In meinem Vorhaben, es Florian nachzutun, bin ich durchaus vorangekommen. Auf der Fahrt haben meine Füße die einer Spanierin berührt. Es war natürlich sehr eng, weil ich keinen Schlafwagen gewählt hatte, so dass man im Abteil eigentlich keinen großen Bewegungsspielraum besaß; ich weiß zudem nicht, ob sie mir überhaupt gefiel (sie besaß aber immerhin keine dieser krächzenden gutturalen Reibestimmen, die vielen Spanierinnen diese herbe Maskulinität verleiht), da ich mich aus Gründen der Eitelkeit nicht traute, meine Brille aufzusetzen; und schließlich wechselte sie, als ich mit meinen Füßen – aus Versehen – zärtlich ihren Po streifte, auf die andere Sitzbank. Dennoch war die erotische Spannung mit den Händen zu greifen. Wäre nicht ihr Freund ebenfalls im Abteil gewesen, wer weiß ...? Natürlich geht man aus so einer Erfahrung mit dem Gefühl, das könne doch nicht alles gewesen sein. Ich werde dieses Erlebnis dennoch als Ansporn begreifen, meinen Weg weiterzugehen, und nicht als Niederlage. Meine übrigen Begegnungen im Zug waren eher oberflächlicher Natur: ein Südamerikaner, der die Spanierin ablöste und fortwährend nieste, ein Engländer im Nationaltrikot, der ständig mit Bierdose den Gang auf- und ablief, und der Schaffner. Aber immerhin, irgendwie aufregend. Mit Nadine wäre mir das alles nie passiert.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoBodyText"&gt;Coimbras Bahnhof hat sehr viel Charme, wie alles, was dreckig und kaputt ist. Er ist noch nicht nach ehrgeizigen Plänen irgendwelcher verrückter Stadtplaner im Sinne globaluniformer Ästhetikvorstellungen verunstaltet worden. Seit vermutlich mehreren Jahrzehnten darf er einfach nur langsam vor sich hin vegetieren, wie es eben das Altern nun mal mit sich bringt. Wahrscheinlich würde es heute, stünde die Mauer noch, in Bitterfeld ähnlich aussehen, nur eben mit Chemie- statt Holzfabriken als Panorama. Auf dem Bahnsteig lesen ältere, dickbeleibte Herren Zeitung. Im Bahnhofskiosk nur eine uralte Frau, die mit schwarzem Kleid und Schal so wirkt, als wolle sie zu ihrer eigenen Beerdigung. Obgleich der ebenfalls in die Jahre gekommene Wirt mit seiner Narbe am Kinn mich unfreundlich mustert, erhalte ich dennoch von ihm anstandslos meinen Tee (chà) und mein Schinken-Käsebrötchen. Am liebsten würde ich von allem Photos schießen, doch dann würde ich als Tourist auffallen. Aber womöglich hat mich ohnehin bereits meine Bauchtasche verraten. S.S.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-7957059917651377660?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/7957059917651377660/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2008/08/17-juli-bahnhof-von-coimbra_11.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/7957059917651377660'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/7957059917651377660'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2008/08/17-juli-bahnhof-von-coimbra_11.html' title='17. Juli, Bahnhof von Coimbra'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-3405609714486594351</id><published>2008-07-21T15:23:00.001-07:00</published><updated>2010-08-29T05:03:52.133-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Interrail'/><title type='text'>16./17. Juli, Nachtzug Pau – Coimbra</title><content type='html'>&lt;p class="MsoBodyText" style="line-height: normal; text-align: justify;"&gt;&lt;span class="ttr-home"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Endlich unterwegs, oder &lt;i&gt;on the rail&lt;/i&gt;, wie Kerouac es formulieren würde, wenngleich ich natürlich auch bereits erst mal nach Pau gelangen musste. Endlich Interrail, trifft es wohl eher. Wäre ich immer noch mit Nadine zusammen, es wäre wieder nur eine Reise nach Schweden geworden. Mit ganz viel Glück hätten wir einmal in den drei Wochen den Ort gewechselt. Natürlich keine Jugendherberge, weil man da nicht ungestört ist. Dabei fährt man doch weg, um andere Menschen kennen zu lernen. Ich habe das bei Nadine nie verstanden. Warum ist sie nicht einfach zu Hause geblieben, wenn sie es nicht erträgt, unter Menschen zu sein? Endlich kann ich mal so reisen, wie ich es mir immer gewünscht habe. Endlich mal spontan sein, auf niemanden Rücksicht nehmen, sich fremden jungen (gleichaltrigen!!) Menschen für eine Weile anschließen, weil man sie interessant findet, und sich wieder von ihnen trennen, wenn sie einem über sind. Unbedingt Mailadressen austauschen, damit man in jedem Winkel des Planeten jemanden hat, den man mal besuchen kann. Ein bisschen Sex wäre auch nicht schlecht. Der Stachel sitzt immer noch tief, dass es mein Kommilitone Florian gelungen ist, im Jahr unseres Erasmusaufenthaltes auf einer Nachtfahrt nach Cannes etwas mit einer Französin zu haben, die erst wenige Stunden zuvor neben ihm Platz genommen hatte. Ich habe sein bereites Grinsen noch genau vor Augen, als er nach seiner Rückkehr mein Wohnheimszimmer betrat. Ich war zur selben Zeit in Barcelona gewesen und mal wieder leer ausgegangen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoBodyText" style="line-height: normal; text-align: justify;"&gt;&lt;span class="ttr-home"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die drei Wochen Interrail sollen mir nun eigentlich genug Möglichkeiten verschaffen, um die Scharte auszuwetzen, wobei das natürlich nicht der Hauptgrund für diese Form des Reisens ist. Mich interessieren selbstverständlich vor allem Land und Leute. Auf jeden Fall habe&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;ich viel nachzuholen, in jeglicher Hinsicht. Es wird höchste Zeit. Mit fast 26. An der Uni spüre ich schon langsam, dass ich zum alten Eisen gehöre. Meine erste Station wird Porto sein. 18 h 40, also vor etwa zwei Stunden, ging es los aus Pau. Jetzt bin ich in Irùn hinter der spanischen Grenze. 22 Uhr fährt mein Nachtzug nach Coimbra, wo ich erneut umsteigen muss, um in die Stadt am Douro zu gelangen. Leider hat es auf der Fahrt hierher geregnet, weshalb mir der Blick auf die Pyrenäen, mein Lieblingsgebirge, verwehrt wurde. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoBodyText" style="line-height: normal; text-align: justify;"&gt;&lt;span class="ttr-home"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Meine erste Begegnung waren zwei Althippies aus Aschaffenburg, die ich ob ihres Dialekts und weil mir der Mut fehlte, sie zu ermahnen, Hochdeutsch zu sprechen, nur rudimentär verstanden habe. Möglicherweise war ich auch einfach nicht erpicht darauf, diesen Kontakt zu vertiefen, da es sich lediglich um Deutsche handelte. Ihr Ziel war irgendeine Kanareninsel, auf der sie ein Jahr mit kiffenden Frauen verbringen wollten, bevor sie dann wieder etwas „schaffen“ müssten. Sie hielten sich allerdings darüber bedeckt, was sie in einem Jahr dann wieder „schaffen“ müssen. Mir kam das anfangs doch sehr spanisch vorkam. Zum Glück ist mir die dialektale Bedeutung von „schaffen“ noch rechtzeitig eingefallen, so dass ich mir nicht die Blöße geben und nachfragen musste. Interessant an ihnen war immerhin der Umstand, dass sie ohne Fahrschein unterwegs und trotzdem unbehelligt bis nach Südfrankreich gekommen waren, indem sie gegenüber den französischen Kontrolleuren behaupteten, kein Geld zu besitzen und sich als Ausländer zu erkennen gaben. Es war ihnen zu wünschen, dass ihre Strategie auf dem Weg übers Meer zu ihrer kanarischen Insel auch greifen und die Patrouillenboote von Frontex sie nicht fälschlicherweise für illegale Flüchtlinge halten, die man zurück nach Afrika schicken muss. Vielleicht hatten sie mich aber auch nur beeindrucken wollen und sich darum alles ausgedacht. Leider wurden die Fahrkarten bis nach Irún nicht kontrolliert, sodass ich ihre Geschichte nicht überprüfen konnte.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText" style="line-height: normal; text-align: justify;"&gt;&lt;span class="ttr-home"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Auch in Irùn regnet es gerade, weshalb ich mir nicht noch ein wenig die Innenstadt anschaue, sondern im Railpress zwischen Porno-, Télé- und Sportmagazinen auf die Abfahrt meines Zuges warte. Natürlich interessieren mich nur die Sportmagazine, ein bisschen Spanisch kann ich ja noch von meinem Volkshochschulkurs. Der Kioskbetreiber wacht jedoch sehr streng darüber, dass ich nicht zu intensiv lese. Ich kann also nicht mit Wörterbuch arbeiten. Ich könnte auch Matchbox kaufen oder Barbiepuppen. Dann hätte ich für die Fahrt etwas zum Spielen. Oder ein bisschen Musik. Dann hätte ich gleich zu Beginn der Reise den Punkt Mitbringsel abgehackt. Die Kassetten im Kiosk kosten immerhin nur 4 Euro und 18 Cent, die CDs 5.80. Was auch an der Musik liegen mag, die mir entweder nichts sagt oder nur Schlechtes: &lt;i&gt;Inner Circle&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Michel por Rumbas&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Tin Machine&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Zarco&lt;/i&gt;, &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;color:black;"  &gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=kbkhLRqLTrw"&gt;Sandro Giacobbe&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="ttr-home"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;, &lt;i&gt;Los&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Pamplonicas&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Trio Los Panchos&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Los Scooters&lt;/i&gt;. Wen soll ich damit beglücken? Mir fällt niemand ein. Vielleicht noch am ehesten meine Mutter mit &lt;i&gt;Richard Clayderman&lt;/i&gt;. Aber die Zweifel überwiegen, weshalb ich hier schließlich doch nichts kaufe. Die Enttäuschung und die Verärgerung sind dem Kioskbetreiber deutlich anzusehen. Mir egal. Morgen bin ich außer Landes, in Portugal. S.S.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p face="arial" class="MsoBodyText"&gt;  &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoBodyText"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-3405609714486594351?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/3405609714486594351/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2008/07/1617-juli-nachtzug-pau-coimbra_21.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/3405609714486594351'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/3405609714486594351'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2008/07/1617-juli-nachtzug-pau-coimbra_21.html' title='16./17. Juli, Nachtzug Pau – Coimbra'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-2543196822708185837</id><published>2008-07-18T05:22:00.001-07:00</published><updated>2010-08-29T05:01:48.336-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Interrail'/><title type='text'>15. Juli, Pau</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=""&gt;Früher wäre mir das nicht passiert. Früher wusste ich Parcours und Daten der Stationen der Tour de France aus dem Effeff. Heute bin ich nun in der festen Überzeugung zum Parc Beaumont geschlendert, dort dem Start der zehnten Etappe beiwohnen zu können Bereits zum 62sten Mal macht das Rennen in dieser Metropole des Südens halt, häufiger war sie nur in Paris. Im Anschluss wollte ich mich zum gegenüber vom &lt;i&gt;musée des beaux arts&lt;/i&gt; gelegenen Hôtel &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Le Matisse&lt;/span&gt; in der rue Mathieu Lalanne begeben, um mir die Etappe in der dazugehörigen Bar anzuschauen. Hôtel und Bar wurden vom einem Portugiesen betrieben, dessen Eltern in den sechziger Jahren nach Frankreich eingewandert waren. Es war nicht besonders schick, nicht besonders gut gelegen, nicht besonders gut besucht, aber gerade darum irgendwie sehr angenehm. Vor sechs Jahren hatte ich mir hier immer Radrennen angeschaut und meine Eltern in der dritten Etage einquartiert, als sie mich einmal für einige Tage besuchen kamen. Als ich am Parc Beaumont gegen 12 eintraf, war von der Karawane weit und breit nichts zu sehen. Ein paar Spaziergänger, aber die traf man immer hier, wenn es nicht gerade regnete. War es doch vielleicht die Place de Verdun, wie 2002? Doch da war eigentlich immer der Zielbereich. An einem Kiosk auf dem &lt;i&gt;boulevard des&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Pyrénées&lt;/i&gt; wurde ich schließlich aufgeklärt. Beim Studieren der Titelseite von der &lt;i&gt;L’équipe&lt;/i&gt; erfuhr ich, dass die zehnte Etappe bereits Montag gewesen war und die Fahrer heute Ruhetag hatte. Ich ärgerte mich, doch nicht so sehr, weil ich die Tour verpasst hatte, sondern weil ich mir die Stadt einen Tag länger antat, in der ich doch nur melancholisch wurde, obgleich ich damals schon melancholisch war, wegen der Zeit vor Pau. Meine Pläne für den Abend muss ich alleine schmieden und ausführen. Ich könnte die Bars des &lt;i&gt;quartier le Triangle&lt;/i&gt; abarbeiten und überprüfen, ob sie immer noch das gleiche Publikum hatten wie jenes, welches mir Roger sehr plakativ beschrieben hatte: im&lt;i&gt; thème Pub&lt;/i&gt; die Punks, im &lt;i&gt;Le Béarnais&lt;/i&gt; die Rugbyspieler, im &lt;i&gt;Boucanier&lt;/i&gt; die Militaires, im &lt;i&gt;Le Drakkar&lt;/i&gt; die Nazis, im &lt;i&gt;Bistrologue&lt;/i&gt; die Philosophiestudenten,&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;im &lt;i&gt;St. Patrick&lt;/i&gt; die Hippen, im &lt;i&gt;Le Mistral&lt;/i&gt; die &lt;i&gt;clochards&lt;/i&gt;, im &lt;i&gt;Bistrouquet &lt;/i&gt;die Alkoholiker, im &lt;i&gt;Le Garage&lt;/i&gt; die Erasmusstudenten, im &lt;i&gt;Bario Latino&lt;/i&gt; die Studenten aus den spanischsprachigen Ländern. Immerhin ein deutlich heterogeneres Publikum als auf dem &lt;i&gt;boulevard des&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Pyrénées, &lt;/i&gt;wo man&lt;i&gt; &lt;/i&gt;vergeblich versuchte, das Ambiente der Prachtboulevards Nizzas zu imitieren. Allerdings musste ich feststellen, dass es die Hälfte der Bars nicht mehr gab und die andere Hälfte heute, weil erst Dienstag ist, nicht öffnete. Ich erinnerte mich wieder. Schon 2001/2002 blieben die Bars in diesem Ausgehviertel Montag bis Mittwoch geschlossen, weshalb die Bedürftigen, die trotzdem was trinken wollten, auf die PMU-Bars ausweichen mussten, in die man immerhin tagsüber auch in der Woche kam. So schaute ich dann doch schlussendlich im &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Méliès&lt;/span&gt; die langweilige Komödie &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Le Voyage aux Pyrénées&lt;/span&gt;, wenn ich schon mal hier war. Ich hätte zwar lieber &lt;i&gt;Et puis les touristes&lt;/i&gt; gesehen, aber das hätte ich besser mal schon in Deutschland getan. Morgen geht’s übrigens endlich weiter, nach Porto. S.S.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-2543196822708185837?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/2543196822708185837/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2008/07/15-juli-pau_18.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/2543196822708185837'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/2543196822708185837'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2008/07/15-juli-pau_18.html' title='15. Juli, Pau'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-1345488711305070638</id><published>2008-07-15T06:03:00.001-07:00</published><updated>2010-08-29T05:00:35.580-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Interrail'/><title type='text'>14. Juli 08, Pau</title><content type='html'>&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoBodyText"&gt;Pau ist wie damals. Zumindest dem ersten Eindruck nach. Nur ich bin sechs Jahre älter. Und niemand, den ich 2001/2002 hier kennengelernt habe, lebt noch in der Stadt. Marie-Jo irgendwo bei Lyon oder vielleicht auch in Südamerika, Roger als Lehrer in einer Pariser &lt;i&gt;banlieue&lt;/i&gt;, Sophie in Brüssel, Guillaume vermutlich in einer Psychiatrie bei Bordeaux. Wahrscheinlich bin ich der Einzige, der noch wehmütige an die Zeit am Fuß der Pyrenäen zurückdenkt. Aber ich bin auch nicht hier aufgewachsen. Der Nostalgie wegen habe ich mich die beiden Nächte hier extra in der &lt;i&gt;&lt;a href="http://www.eisti.fr/cam/pratic/logementpau.dim?session="&gt;cité universitaire&lt;/a&gt;&lt;/i&gt; Corisande d´Andoins einquartiert. Jetzt, im Sommer, wo das Semester zu Ende ist, wohnen hier nur ein paar Ausländer, die an verschiedenen Sommersprachkursen teilnehmen. Es war einfach, ein Zimmer zu bekommen. Ich befinde mich sogar im selben Gebäudetrakt und auf derselben Etage wie vor sechs Jahren, wenn auch Nummer 8 statt 5. Ein Zimmer ist allerdings ohnehin wie das andere. 9 m²; schwarzes Linoleum, unter dem an manchen Stellen bereits der Betonboden hervorlugt, rotgefaserte fleckige Tapete; ein Schrank aus braunlackierten Pressspanplatten; die 1,5m² große Waschecke mit Becken, Konsole und angebrochenem Spiegel und zwei nicht mehr ganz so festen Haken. An der Stange, welche die beiden Wandvorsprünge verbindet, durch welche die Waschecke vom Rest des Raumes abgetrennt wird, habe ich in den zehn Monaten immer Klimmzüge gemacht. Dann noch ein Sprungfederbett mit Gefängnisstreifenmatratze, bei der jeder, der über siebzig Kilo wiegt, unweigerlich fast bis zum Boden durchhängt, daneben ein zwanzig mal zwanzig Zentimeter großer Nachttisch, auf dem man gerade mal ein Buch ablegen kann. Schließlich der Schreibtisch, an dem ich früher nicht nur arbeitete, sondern zugleich auch gegessen habe. Vor meinem Zimmer der abgelaufenen Tennisplätze. Eigentlich wollte ich mal Tennis lernen. Warum habe ich das in dem Jahr damals eigentlich nicht getan? Ich bin von der Fahrt hierher noch ziemlich müde, weshalb ich mich entscheide, nicht den Kontakt zur Gruppe spanischer Studenten zu suchen, welche den Eingangsbereich zum Hauptgebäude belagern. Mit Spaniern würde ich schon noch genug zu tun haben, wenn ich erst mal in deren Land war. Mein Versuch, die maghrebinische Rezeptionistin in ein Gespräch zu verwickeln, hat vorhin nicht gefruchtet. Mit meinem Hinweis, ich habe vor sechs Jahren hier während meines Erasmusjahres gewohnt, konnte sie überhaupt nichts anfangen. Sie ist wohl zu jung, um dieses historische Ereignis würdigen zu können. Morgen werde ich die Interrail-Tickets kaufen, mir ein bisschen die Stadt anschauen und natürlich ein Abstecher zum Start der zehnten Tour de France-Etappe machen. Jetzt gehe ich noch schnell rüber zu &lt;i&gt;épicérie&lt;/i&gt;, um mir mein Abendbrot zu kaufen. S.S.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-1345488711305070638?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/1345488711305070638/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2008/07/14-juli-08-pau_15.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/1345488711305070638'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/1345488711305070638'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2008/07/14-juli-08-pau_15.html' title='14. Juli 08, Pau'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-5763928991301540034</id><published>2008-07-08T12:25:00.001-07:00</published><updated>2010-08-29T04:59:27.266-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Interrail'/><title type='text'>Interrail</title><content type='html'>&lt;p class="MsoBodyText"&gt;Bevor ich mich für einige Wochen aus Berlin verabschiede, um - rechtzeitig bevor ich zu alt, also über 26, bin - noch eine Interrail-Tour durch Spanien, Portugal und Marokko zu absolvieren, noch der Hinweis, dass ich meine Erlebnisse hier dokumentieren werde. Ich werde mich bei meinen Berichten um größtmögliche Genauigkeit und Objektivität bemühen, es sei denn, ich würde dabei schlecht wegkommen oder ich denke mir etwas nur aus. Aber sonst stimmt alles, versprochen! Vor Reisentritt muss ich allerdings noch meine Magen-Darm-Grippe auskurieren, die mich nach dem Wimbledon-Finale zwischen Nadal und Federer ereilte. Irgendwie gewinnen im Sport am Ende immer die falschen Athleten oder Mannschaften. Warum eigentlich? Vielleicht sollte ich meine Gastritis auch behalten. Wer weiß, wozu sie mir in Marokko noch nützlich sein kann. Wenn ich bereits an einer leide, kann ich mir keine mehr einfangen. S.S.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-5763928991301540034?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/5763928991301540034/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2008/07/interrail_08.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/5763928991301540034'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/5763928991301540034'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2008/07/interrail_08.html' title='Interrail'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-6305355412894272182</id><published>2008-06-15T12:40:00.001-07:00</published><updated>2010-08-27T02:48:56.625-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Altern'/><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;noch älter &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da seit meinem letzten Post nun wieder zehn Jahre ins Land gezogen sind, drängt sich die Forsetzung meines letzten Beitrags geradezu auf. Hier ist sie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoBodyText"&gt;30 über Nacht&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoBodyText"&gt;Mit dreißig sind die Weichen eigentlich gestellt. So heißt es doch immer, zumindest beruflich. Selbstverwirklichung oder Selbstaufgabe. Freiheit oder Sicherheit. Aufregung oder Ruhe. Irgendwas mit Medien oder fester Beruf. Du hast dich fürs Lehrersein entschieden, die &lt;i&gt;Parkeisenbahn Wuhlheide&lt;/i&gt; unter den Berufen. Tja, du hast so einige Gelegenheiten versäumt, aus deinem Leben etwas Spannendes zu machen. Du hast tatenlos mit angesehen, wie Macaulay Culkin zum Kinderstar wurde, als du zehn warst, wie Franziska van Almsick olympische Medaillen erschwamm, als du vierzehn warst, wie Lars Windhorst Mitte der 90er zum Managerwunderkind aufstieg, als du dich in der Pubertät befandest, wie Patrice, mit dem du die Schulbank gedrückt hattest, Ende der 90er als MTV-Moderator bekannt wurde und schließlich Anastacia ins Bett bekam, wie Benjamin von Stuckrad Barre um die Jahrtausendwende mit schlechter Literatur massenhaft Bücher verkaufte, wie sich ab 2001 zahllose &lt;i&gt;The Bands&lt;/i&gt; die Klinke des Erfolges in die Hand gaben, obgleich du auch mal in der ersten Klasse ein paar Geigenstunden genommen hattest, wie 2005 einer deiner Kommilitonen, mit dem du 1998 zu studieren begonnen hattest, Juniorprofessor wurde. Im Jahr 2005, mit 27, hättest du die Möglichkeit gehabt, dich umzubringen. Dann wärst genauso alt gewesen wie Kurt Cobain. 2007 haben Tocotronic, die Helden deiner Jugend, ihr neuntes Album veröffentlicht. 2007 hast du dir das neunte Album von Tocotronic gekauft. Du besitzt jetzt genauso viele Alben von Tocotronic wie deine Mutter Alben von Sting. Für einen Selbstmord ist es jetzt zu spät. Das wäre längst nicht mehr der Ausdruck des Weltschmerzes eines verzweifelten jungen Menschen, sondern der späte Entschluss eines ewigen Zauderers. In der Todesanzeige würde stehen: „Zehn Jahre trug er den Gedanken an Selbstmord schon mit sich. Endlich hat er eine Entscheidung getroffen.“ Oder etwas weniger vorwurfsvoll: „Im greisen Alter von 30 Jahren verließ uns am vergangenen Samstag S.Z. Er hatte ein erfülltes Leben.“ Nein. Dir bleibt nur noch, darauf zu warten, dass du wenigstens noch mal irgendwann etwas bahnbrechendes entdeckst, beispielsweise im Fachraum Chemie deiner Schule. Für die Wissenschaft ist es nie zu spät. Und du wirst dir beim Altern zuzuschauen. Vor der allmorgendlichen Kontrolle im Spiegel packt dich ein jedes Mal die Angst. Welche Stelle deines Bodys, auf die du mal stolz warst, hat diesmal über Nacht die Segel gestrichen? Was ist eigentlich diese Hautverfärbung über dem Bauchnabel? Schon wieder ein neues Pigment? Oder bereits ein Altersfleck? Dass man im Alter als Mann nicht seine Haare verliert, hast du mittlerweile begriffen. Sie verteilen sich nur gerechter über den Körper. Warum setzte der Verfall schon so früh ein? Wer wollte denn noch mit dir schlafen, wenn du immer hässlicher wurdest. Früher, als du jung warst, hast du geglaubt, wenn man einmal ein bisschen Sex gehabt habe, würde man lieber wieder zum Onanieren zurückkehren und sich um Zuneigung von Frauen nicht mehr scheren. Hier hast du dich gewaltig getäuscht. Das eine schließt das andere nicht aus. Noch nie ist es dir so wichtig gewesen, dass dich fremde Frauen gut finden. Mindestens alle fremden Frauen. Doch leider rücken sie nicht mit der Sprache raus. Schon oft, wenn du am Spielplatz in der Schreinerstraße vorbeigekommen bist, hast du dich dabei ertappt, wie du mit dem Gedanken spieltest, mal eine der jungen Mütter anzusprechen, um zu erkunden, ob sie dich eigentlich attraktiv findet. Aber dein einziger ernsthafter Versuch war grandios gescheitert, weil sich die Frau an deinen klaren Meinungen stieß, zum Beispiel daran, dass Wessis nicht lustig sind, dass man den Zuzug von Westdeutschen in den Friedrichshain begrenzen sollte, &lt;span style=""&gt;dass Menschen, die Radio nur so nebenbei hören und Musik querbeet, scheiße sind, dass man Leute, die mit Handys telefonieren, gesellschaftlich ausgrenzen müsse, dass die &lt;i&gt;Berliner Zeitung&lt;/i&gt; nur von dummen, politisch desinteressierten Ossis, die ein Haus in Hönow haben, gelesen wird, dass wer bei Lidl einkauft auch nicht besser sei als die Leute, die NPD wählen, dass es keinen Grund gebe, sich mit Mädchen zu unterhalten, mit denen man sich keinen Sex vorstellen können, weil man sich dann ja auch gleich mit Jungen unterhalten können, dass Frauen, die bereits ein Kind hätten, im Grunde keine richtigen Frauen mehr seien. Die junge Mutter hielt dir Undifferenziertheit vor. Tja, das ist das Schlimme am Alter, dass man zu allem eine differenzierte Meinung haben soll, eine mit mehr Abers, mehr Einerseits, mehr Andererseits, mehr Nichtsdestotrotzes, mehr Gleichwohls und mehr Dennochs und einem ausgewogenen Fazit. Folgende Rede hättest du schwingen müssen, um die Frau für die einzunehmen: &lt;/span&gt;&lt;i&gt;Wessis sind nicht lustig, aber man muss den Zuzug von Westdeutschen in den Friedrichshain begrenzen. Einerseits sind &lt;/i&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=""&gt;Menschen, die Radio nur so nebenbei hören und Musik querbeet, scheiße. Andererseits muss man Leute, die mit Handys telefonieren, gesellschaftlich ausgrenzen. Nichtsdestotrotz wird die Berliner Zeitung nur von dummen, politisch desinteressierten Ossis gelesen, die ein Haus in Hönow haben. Gleichwohl ist, wer bei Lidl einkauft, auch nicht besser als die Leute, die NPD wählen. Dennoch gibt es keinen Grund, sich mit Mädchen zu unterhalten, mit denen man sich keinen Sex vorstellen können, weil man sich dann ja auch gleich mit Jungen unterhalten können. Fazit: Frauen, die bereits ein Kind haben, sind im Grunde keine richtigen Frauen mehr.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style=""&gt; Aber so schleimen möchtest du auch nicht. Nur, wo sollst du sonst mit deiner Meinung hingehen? In die Simon-Dach-Straße, wo dich die zufriedenen Menschen vor den Cafés und Kneipen jedes Mal runterziehen? Oder zu den 16jährigen, die Freitag und Sonnabend Abend am U-Bahnhof Eberswalder rumhängen? Ist das schon pädophil, obwohl die körperlich ja bereits voll entwickelt sind? Wenn du dich heutzutage auf eine Anzeige &lt;i&gt;Nette WG sucht Mitbewohner&lt;/i&gt; melden würdest, wäre die erste Frage immer die nach deinem Alter. Letztens, im Sophienclub, als der DJ &lt;i&gt;Nirvana &lt;/i&gt;brachte, hast du zwei etwa 18jährigen erklärt, dass du die Band bereits mochtest, als es sie noch gab. Um sie zu beeindrucken. Die beiden Mädchen haben nur &lt;i&gt;krass&lt;/i&gt; gesagt, genickt und im weiteren Verlauf des Abends konsequent am anderen Ende des Raumes getanzt. Das hat dich an Peter erinnert, deinen Betreuer im Rainbow-Tours-Camp 1995 auf Korsika, der damals zur Gruppe meinte, er habe &lt;i&gt;Sex Pistols&lt;/i&gt; noch life erlebt. Das fandet ihr Jugendlichen damals auch krass. Trotzdem hätte niemand mit Peter tanzen wollen. Der war ja irgendwie dann doch schon ganz schön betagt. Was würdest du heute darum geben, die Zeit zurückdrehen zu können. Einmal wenigstens noch mal zwanzig sein. Mit zwanzig ging es dir irgendwie besser. Irgendwie gut. Da war dein Leben noch irgendwie so unbeschwert.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-6305355412894272182?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/6305355412894272182/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2008/06/noch-alter-da-seit-meinem-letzten-post_15.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/6305355412894272182'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/6305355412894272182'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2008/06/noch-alter-da-seit-meinem-letzten-post_15.html' title=''/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-3546702341520105979</id><published>2008-05-30T11:22:00.001-07:00</published><updated>2010-08-27T02:48:56.628-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Altern'/><title type='text'>älter</title><content type='html'>Eigentlich hatte ich mich unzähligen wütenden Kommentaren zu meinem letzten Eintrag gerechnet. Doch Fehlanzeige. Am Photo kann es nicht liegen. Ich ärgere mich jedes Mal wieder  über den Photographen, der mich in einer Weise festgehalten hat, die mir komplett fremd ist. Es muss also andere Gründe haben. Offensichtlich gelingt es mir einfach nicht mehr, andere Menschen zu  beleidigen und zu verletzten, weil ich niemandem mehr etwas bedeute.  Wohl auch irgendwie ein weiterer Beleg dafür, dass ich älter geworden bin und mein jugendhaftes Provokationspotential verloren habe. Traurig objektiv betrachtet. Darum hier ein Text über eine Zeit, als alles in meinem Leben irgendwie besser war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoBodyText"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;When you were young&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoBodyText"&gt;Zwanzig müsste man noch mal sein. Mit zwanzig hatte man sein Leben noch vor sich. Da standen einem noch alle Wege offen. In den letzten Wochen hast du dir solche Sprüche oft anhören müssen. Was &lt;i&gt;du&lt;/i&gt; dazu zu sagen hast, wollte niemand wissen. Dabei hattest du dich nun seit mindestens 12 Monaten eingehend mit dieser Thematik beschäftigt. Und deine Sicht auf die Dinge war wirklich am ehesten von Belang. Was daran toll sein sollte, zwanzig zu werden, das hatte sich dir nicht erschlossen. Mit zwanzig, dass musste man doch - sofern man nicht total blind war - erkennen, waren doch, hielt man sich an die puren Fakten, zunächst einmal zwanzig Jahre des Lebens bereits vorbei. Starb man mit dreißig, hatte man zwei Drittel davon also schon hinter sich. Und was brachten einem die unzähligen Wege, wenn niemand für einen den richtigen aussuchte? Das musste man selber tun, dabei hattest du nie um mehrere Wege gebeten. Ein Trampelpfad, der sich bei allen anderen bereits bewährt hatte, wo du nur noch den Spuren hättest folgen müssen, hätte dir vollkommen genügt. Du konntest dich schließlich beim Bäcker schon nicht für eine Brötchensorte entscheiden. Das war alles einfacher gewesen, als du klein gewesen warst, also noch einmal zehn Jahre früher, vor dem Mauerfall. Da gingest du einfach zum Bäcker gegangen und sagtest: „Ein Brötchen bitte!“ Die Gegenfrage: „Welche Sorte denn?“ existierte gar nicht, weil es nur eine Sorte gab. Tja, so war das damals eigentlich mit allen Dingen. Es gab nicht Landliebe Butter, Ravensberger Deutsche Markenbutter, Naturkind Sauerrahmbutter, Goldblume Deutsche Markenbutter, Campina Buttergold, Frau Antje Beste Butter, Meggle Alpenbutter, Gut &amp;amp; Günstig Deutsche Markenbutter, es gab keine Butter von Mark Brandenburg, es gab einfach nur Butter. Es gab keine &lt;span style=""&gt;APFrische Vollmich, keine Almsana Frische Vollmilch, keine Bayernkrone Frische Landmilch, keine Landliebe Vollmilch, keine Naturkind Frische Landmilch, keine Milch von Mark Brandenburg, keine Norasan frische Vollmilch, keine Milch von Weihenstephan. Es gab damals einfach nur Milch zu kaufen, an manchen Tagen noch nicht mal das. Wenn du ein bisschen älter gewesen wärst, hätten dir andere in der DDR die schwere Entscheidung abgenommen, ob für dich Abitur und Studium in Frage kämen bzw. welcher Beruf für dich der geeignete wäre. Die DDR war wie Mama und Papa, die alles für einen entschieden. Als DDR-Bürger durfte man ein Leben lang Kind bleiben und bekanntlich war man als Kind ja am glücklichsten. Leider waren diese Zeiten für dich vorbei, eh du sie richtig zu schätzen gelernt hattest. Nein, der zwanzigste Geburtstag legte dir wahrlich keinen naiv-doofen Zukunftsoptimismus nahe, sondern forderte vielmehr eine ehrliche Bilanzierung deines Lebens. In dem war wirklich alles schief gelaufen, was schief laufen konnte. Klar, du hattest das beste Abitur deines Jahrgangs, warst gesund, deine Eltern hatten dich nicht misshandelt, lebten nicht getrennt, hatten beide gutbezahlte Jobs und wählten trotzdem SPD, unterstützten dich, wo es nur ging, ermöglichten dir ein Auslandsjahr in Bordeaux. Aber was zählte das, wenn man das wichtigste Projekt seiner Biographie, den ersten Sex, in das nächste Lebensjahrzehnt würde verschieben müssen? Dies war für dich um so demütigender, als du dich bei deiner jüngeren Schwester davon hattest überzeugen können, dass sich das Durchschnittsalter fürs erste Mal immer weiter nach unten verschob. In Deutschland&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;war man mittlerweile bei 14 Jahren angelangt. Als du dich mit 17 Jahren mal hilfesuchend an die Bravo gewandt hattest, hatte dir Doktor Sommer ihren Trost versagt und dir geraten, doch lieber bei Domian im WDR anzurufen. Klar, du hast früher als die meisten deiner Klasse mit Onanieren angefangen, aber dass das den fehlenden Sex aufwiegen könnte, darüber gibt selbst du dich keinen Illusionen hin.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoBodyText"&gt;&lt;span style=""&gt;Möglichkeiten hatte es ja gegeben. Aber du hattest sie einfach nicht zu nutzen gewusst. Jetzt, mit zwanzig, musst du dir eingestehen, dass du dein Leben verpfuscht hast. Hach, könntest du nur noch mal die Zeit zurückdrehen. Dann würdest du einiges anders machen. Einmal noch mal zum Beispiel 18 sein. Und diesmal dich nicht so ehrlich verhalten und Jenny, die bei dir zum ersten Mal übernachtet, erklären, dass du sie zwar gut findest, aber auch noch an sehr Steffi hängst. Oder lieber 17. Und diesmal nicht deinem besten Freund Sascha versprechen, dass du, sollte Steffi dich irgendwann mal anbaggern, auf keinen Fall mit ihr etwas anfangen würdest, weil er, Sascha, in sie verknallt sei. Oder besser: versprechen und doch etwas mit ihr anfangen. Heimlich. Oder vielleicht doch erst 16 Jahre. Da gab es doch diese eine Türkin aus der Neunten, die was von dir wollte. Hättest du damals gewusst, wo du heute stehst, du hättest dich nicht so geziert. Beim ersten Mal muss es ja nicht immer die schönste sein. Gerade die grauen Mäuse geben sich ja wahrscheinlich im Bett besonders Mühe, weil sie lechzen nach jeder Zuwendung, die ihnen zuteil wird. Dann wäre man auf jeden Fall den Druck los und könnte entspannt an die nächsten Eroberungen gehen. Stattdessen rennst du wie ein geiler Bock durch die Gegend und man sieht dir schon meilenweit an, dass du läufig bist. Dir dämmert mittlerweile auch, dass es vielleicht nicht die erfolgversprechendste Strategie ist, sich gegenüber Mädchen, auf die du stehst, besonders arrogant und abweisend zu verhalten. Warum sonst gehst du denn nach jedem Clubbesuch immer allein nach Hause? Am deinem Tanzstil kann es nicht liegen. Aber was ist denn die Alternative? Um die Mädchen werben, von denen du etwas will? Aber dann würden sie ja merken, dass du sie gut findest. Dann hatten sie dich emotional in der Hand. Das kann es ja nun auch nicht sein.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoBodyText"&gt;&lt;span style=""&gt;Das deprimierende ist, dass trotz noch ausstehendem Sex eigentlich nichts besser werden kann in deinem Leben. Zum ersten Mal verlieben wirst du dich nicht noch mal. Deinen Lieblingsfilm hast du schon gefunden. Und deine Lieblingsmusik auch. Für große politische Ideen warst du immer schon zu realistisch. Was soll da noch kommen? Du wirst anfangen zu studieren, ein Studium, welches schön lange dauern wird, damit dir viel Zeit bleibt zu überlegen, was du danach machen könntest, obwohl du jetzt schon weißt, dass es eigentlich egal ist, weil du auf nichts dauerhaft Lust verspürst. Deinen Eltern wird deine Studienrichtung nichts sagen, weshalb sie sich nur dafür interessieren, welchen Beruf man denn eigentlich damit ausüben kann. Du wirst erklären: im Prinzip alles. Und deine Eltern werden verstehen: im Prinzip nichts. Nach 14 Semestern werden sich die Fragen deiner Verwandten häufen, wann du denn endlich dein Studium abzuschließen gedenkst. Du wirst antworten, das kannst du erst nach der Zwischenprüfung einschätzen. Nur deine Eltern werden sich diese Frage verkneifen, weil ihnen die Aussicht darauf, was nach deinem Studium aus dir wird, viel mehr Bauchschmerzen bereitet. Solange du an der Uni bist, wissen sich dich wenigstens halbtags unter Menschen. Die Abende verbringst du meistens alleine in deiner 1-Personen-WG. Du weißt bereits heute, mit zwanzig, dass alle anderen Menschen im Grunde scheiße sind, sofern man sie kennen lernt. Darum hast du dich auch nie irgendwo engagiert, warst du auch nie Teil einer Jugendbewegung, weil an jeder Bewegung leider auch immer andere Menschen beteiligt sind, Menschen, die nerven und andere Meinungen haben oder einen anderen Geschmack oder einen anderen Humor oder Menschen, die bereits Sex haben. Menschen vor allen Dingen, die nicht in der Lage sind, dich so zu schätzen, wie du es verdienst. Davon gab es schon in der Schule viel zu viele. Bleibt Dir da etwas anderes übrig, als alle zu hassen?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoBodyText"&gt;&lt;span style=""&gt;In den ersten Semestern wirst du noch hin- und wieder auf Studentenpartys gehen, doch Freunde finden wirst du dort auch nicht, weil du mit deinen klaren Meinungen aneckst. Zum Beispiel mit Aussagen wie, dass Wessis nicht lustig sind, dass man den Zuzug von Westdeutschen in den Prenzlauer Berg begrenzen sollte, dass Menschen, die Radio nur so nebenbei hören und Musik querbeet, scheiße sind, dass man Leute, die mit Handys telefonieren, gesellschaftlich ausgrenzen müsse, weil die jede kurzlebige Modeerscheinung mitmachen, dass die &lt;i&gt;Berliner Zeitung&lt;/i&gt; nur von dummen, politisch desinteressierten Ossis, die ein Haus in Hönow haben, gelesen wird, dass wer bei Lidl einkauft auch nicht besser sei als die Leute, die NPD wählen, dass es keinen Grund gebe, sich mit Mädchen zu unterhalten, mit denen man sich keinen Sex vorstellen können, weil man sich dann ja auch gleich mit Jungen unterhalten könne, dass Frauen, die bereits ein Kind hätten, keine richtigen Frauen mehr seien, oder dass es nicht nötig sei, zu allem eine differenzierte Meinung zu haben. Toctotronic haben dir bereits einen Song geschrieben: &lt;i&gt;Alles, was ich will, ist nichts mit euch zu tun haben. Das ist natürlich leicht gesagt, wenn man sowieso nicht dazugehört.&lt;/i&gt; Du hast dir das zugehörige Album gekauft. Noch eins von ihnen wirst du dir aber nicht besorgen. Wenn man nach der vierten Platte einer Band nicht Schluss macht, dann wird man wirklich langsam so wie der eigene Vater: alt! Gibt es heute, im Jahr 1998, eigentlich überhaupt etwas für dich, für das es sich lohnt weiterzuleben? Vielleicht die Hoffnung, so sehr abzustumpfen, dass dir Anerkennung durch andere und Sex ins zehn Jahren nicht mehr so wichtig sein werden. Und vielleicht die Aussicht auf einige weitere &lt;i&gt;Tour de France&lt;/i&gt;-Siege von Jan Ullrich.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-3546702341520105979?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/3546702341520105979/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2008/05/alter_30.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/3546702341520105979'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/3546702341520105979'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2008/05/alter_30.html' title='älter'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8772470640171616081.post-2452070939417667503</id><published>2008-05-16T10:49:00.001-07:00</published><updated>2010-08-27T02:48:56.631-07:00</updated><title type='text'>Vorwort</title><content type='html'>In meinem ersten Beitrag möchte ich mich mal selbst loben. Nachdem ich 1998 das Internet für mich entdeckte, mir 2001, wenn auch mit fremder Hilfe, eine eigene Emailadresse zulegte, erklimme ich nun, kaum sieben Jahre später, die nächste Stufe meiner virtuellen Präsenz. Ich war meiner Zeit schon immer voraus. Mir ist selber noch ganz schwindlig bei dem Tempo, in dem ich mir das www aneigne. Wahrscheinlich werde ich mir bald bei studi und schülervz ein Profil einrichten, wie ich mich kenne. Die Frage ist natürlich, ob ich der einzige bin, der sich dessen bewusst ist und ob das hier überhaupt jemand liest. Anerkennung ist mir nämlich wichtig. Sonst würde ich meinem Drang in die Öffentlichkeit ja nicht so kritiklos nachgeben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8772470640171616081-2452070939417667503?l=stephanserin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephanserin.blogspot.com/feeds/2452070939417667503/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2008/05/vorwort_16.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/2452070939417667503'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8772470640171616081/posts/default/2452070939417667503'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephanserin.blogspot.com/2008/05/vorwort_16.html' title='Vorwort'/><author><name>sz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17759195606286080133</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
